Aktivitäten der Rennruderer







          BW Ju+Mä 2022   dt.Jun.Msch22   Ergo Schwedt 22 
 Regatta Mühlberg 2021   LM 2021   65. Werder/H   Regatta Mühlberg 20   Ergo Mühlbg 20   Ergometercup 19 
 KW 2019    LM 19 in Brbg/H    BW München 2019    Werder Herbst 19   K&J-WanderF 19   Quali BW 2019 
 Rüdersdorf Frühj. 19   KiRegatta Brgb/H 19   Grünau Frühj. 2019   Athletik 2018   LM 2018 Brbg/H   Werder Herbst 18 
 K&J-Wanderfahrt 18   K&J-Spiele 18   Rüdersdorf&Brbg/H   Grünau Frühj. 2018   Ergometer-LM18   Ergometercup 17 
 LM 2017 in Brbg/H   DM München 2017   Quali BW 2017   Rüdersdorf Frühj. 17   Grünau 2017   Ergometercup 16 
 Heimatregatta KW 2016   Werder Herbst 2016   K&J-Spiele 2016   BW 2016   Quali BW 2016   LM 2016 in Brbg/H 
 Rüdersdorf Frühjahr 16   Grünau 2016   Fürstenwalde 16   Sportlerwahl 2015   Regatta KW 15   LM 2015 
61. Havelregatta Wanderfahrt15  BW 2015   Quali BW 2015   61. Rüdersdorf   Kinderregatta 15 
 Grünau 2015   Fürstenwalde 15   Sportlerwahl 2014   Regatta in KW 14   Havelregatta14   Wanderfahrt14 





Landesmeisterschaften 2022 in Brandenburg/Havel

Text + Fotos: Dagmar Voigt

Am vergangenen Wochenende wurden wieder die Landesmeister in den verschiedenen Alters- und Gewichtsklassen für das Jahr 2022 ermittelt. Bedauerlich war, dass die Anfang September geplante Herbst-Regatta in Werder ausfiel. Grund war zu starker Pflanzenbewuchs auf der Regattastrecke. Diese Regatta sollte eigentlich für die Beeskower Ruderer eine Standortbestimmung sein, d. h. wie ist der Leistungsstand gegenüber den anderen Rudervereinen in Brandenburg. Das war bisher nicht möglich, da im Frühjahr in Rüdersdorf die letzte Regatta besucht wurde. Da der Ruderclub Beeskow in den beiden letzten Jahren viele junge Ruderer für den Rudersport gewinnen konnte, fuhr zu den Meisterschaften ein starke Mannschaft nach Brandenburg. Die Aufregung der Wettkampfteilnehmer war recht groß, denn für einige Ruderinnen und Ruderer war es die erste Regatta und die schon erfahrenen Sportler wussten aufgrund der wenigen durchgeführten Regatten in Brandenburg nichts über die Leistungsstärke der Gegner. Über 38 Vereine hatten zu dieser offenen Landesmeisterschaft gemeldet. Es war also mit einer starken Konkurrenz zu rechnen. Besonders in den jüngeren Jahrgängen waren sehr starke Teilnehmerfelder, so dass erst über Vorläufe die Teilnehmer für die Finalrennen ermittelt werden mussten. Die Beeskower Mannschaft des Ruderclub Beeskow konnte sich in diesem erlesenen Feld recht gut behaupten, denn im Medaillenspiegel belegten sie den 11. Platz unter den 38 teilnehmenden Vereinen. Ein hervorragendes Rennen fuhr der Mädchenvierer mit der Besetzung Martha Haß, Marlene Voigt, Frieda Voß, Martha Wildeck Steuerfrau Sarina Elisa Lehmann. Sie hatten in ihrem Rennen den Sieger des Bundeswettbewerbs 2022 zum Gegner und belegten mit nur einer Bootslänge Rückstand den 2. Platz. Kurz nach diesem Rennen mussten Frieda Voß und Martha Wildeck nochmals ins Boot und gewannen ihr Rennen im Leichtgewichts-Doppelzweier. Frieda Voß erreichte dann im Leichtgewichtseiner den 3. Platz. Lotte Voigt, die mit Wiebke Knigge vom WSV Königs-Wusterhausen als Renngemeinschaft im Leichtgewichts-Doppelzweier gemeldet hatten, mussten im schweren Doppelzweier starten, da in ihrem Rennen kein anderer Verein gemeldet hatte. Sieben Boote waren am Start. Sie erreichten einen 2. Platz. Eine beachtliche Leistung, denn üblicherweise sind die schweren Doppelzweier gegenüber den leichten Gewichtsklassen immer im Vorteil. Im Einer konnte Lotte Voigt eine Bronzemedaille in Empfang nehmen. Auch die jüngsten Ruderer des Clubs haben gute Leistungen gezeigt. Wenn man berücksichtigt, dass Teil der Sportler bisher nur wenige bzw. gar keine Regatten besucht haben, kann man mit den Ergebnissen aus den verschiedenen Rennen zufrieden sein. So konnte Marlon Gaugler im B-Finale den ersten Platz belegen und im Zweier hat er mit Fritz Voß im Finale nur ganz knapp den 3. Platz verfehlt. Ähnlich erging es Marlene Voigt und Martha Haß, die ebenfalls knapp an der Bronzemedaille scheiterten. Einen undankbaren 4. Platz erreichte auch Theodor Leinert im Leichtgewichts-Einer.
Besonders aufregend war die Regatta für Nina Lehmann, denn es war ihre erste Regattateilnahme und das gleich zu den Meisterschaften. Sie meisterte bravourös die Aufgabe und belegte in ihrem Rennen einen 5. Platz. Weitere Teilnehmer vom Ruderclub Beeskow waren Friederika Haß, Isabell Röhl und Marie Gaugler die im Zweier und Einer in Finalrennen 4. und 5. Plätze erreichten.
Es waren aufregende und anstrengende Tage in Brandenburg für die Leistungssportler des Clubs und für die Trainer und mitgereisten Helfer, die die Betreuung der Sportler organisiert hatten. Dafür herzlichen Dank!
Ein großes Dankeschön geht auch an unseren Ruderkamerad Enrico Triebel und seine Familie, die Sportler und Betreuer in Brandenburg beherbergten und für das leibliche Wohl umfassend sorgten.










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Bundeswettbewerb der Jungen und Mädchen 2022 in Bremen

Text: Eberhard Keil, Fotos: Britta Voß

Endlich war es wieder so weit. Nach zweijähriger Unterbrechung fand wieder der Bundeswettbewerb der Jungen und Mädchen im Rudern am vergangenen Wochenende (16.+17.7.22) in Bremen statt. Zu diesem Wettbewerb schickt jedes Land die besten Ruderinnen und Ruderer der jeweiligen Bootsklasse, die über verschiedene Qualifizierungsrennen ausgewählt wurden. Zu dieser Bundesregatta, die auch einer Deutschen Meisterschaft der für die 12-14 jährigen Ruderinnen und Ruderer gleichzusetzen ist, haben sich vom Ruderclub Beeskow 1920 e.V. der Mädchen-Vierer mit Marlene Voigt, Martha Wildeck, Martha Haß, Frieda Voß mit Steuerfrau Sarina Lehmann und im Leichtgewichtseiner Theodor Leinert qualifiziert. Sie vertraten damit das Land Brandenburg bei diesen Wettkämpfen. Eine tolle Leistung, aber auch eine hohe Verantwortung für die jungen Ruderinnen und Ruderer. Über drei Tage gingen diese Wettkämpfe. Am 1. Tag musste die Langstrecke über 3.000m bewältigt werden, am 2. Tag fanden Wettspiele statt und der Höhepunkt war dann am 3. Tag die Bundesregatta über 1.000m. Für die jungen Sportler sehr anstrengende und aufregende Tage. Oftmals flossen Tränen und manche Enttäuschung musste verkraftet werden, doch mit Hilfe des Trainers und der Betreuer ging es mit frischer Kraft zum nächsten Wettkampf. Bei der Langstrecke konnten die Mädchen im Vierer einen 8. Platz bei 14 teilnehmenden Landesmannschaften erreichen. Ein achtbares Ergebnis, das dann noch bei der Regatta über 1.000m am Sonntag mit einem 2. Platz im B-Finale eine Steigerung erfuhr. Trotz widriger Bedingungen - Wellen und starker Wind - kamen die Mädchen ohne wesentliche Probleme über die Strecke vor den Landesauswahlmannschaften von Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. Ein tolles Ergebnis für die jungen Mädchen vom Beeskower Ruderclub. Sie konnten dann stolz die Silbermedaillen am Siegersteg in Empfang nehmen.
Theoder Leinert konnte sich bei diesem auserlesenen Feld im Mittelfeld behaupten. Bei der Regatta über 1.000 m erreichte er einen hervorragenden 3. Platz. Eine bessere Platzierung wäre ohne weiteres möglich gewesen, aber der Schiedsrichter hatte das Rennen freigegeben, obwohl Theodor noch nicht in der Startposition war. So musste er "hinterher" rudern, erreichte aber noch einen sehr guten 3. Platz.
So haben die Beeskower Ruderer erfolgreich das Land Brandenburg in ihren Bootsklassen vertreten und ergänzen damit den Beeskower Erfolg bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften in Köln.
Großer Dank gebührt dem Trainer Norbert Köppen und den mitgereisten Betreuern und Familien Voß, Leinert und Lehmann/Sztankovics, die mit den Kindern einige aufregende und sehr erfolgreiche Tage miterlebten.








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Deutsche Juniorenmeisterschaften 2022 in Köln

Text + Fotos: Dagmar Voigt

Am vergangenen Wochenende (25.+26.6.22) startete Lotte Voigt vom RC Beeeskow gemeinsam mit ihrer Zweierpartnerin Wiebke Knigge vom WSV Königs Wusterhausen im Leichtgewichtszweier in Köln bei den Deutschen Juniorenmeisterschaften.
Bereits am Donnerstag wurden die Vorläufe ausgefahren. Das Starterfeld umfasste Vereine aus Bonn, Mainz, Essen, Mannheim, Neuss, Saarbrücken, Dortmund, Würzburg, München und Heidelberg – weitere ostdeutsche Vereine waren nicht vertreten.
Die Daheimgebliebenen verfolgten die Regatta via Audio-Livestream, die Finals dann sogar per Livestream direkt am Bildschirm. Spannende Rennen waren so zu hören und zu sehen!
Mit einem bravourösen Rennen am Freitag im Hoffnungslauf sicherten sich Lotte und Wiebke überraschend einen Startplatz im A-Finale der B-Juniorinnen im Leichtgewichtszweier. Im Finale am Sonntag erruderten sie sich dann einen hervorragenden 6. Platz.
Ein großer Erfolg und eine wohlverdiente Belohnung für die Anstrengungen der Saison und eine würdige Vertretung Brandenburgs bei den Meisterschaften.






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Ergometerwettkampf "Schwedt Open 2022"

Fotos: Dagmar Voigt, Text: Sabine Fuchs

Was sind das bloß für turbulente Zeiten! Unsere SportlerInnen vom Ruderclub waren beim Schwedter Ergometer-Cup und doch blieben sie in Beeskow. Das große Zauberwort: Digitaler Wettkampf!
Bereits Wochen vorher bereitete sich das Trainerteam um Maik Haß, Norbert Köppen und Ullrich Hesse mit der technischen Unterstützung von Jan-Peter Voigt auf diesen Wettkampf vor. Dank der Mithilfe durch unser Beeskower MulitFitnessClub um Ralf Becker konnten wir dort eine LAN-Verbindung aufbauen und die Räumlichkeiten nutzen, so dass wir am Samstag, den 5.3.22 um 10 Uhr in die 21. Schwedt Open starten konnten.
Zeitgleich in Orten wie Potsdam, Schwedt, Plaue, Storkow, Rüdersdorf usw. starteten die Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen auf ihrem Ergometer über verschiedene Distanzen. Dabei fuhren unsere RudererInnen hervorragende Platzierungen ein.
In der AK 13 der Mädchen siegte Martha Haß mit einer Zeit von 4:08 min klar über 1000m, im Leichtgewicht ebenso Marlene Voigt, gefolgt von Frieda Voß. Nina Lehmann erkämpfte in der AK14 einen 5. Platz, nur knapp hinter den führenden Mädchen. David Schulze belegte den 2. Platz mit einer Zeit von 3:34 min in der AK 14 und in der gleichen AK, aber im Leichtgewicht konnte sich Theodor Leinert ebenfalls mit einer guten Zeit auf dem 3. Platz behaupten.
Auf 1500 m bzw. 2000 m verlängerte sich die Strecke nun für die Junioren B und A. Mit 6:08 min fuhr Emma Fuchs über 1500 m einen 2. Platz ein, genauso wie Lotte Voigt den 2. Platz im Leichtgewicht erstritt. In einem großen Feld der Jungen behaupteten sich Marius Tornow und Lukas Hauke auf einem 5. und 6. Platz. Die JuniorInnen B fuhren mit Marie Gaugler, Pauline Beck, Hermine Krumbein und Richard Waldner im Leichtgewicht über 2000 m alle neue persönliche Bestzeiten und nur vordere Platzierungen ein.
Die Masters der Männer behaupteten sich aber auch und wollten ihre Trainingszeiten messen. Dabei erreichten Mario Brösecke und Patrick Jagenow einen herausragenden 1. und 2. Platz.
Rundherum wurden alle von Mitsportlern und Trainern angefeuert und absolvierten so einen erfolgreichen ersten Wettkampftermin in der neuen Saison 2022!









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  2021  

Herbst 2021: Regatta in Mühlberg

Foto: Britta Voß, Text: Eberhard Keil

Eigentlich sollte mit der Landesmeisterschaft in Brandenburg/Havel die Regattasaison für die Beeskower Leistungsruderer beendet sein. Doch die Mühlberger Ruderkameraden hatten unseren Verein noch zu der traditionellen Herbstregatta nach Mühlberg zum 9.10.21 eingeladen. Da die Beeskower Ruderer ein sehr freundschaftliches Verhältnis mit den Mühlberger Ruderern haben, konnten wir diese Einladung nicht abschlagen. Unser Trainer Uli Hesse versuchte noch - trotz Herbstferien - eine schlagkräftige Mannschaft zusammenzustellen. So begaben sich wider Erwarten 10 Leistungsruderer auf die doch recht lange Anreise nach Mühlberg. Wie in den vergangenen Jahren waren alle sehr entspannt zu dieser Regatta gefahren, denn sie ist ein Wettkampf unter befreundeten Vereinen ohne großen Leistungsdruck. Früher hätte man sie als "Heimatregatta" bezeichnet.
Die Beeskower sind im Einer und Zweier gestartet, dabei starteten oftmals im Zweier Mannschaften, die noch nie zusammen gerudert hatten. So gab es viel Spaß und Aufregung. Das ist eben die Besonderheit auf der Regatta in Mühlberg. Die Beeskower haben in den einzelnen Rennen in ihren Altersklassen sehr gute Ergebnisse erzielt. So konnten Friederike Haß, Marlon Gaugler, Theodor Leinert und Richard Waldner im Einer ihre Rennen gewinnen. Im Zweier waren dann noch Martha Haß/Theodor Leinert sowie Marie Gaugler/Richard Waldner erfolgreich. 2. und 3. Plätze belegten noch Pauline Beck und Hermine Krumbein. Marlon Gaugler war als Renngemeinschaft mit dem RC Plaue auf der Strecke und konnte den 1. Platz belegen.
Das war ein erfolgreicher Ausklang der Regattasaison 2021, die aufgrund der Pandemie recht kurz war. Doch die Ruderinnen und Ruderer waren erfreut, dass sie wenigstens an einigen Regatten teilnehmen konnten. Es hatte sich gelohnt, dafür sprechen die guten Ergebnisse bei den einzelnen Wettkämpfen im Jahr 2021.




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Landesmeisterschaften 2021 in Brandenburg/Havel

Foto: Verein, Text: Eberhard Keil

Nach zwei Jahren - bedingt durch die Pandemiemaßnahmen - fanden wieder offene Landesmeisterschaften der Ruderinnen und Ruderer in Brandenburg (Havel) statt. Neben Vereinen aus dem Land Brandenburg waren auch Vereine aus Sachsen, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt auf dem Beetzsee auf einer Renndistanz von 1000 bzw. 500 Metern unterwegs.
Der Beeskower Ruderclub reiste zu der zweitägigen Veranstaltung mit einer starken Mannschaft an. Nach der erfolgreichen Teilnahme an der Havelregatta in Werder vor 14 Tagen, waren die Beeskower Ruderinnen und Ruderer recht optimistisch zu diesen Landesmeisterschaften gefahren. Herrliches Ruderwetter herrschte an diesem Wochenende, so dass die Leistungsruderer ideale Bedingungen während der Wettkämpfe hatten. Nachdem am Sonnabend die Vorläufe ausgeführt wurden, fanden dann am Sonntag die Finalläufe statt. Erfreulich war, dass ein großer Teil der Beeskower die Vorläufe überstanden und sich für die Finalläufe qualifizierten, die dann am Sonntag ausgefahren wurden. Wieder - wie auch auf der Regatta in Werder - war Lotte Voigt im Einer in ihrer Altersklasse nicht zu schlagen. Trotz eines schlechten Starts, nachdem sie dadurch auf den letzten Platz zurück fiel, rollte sie das Feld von hinten auf und siegte noch in ihrem Einer-Rennen. Sie ist damit Landesmeisterin. Im gleichen Rennen startete Jette Gromisch. Sie verfehlte um nur 2/10 Sekunden den 2. Platz. Weitere Landesmeister wurden Martha Haß und Marlene Voigt im Doppelzweier in der Altersklasse 11/12 Jahre. Hohe Favoriten in der gleichen Bootsklasse, aber in der Altersklasse 13/14 Jahre waren Charlotte Jagenow und Lotte Voigt. Sie wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und belegten den 1. Platz. Damit holte Lotte Voigt den 2. Landesmeistertitel. Besondere Höhepunkte waren die Vierer-Rennen. Hier starteten die Beeskower im Mix-Vierer mit der Mannschaft Marius Tornow, David Schulze, Emma Fuchs, Lotte Voigt und Steuerfrau Frieda Voß. Sie erreichten einen 3. Platz. Noch besser machte es der Mädchen-Vierer. Hier wurden die Jungen durch Jette Gromisch und Charlotte Jagenow ersetzt. Der Vierer fuhr ebenfalls ein spannendes Rennen und konnte eine Silbermedaille in Empfang nehmen.
Zu den Einer-Rennen in ihrer Altersklasse erreichten noch Charlotte Jagenow und Marlene Voigt mit jeweils einem 3. Platz ein sehr gutes Ergebnis. Weitere Teilnehmer bei den Landesmeisterschaften waren noch Charlotte Gorsky, Christin Hahn, Theodor Leinert und Marie Gaugler, die in ihren Finalläufen sich auf den Plätzen 4-6 platzieren konnten.
Für die Beeskower Ruderinnen und Ruderer waren es zwei sehr anstrengende aber erfolgreiche Tage. Auch die Trainer und Betreuer konnten über die Leistungen ihrer Schützlinge in diesem erlesenen Feld zufrieden sein. Nicht nur für die Leistungsruderer sind solche Regattatage aufregende und arbeitsreiche Tage, sondern für das Begleitpersonal gilt dies gleichermaßen. Deshalb auch ein großes Dankeschön an das nicht rudernde Begleitpersonal.




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65. Herbstregatta in Werder/Havel

Foto: Verein, Text: Eberhard Keil

Endlich, nach einer zweijährigen Zwangspause fand wieder in Werder/Havel eine normale Ruderregatta statt. Es war klar, dass die Beteiligung an dieser Regatta sehr groß sein würde, denn alle Vereine in den Bundesländern wollten endlich wieder mit ihren Leistungssportlern an einem Wettkampf teilnehmen. Ein beeindruckendes Meldeergebnis war die Folge. Über 1000 Meldungen unter Beteiligung von 56 Vereinen wurden abgegeben. Neben Vereinen aus den traditionell vertretenen Bundesländern Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Nordrhein-Westfalen waren dieses Mal auch Ruderinnen und Ruderer aus Hamburg, Schleswig-Holstein, Bayern und Niedersachsen auf der Havel auf einer Renndistanz von 1000 bzw. 500 Metern unterwegs.
Der Ruderclub Beeskow reiste mit 19 Booten, also mit einer starken Mannschaft, nach Werder. Alle waren sehr aufgeregt und in voller Erwartung, denn es war nach fast zwei Jahren das erste Kräftemessen auf einer solch großen Regatta. Alle waren gespannt über die Leistungsstärke der anderen Vereine, die in den vergangenen Jahren oftmals aufgrund der Pandemiebestimmungen sehr unterschiedlich trainieren konnten. Unterstützt vom herrlichen Ruderwetter und den guten Bedingungen wurde diese Regatta nicht nur ein wahrer Leistungstest, sondern ein langersehntes Wiedersehen mit "alten" Ruderkameraddinnen und -kameraden.
Alle Beeskower hatten sich in den hervorragend besetzten Rennen mit Vereinen aus der gesamten Bundesrepublik auseinanderzusetzen. Oftmals hatten sie Sportler aus Leistungszentren oder aus renommierten Vereinen zum Gegner, die andere Trainingsbedingungen haben. Beim Rudern wird bei der Auslosung der Rennen diesbezüglich kein Unterschied gemacht, so dass ein kleiner Verein, der, wie der Beeskower Ruderclub, nur ehrenamtliche Kräfte hat, gewisse Nachteile hat. Die Beeskower Ruderer haben sich in diesem auserlesenen Feld sehr gut geschlagen. Zwei Siege, vier 2. Plätze, sechs 3. Plätze und sieben 4. Plätze sind ein tolle Bilanz und zeigen, dass die Leistungssportler des Beeskower Ruderclubs, trotz der schwierigen Trainingsbedingungen aufgrund der Pandemie, die alte Leistungsstärke wieder erreicht haben. Auf der 1000m Strecke und der Kurzstrecke über 500m konnte Lotte Voigt souverän ihre Rennen gewinnen. Sie hat damit bewiesen, dass sie augenblicklich in ihrer Altersklasse eine Spitzenstellung im Rudersport in der Bundesrepublik einnimmt. 2. Plätze in ihren Rennen belegten Martha Haß, Marlene Voigt im Einer und Zweier, Marius Tornow konnte die Platzierung im Kurzstreckenrennen erreichen. Im Einer und Zweier waren noch Emma Fuchs, Christin Hahn, Charlotte Gorsky, Marie Gaugler auf der Strecke und belegten den 3. Platz. Weitere Platzierungen erreichten noch Frieda Voß, Richard Waldner, Marlon Gaugler und David Schulz. Die beiden Trainer Norbert Köppen und Uli Hesse konnten mit den Leistungen ihrer Schützlinge sehr zufrieden sein. Eine gute Ausgangsbasis für die am 25./26.9. stattfindenden offenen Landesmeisterschaften in Brandenburg/Havel.




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  2020  

Regatta in Mühlberg/Elbe und Abrudern 2020

Foto: Verein, Text: Eberhard Keil

Die Leistungsruderer des Ruderclub Beeskow 1920 e.V. haben den ganzen Sommer trainiert in der Hoffnung, dass im Herbst die Regattaplätze wieder geöffnet werden und Regatten stattfinden. Doch leider hat sich dieser Wunsch nicht erfüllt, denn alle angesetzten Regatten, die Landesmeisterschaften und der Bundeswettbewerb wurden gestrichen. Eine große Enttäuschung für alle Leistungssportler. Doch um so größer war die Freude, als der Club eine Einladung zu einer kleinen internen Herbstregatta nach Mühlberg/Elbe erhielt. So reiste am vergangenen Wochenende eine starke Mannschaft des Clubs nach Mühlberg, um auf einem Nebenarm der Elbe mit einigen Rudervereinen aus Sachsen und Brandenburg die Kräfte zu messen. Das Wetter hätte zu dieser einzigen Regatta freundlicher sein können, doch die Sportler waren nun endlich froh, Rennen zu fahren und waren mit großen Eifer dabei. Auch einige Kenterungen wurden locker ertragen, denn jeder Sportler fuhr auf dieser kurzen Strecke mehrere Rennen. So war dann für alle noch eine zweite Chance vorhanden. Für die Beeskower Rudersportler zahlte sich das intensive Sommertraining aus, denn neben vielen Siegen folgten noch viele 2. und 3. Plätze. So siegten im Einer und Zweier Emma Fuchs, Martha Haß, Marlene Voigt, Lotte Voigt und Marius Tornow. Weitere gute Platzierungen erreichten Charlotte Jagenow, Frieda Voß, Theodor Leinert, David Schulze, Marie und Marlon Gaugler und Richard Waldner, die 2. und 3. Plätze belegen konnten. Ein erfreulicher Abschluss der Regattasaison, die in Wirklichkeit gar keine war. Ein kleiner Trost für alle teilnehmenden Leistungssportler, denn alle konnten sich platzieren und eine Urkunde in Empfang nehmen.
Einen Tag nach der Regatta, am Sonntag vergangener Woche, fand dann die Abruderveranstaltung statt. Viele Vereinsmitglieder kamen zum Bootshaus und nutzten das schöne Wetter zu einer Ausfahrt, nachdem die Vorsitzende des Clubs Dr. Dagmar Voigt kurz das Ruderjahr 2020 Revue passieren ließ. Obwohl in diesem Jahr der regelmäßige Sportbetrieb sehr erschwert war, wurden doch noch viele Wanderruderkilometer gerudert und das volle Trainingsprogramm für die Leistungssportler durchgezogen. Ein Höhepunkt war natürlich die Einweihung des neuen Fitnessgebäudes.
Mit der Abruderveranstaltung wurde inoffiziell die Saison beendet. Doch auch in den Wintermonaten sind noch einige traditionelle Rudertouren eingeplant. Nach der Ausfahrt im Rahmen des Abruderns gab es eine zünftige Kartoffelsuppe mit Bockwurst und Kaffeetafel. Auch das Jahr 2021 war schon im Gespräch, denn dann soll die 100 Jahrfeier nachgeholt werden.




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Ergometer-Wettkämpfe 2020 in Mühlberg/Elbe

Foto und Text: Eberhard Keil

Auch in den Wintermonaten sind die Leistungssportler nicht nur in der Halle oder Schwimmbad aktiv, sondern auch einzelne Wettkämpfe stehen an. Das sind neben Athletiktests die in der Halle veranstalteten Ergometer-Wettkämpfe. Am letzten Wochenende hatten sich ein Teil der Leistungssportler früh getroffen, denn es ging nach Mühlberg/Elbe. Da die Beeskower Ruderer zu dem Mühlberger Ruderverein einen recht guten Kontakt haben, wurde natürlich die Einladung zum Wettkampf angenommen, obwohl die Anreise immer sehr beschwerlich ist. Insgesamt waren 14 Rudervereine angereist, zum großen Teil aus dem sächsischen. Für die Leistungsruderer aus Brandenburg teils unbekannte Gegner. Es waren also recht interessante und spannende Wettkämpfe zu erwarten. Angefeuert von den Zuschauern und den Sportlern wurden tolle Leistungen erbracht. Die Beeskower Ruderer haben sich in ihren Altersklassen gegen die Übermacht aus Sachsen tapfer geschlagen. Nicht nur, dass sie in einigen Rennen den 1. Platz belegten, sondern es erreichten einige Ruderer gegenüber dem letzten Ergo-Wettkampf bedeutend bessere Zeiten. Im Einer konnte Chantal Kasten den 1. Platz erreichen und war im Zweier mit Finja-Malin Büttner ebenfalls erfolgreich. Die jüngsten Ruderinnen Martha Haß und Marlene Voigt ruderten im Zweier und erreichten den 1. Platz. In den anderen Zweier-Rennen haben die Mannschaften Lotte Voigt, Emma Fuchs und Marius Tornow, David Schulze den 2. Platz belegt. Auch die Platzierungen der anderen Leistungssportler von Beeskow ist bemerkenswert, so konnten die Mädchen Finja-Malin Büttner, Charlotte Jagenow, Emma Fuchs, Lotte Voigt, Marlene Voigt, Marie Hesse, Jette Merle Grommisch mit ihren Leistungen in diesem großen Teilnehmerfeld recht zufrieden sein, schließlich sind die erreichten Plätze zwischen 2 bis 4 ebenfalls eine tolle Leistung. Auch die Jungen David Schulze und Marius Tornow sind knapp an einer Medaille vorbei gerudert, denn sie landeten auf dem 4. Platz.
Auch die anderen Leistungssportler wie Frieda Voß und Niels Britz haben, indem sie auch unter den 10 besten Ruderern ihrer Altersklassen landeten, zu dem guten Mannschaftsergebnis beigetragen.
Erwähnenswert ist noch, dass Niels Britz und Marie Hesse eine erfreuliche Leistungssteigerung erreichten und auch Marius Tornow und Chantal Kasten mit einer großen Energieleistung in ihrem großen Teilnehmerfeld diese Platzierungen belegten.
Herzlichen Dank an Maik Haß, Uli Hesse und Luise Kuhnert, die die Fahrdienste und die Betreuung übernommen hatten.




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  2019  

Ergometer-Advents-Cup 2019 in Cottbus

Foto und Text: Eberhard Keil

Für die Leistungsruderer ist der vom Cottbuser Rudersportverein e.V. veranstaltete Advents-Ruderergometer-Cup eine willkommene Abwechslung während des doch recht eintönigen Wintertrainings. So reisten am Wochenende 16 Sportler des Ruderclub Beeskow 1920 e.V. zum 15. Advents-Cup nach Cottbus. An dieser Veranstaltung nahmen alle Rudervereine von Ostbrandenburg teil, so dass dieser Wettkampf nicht nur eine angenehme Abwechslung, sondern auch eine sportliche Herausforderung war. Eine Besonderheit dieses Wettkampfes ist, dass die Leistungen der Wettkämpfer vom Ergometer direkt auf eine Leinwand übertragen werden, so dass die Sportler und die Zuschauer das Geschehen unmittelbar beobachten können. Das ist natürlich eine besondere Motivation für die Teilnehmer und fördert die Begeisterung der Zuschauer.
Der Ergometerwettkampf ersetzt natürlich nicht die Ruderei auf dem Wasser. Hier entscheidet die Ausdauer und Kraft, so dass oftmals ein Sieger bei den Regatten nicht auch ein Sieger bei diesem Wettkampf ist. Die Ruder-Technik, die bei einer Regatta von großer Bedeutung ist, spielt beim Ergometer-Rudern nicht die entscheidende Rolle. Es gab oftmals überraschende Ergebnisse, so auch hier in Cottbus. Die Beeskower Ruderer haben sich deshalb schon in Vorbereitung auf diesen Ergo-Wettkampf im Wintertraining darauf eingestellt. Das hat sich dann in Cottbus ausgezahlt. Erfreulich war, dass die Beeskower sich in diesem erlesenen Feld sehr gut geschlagen haben. Es konnte zwar kein 1. Platz erreicht werden, doch ein großer Teil der Beeskower Ruderer ruderte in der Spitzengruppe erfolgreich mit. So erreichten Lotte Voigt, Marie Hesse, Martha Haß, Chantal Kasten, Marius Tornow und David Schulze in ihren Rennen jeweils einen 2. Platz. Eine tolle Leistung bei diesem Teilnehmerfeld. Auch Marlene Voigt und Finja-Malin Büttner konnten mit dem 3. Platz sehr zufrieden sein. Die weiteren Leistungsruderer von Beeskow wie Niels Britz, Jannik Thom, Richard Waldner, Frieda Voß, Theo Leinert, Charlotte Jagenow und Emma Fuchs erreichten ebenfalls noch Platzierungen zwischen 4.-7. Plätzen.
Zum Abschluss des Wettkampftages fanden noch zwei interessante Rennen statt. So war noch ein Familienzweier und ein Staffelrennen ausgeschrieben. Die Familie Leinert (Vater und Sohn) stellte sich zum Wettkampf, der 2x über 500m ging, und erreichte einen überraschenden 3. Platz. In der Staffel konnte der Ruderclub Beeskow vereint mit dem Frankfurter und Werderaner Ruderclub den 2. Platz belegen und so recht erfolgreich diesen 15. Advents-Cup abschließen.
Herzlichen Dank auch an Andreas Elster, Ulli Hesse, Maik Haß und Luisa Kuhnert für ihre Betreuungs- und Beförderungsdienste.




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Staabe-Regatta 2019 in KW

Foto und Text: Dagmar Voigt

Zum Ende der Rudersaison lädt traditionell der Ruderclub Königs Wusterhausen zur Staaberegatta im September umliegende Vereine ein. Diese Regatta bedeutet für viele Ruderanfänger des Jahres: das erste Mal Regattaluft schnuppern! Entsprechend groß war die Aufregung für unsere Elevinnen Martha Haß und Frieda Voß. Im Team der bereits erfahrenen Ruderkameraden aus ihrem Verein reisten sie am vergangenen Samstag nach Niederlehme, um am Ausläufer der Dahme - dem Möllenzugsee - das Regattageschehen aktiv mitzugestalten. Die Vereine des Dahme-Spreekreises ermitteln auch in dieser Regatta ihren Kreismeister.
Den bis zur vollsten Auslastung gefüllten Bootshänger samt zwei Kleinbussen steuerten souverän Matthias Hahn und Heiko Voß mit 13 Kindern und Jugendlichen im Alter von 9-18 Jahren in Richtung Niederlehme. Die Heidelberger Sand und Kies GmbH überließ ihr Gelände den Ruderern und so lagerten auf dem Gelände nun unzählige Ruderboote und Skull statt Sand- und Kiesberge.
Unsere Beeskower starteteten in 11 Rennen und gleich zu Beginn der Regatta konnten sich Theodor Leinert gemeinsam mit Marius Tornow über einen hervorragenden 3. Platz in spontaner neuer Bootsbesetzung freuen. Marius Tornow konnte in weiteren Rennen noch den Einer sowie mit seiner Mannschaft den Mix-Vierer mit Lotte Voigt, Jette Grommisch, Emma Fuchs und Steuerfrau Charlotte Jagenow gewinnen.
Unsere drei jüngsten Ruderinnen Marlene Voigt, Frieda Voß und Martha Haß starteten gemeinsam in einem Rennen. Schon die Fahrt zum Start forderte Martha und Frieda viel Geduld und Mut ab, denn gleich zu Beginn verhakten sich die beiden Boote bei Wellengang und Wind und die beiden mussten nun erst einmal ihre Geschicklichkeit beweisen, um sicher zur Startlinie zu gelangen. Martha kam nach Marlene als Drittplazierte ins Ziel, wobei Frieda im Schlussspurt ihr den Platz fast noch hätte streitig machen können, wenn die Sportlerin in Friedas Nachbarbahn nicht ihre Spur verlassen hätte und somit Frieda ungewollt behinderte. Aber auch das gehört zu den Erfahrungen, die man nur durch aktive Teilnahme an einer Regatta sammeln kann. Und auch das Entschuldigen im Nachgang lehrt unsere Nachwuchssportler das Fairness ein hohes Gut ist und das Miteinander die Freude am gemeinsamen Sport noch mehr wachsen lässt. So stiegen alle fröhlich und stolz über das Geschaffte aus den Booten.
Die "großen" bewunderten das erste Rennen ihrer Vereinskameraden und feuerten sehr lautstark an. Aber auch in allen anderen Rennen mit Beeskower Beteiligung standen Aktive und mitgereiste Betreuer, Eltern und Trainer Norbert Köppen am Ufer und fieberten mit. Und so stand bei der Siegerehrung der Beeskower Ruderclub häufig auf dem Treppchen. Lotte Voigt und Emma Fuchs konnten sich über Gold im Einer, Zweier und Vierer freuen. Jette Grommisch errang hervorragend Silber in ihrem Einerrennen. Im Einerrennen der 11 jährigen Mädchen standen auf dem Siegerpodest Charlotte Jagenow als Siegerin und Finja Büttner als Zweitplazierte. Gemeinsam im Zweier holten die beiden Bronze. Auch Theodor Leinert erruderte in seinem Einerrennen einen respektablen 4. Platz in einem starken Feld. Marie Hesse musste sich gegen starke Konkurrenz in ihrem Einerrennen der 14 Jährigen durchsetzen und fuhr als Fünfte durch's Ziel.
Die Juniorinnen Charlotte Gorsky und Christin Hahn konnten in ihrem Einerrennen den 2. bzw. 3. Platz erringen, im Zweier verpassten sie knapp den dritten Rang.
Insgesamt sahen alle Mitgereisten spannende Rennen und glückliche zufriedene Gesichter der Aktiven. Unser Ruderclub konnte sich nach dem hervorragenden 7. Platz der Vereinswertung bei der diesjährigen Landesmeisterschaft in der vergangenen Woche in Brandenburg im Feld der großen Vereine erneut Respekt und Anerkennung verschaffen!




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Landesmeisterschaften 2019 in Brandenburg/Havel

Fotos: Dagmar Voigt, Text: Eberhard Keil

Am Wochenende fanden in Brandenburg/Havel die offenen Landesmeisterschaften Brandenburg 2019 auf dem Beetzsee statt. Insgesamt starteten am 21. und 22. September über 400 Ruderinnen und Ruderer. Die Teilnehmer reisten nicht nur aus den Vereinen des Landes Brandenburg, sondern auch aus Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Tschechien an.
Insgesamt waren 35 Rudervereine am Start. Die Beeskower Ruderer fuhren recht zuversichtlich zu diesen Meisterschaften, denn in den vorausgegangenen Regatten wurden immer recht gute Ergebnisse erzielt. Diese Tendenz hat sich dann auch bei diesen Landesmeisterschaften bestätigt. Bei herrlichem Ruderwetter mussten sich die Teilnehmer über die Vorläufe für das Finalrennen qualifizieren. Diese Aufgabe lösten die Beeskower Ruderer sehr erfolgreich, denn alle schafften den Sprung ins Finale. Das war schon eine tolle Leistung. Am Sonntag wurden dann die Finalrennen ausgefahren. Bei idealen Bedingungen erlebten die Zuschauer spannende Rennen, die zur Freude der Beeskower Schlachtenbummler oftmals erfolgreich für den Beeskower Ruderclub endeten. In der Geschichte des Ruderclubs war noch keine Mannschaft so erfolgreich bei den Landesmeisterschaften wie in diesem Jahr. Vier Landesmeistertitel, vier Silbermedaillen und eine Bronzemedaille waren eine sehr erfolgreiche Bilanz für diese Meisterschaft. Die Teilnehmer waren alle sehr zufrieden, denn jeder Ruderer konnte mit einer Medaille nach Hause fahren. Landesmeister wurden der Mädchen/Jungen-Doppelvierer mit der Mannschaft Emma Fuchs, Marius Tornow, Oscar Scherbatzki, Lotte Voigt und Steuerfrau Charlotte Jagenow, im Einer konnten Charlotte Gorsky und Charlotte Jagenow eine Goldmedaille in Empfang nehmen, Letztere war dann noch mit Finja Malin Büttner im Doppelzweier erfolgreich. Eine besondere Freude bereitete der Nachwuchs-Doppelvierer mit Marlene Voigt, David Schulze, Finja Malin Büttner, Charlotte Jagenow mit Steuerfrau Jette Merle Grommisch, die überraschend einen zweiten Platz erreichten, obwohl sie erst seit kurzer Zeit in dieser Besetzung trainieren. Weitere zweite Plätze erreichten noch Christin Hahn und Charlotte Gorsky im Junioren-Doppelzweier und im Mädchen-Einer Finja Malin Büttner. Besonders hervorzuheben sind die Leistungen von Marius Tornow und Lotte Voigt, die in ihren Rennen eine Silbermedaille erkämpften. Im Jungen-Einer waren 22 Teilnehmer und beim Mädchen-Einer waren 13 Teilnehmerinnen am Start, so dass die erreichte Platzierung eine sehr gute Leistung war. Eine Bronzemedaille holten sich dann noch Emma Fuchs und Lotte Voigt im Doppelzweier. Christin Hahn im Einer und Oscar Scherbatzki, Marius Tornow im Zweier erreichten in ihren Finalrennen mit dem 4. Platz ebenfalls noch eine gute Platzierung.
Der Trainer Norbert Köppen und die mitgereisten Eltern konnten mit den Leistungen ihrer Schützlinge sehr zufrieden sein. Eine tolle Vorstellung der Ruderinnen und Ruderer bei dieser Landesmeisterschaft. Das spiegelt sich dann auch in der Vereinswertung nieder. So erreichte der Ruderclub Beeskow den 7. Rang bei 35 teilnehmenden Vereinen und konnte manchen namhaften Verein hinter sich lassen.




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Bundeswettbewerb 2019 in München

Foto + Text: Sabine Fuchs

Der 51. Bundeswettbewerb im Rudern für Jungen und Mädchen fand am vergangenen Wochenende (7. bis 8.9.) zum fünften Mal auf der olympischen Regattastrecke in München-Oberschleißheim statt. Der Bundeswettbewerb der Jungen und Mädchen ist mit jährlich ca. 1.000 Teilnehmenden im Alter zwischen 12 und 14 Jahren die größte Veranstaltung der Deutschen Ruderjugend. Er unterteilt sich in drei verschiedene Sportwettbewerbe. Bei der Langstrecke werden 3.000 Meter und bei der Bundesregatta 1.000 Meter gerudert. Beim Allgemeinen Sportwettbewerb werden jugendgemäße Spiel- und Wettkampfformen absolviert. Insgesamt werden 22 Rennen ausgeschrieben, zu denen die Landesruderjugenden jeweils maximal zwei Boote nominieren können.
Für dieses Ereignis konnte sich der Mixed-Vierer des RC Beeskow mit Marius Tornow, Lotte Voigt, Emma Fuchs, Oscar Scherbatzki und Steuerfrau Charlotte Jagenow qualifizieren. Und so steigerte sich Aufregung und Trainingspensum in den letzten Tagen vor der Abreise.
Bereits am frühen Freitagmorgen um 04.30 Uhr startete das Team in Begleitung einiger Eltern Richtung Süden. Staufrei in München angekommen, konnten sich alle erst einmal ein Bild von der imposanten Strecke und Tribüne machen. Diese wurde bereits zu den olympischen Sommerspielen 1972 erbaut und steht mittlerweile unter Denkmalschutz. Nachdem auch der Trainer und Betreuer Maik Haß sowie das Boot vor Ort waren, ruderte sich der Vierer auf dem klaren Wasser ein und entdeckte ganz nebenbei noch so einige Fische. Sicher hätten die Kinder auch gern dort geangelt oder gebadet. Aber das erste Rennen über 3000 m sollte früh um 8 Uhr starten und so wurde zu Abend gegessen und dann ging es zum Schlafen in die Turnhalle mit dem Bundesland Hessen und Thüringen zusammen.
Nach kurzer Nacht gab es Frühstück um 05.45 Uhr. Im Regen und bei herbstlichem Wetter wurde das Boot gegen 7 Uhr ins Wasser gebracht und der Vierer plus Steuerfrau machte sich bereit, um auf die Langdistanz zu gehen. Dabei war auf der Strecke eine Wende zu vollziehen, weshalb versetzt gestartet worden war. Mit gleichmäßigem Schlag erruderte sich der Beeskower Ruderclub einen hervorragenden Platz im B-Finale. Am Nachmittag gab es den allgemeinen Sportwettbewerb, wo so einiges den Kindern abverlangt wurde. Ruderwissen und Teamgeist war gefragt. Es wurde Geschicklichkeit und Schnelligkeit in verschiedenen Staffeln getestet. Die Mädchen und Jungen wurden in verschiedene Riegen eingeteilt. Auch diese Ergebnisse flossen in die Gesamtplatzierung des Bundeswettbewerbes ein.
Am nächsten Morgen folgte nun der Start im B-Finale für die Beeskower Ruderer in der Distanz von 1000m. Aufgrund des starken Nebels musste der Beginn des Wettkampfes um mehrere Stunden verschoben werden. Der Nebel verschwand, Kälte und Regen kamen. Entsprechend angespannt war das Team. Nach dem Startschuss lag das Boot unserer Ruderer erst einmal ganz am Schluss des Feldes. Schon bald begann aber eine regelrechte Aufholjagd. Einen Konkurrenten nach dem anderen ließen die Beeskower hinter sich und fuhren einen guten gleichmäßigen Schlag im strömenden Regen. So konnte das junge Team der 12jährigen sich am Ende bis auf den Silberrang vorkämpfen und errang damit eine Medaille. Abgekämpft und glücklich traten die Kinder so ihre Heimreise an. Voller Eindrücke und stolz über das Erreichte fuhr die Mannschaft mitsamt Eltern und Trainer zurück nach Beeskow. Allen, die dieses Erlebnis den Kindern ermöglichten, gebührt großer Dank. Insbesondere dem Trainer Norbert Köppen und Betreuer und Trainer Maik Haß, Patrick Jagenow als Fahrer und den Elternpaaren Jagenow, Fuchs und Tornow, die sich um das Wohl der Athleten vor Ort sorgten. Ganz herzlichen Dank auch an Heiko Voss, der den Bus für die Fahrt zur Regatta zur Verfügung stellte und so überhaupt die Teilnahme ermöglichte.




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Herbstregatta 2019 in Werder/Havel

Fotos: Uli Hesse, Text: Dagmar Voigt

Mit 7 Einern und einem Zweier starteten die Beeskower Ruderer am Sonntag (8.9.) über die 500m. Fast 700 Meldungen waren trotz parallel stattfindendem Bundeswettbewerb für die Regatta eingegangen und so trafen sich viele Vereine nicht nur aus Berlin und Brandenburg, sondern auch aus Dresden, Rostock, Hamm, Ribnitz-Damgarten.
Für einige unserer jungen Ruderer sollte es das Regattadebüt werden. Das bedeutete im Vorfeld große Aufregung und beim Eintreffen auf dem Regattagelände mit dem Bild unzähliger Boote und vielen Ruderern bei so manchem ein mulmiges Gefühl. Aber dank der Ermunterung und Unterstützung der Juniorinnen Christin Hahn und Charlotte Gorsky lief alles ruhig und organisiert ab.
Die Debütanten Marie Hesse, Marlene Voigt und David Schulze absolvierten souverän ihre Einerrennen und konnten sich über die erfolgreiche Teilnahme freuen. Marlene Voigt errang sogar auf ihrer ersten Regatta einen 2. Platz. Theodor Leinert erruderte sich bei seiner nunmehr 2. Regatta ebenfalls einen respektablen Platz in seinem Einerrennen. Im Zweier erruderten sich die Juniorinnen Christin Hahn und Charlotte Gorsky einen 2. Platz. Christin Hahn kam ebenfalls als Zweite in ihrem Einerrennen ins Ziel.
Siegreich ins Ziel ruderten sich Finja Büttner und Charlotte Gorsky, die sich am Siegersteg nicht nur die Goldmedaille sondern auch den traditionellen Obstkorb abholen konnten. Bei herrlichem Sonnenschein erlebte so der Beeskower Rudernachwuchs einen erfolgreichen Einstieg in die Regattawelt und kann beruhigt die noch anstehenden Wettkämpfe in Angriff nehmen, denn in 2 Wochen stehen die Landesmeisterschaften auf dem Beetzsee in Brandenburg an, gefolgt von der traditionellen Staaberegatta in Königs-Wusterhausen. Alle Aktiven, mitgereisten Trainer und Eltern waren während des Regattatages in Gedanken bei den Trainingskollegen des Bundeswettbewerbsvierers und fieberten dem Ergebnis entgegen. Der Jubel brach aus, als dann die Nachricht aus München kam: Der Vierer wurde Zweiter im B-Finale. Alles in allem war es also ein sehr erfolgreiches Ruderwochenende unserer Beeskower Kinder- und Ruderjugend. Allen, die dieses ermöglichten gebührt unser Dank!







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Kinder- und Jugendwanderfahrt 2019

Fotos: Dagmar Voigt, Wolfgang Haas, Text: Dagmar Voigt

Am ersten Ferienwochenende trafen sich die Ruderkinder und -jugendlichen zu ihrer alljährlichen Wanderfahrt. Dabei galt es nicht, wie sonst im Jahreslauf, auf dem Siegertreppchen zu stehen, sondern gemeinsam die Gegend per Wanderruderboot zu erkunden und die Gemeinschaft zu genießen. 13 Kinder und Jugendliche im Alter von 9-18 Jahren ließen sich auf das Abenteuer ein.
Am Freitag ging es mit 3 Vierern nach Leißnitz zur Fähre. Nach Stärkung mit Bratwurst und Pommes sowie Fassbrause traten wir den Rückweg an. Die Übernachtung erfolgte als Luftmatrazenlager im Bootshaus, so dass am Abend noch ausgiebig in der Spree gebadet werden konnte. Die geplante Rudertour am Samstag sollte spreeabwärts führen. Demzufolge musste geschleust werden. Ein aufregendes Ereignis, denn kaum jemand der Leistungsruderer hatte bisher eine Schleusung erlebt. Es klappte alles hervorragend und so konnten wir die Spree Richtung Radinkendorf erkunden. Erstaunt nahmen die Sportler wahr, wie schön auch dieser Spreeabschnitt ist. In Radinkendorf wurde dann ausgiebig gepicknickt und gebadet. Dank einer kreativen Ruderfamilie wurde im Rahmen einer Texilfarbenwasserbombenschlacht jeder Teilnehmer mit einem individuellen T-Shirt belohnt. Ein herrlicher Spaß, der in Erinnerung bleiben wird.
Auch die Rücktour, nun wieder spreeaufwärts, wurde gemeistert. Dass die bevorstehende Schleusung sich allerdings in die Länge zog, ahnte zu diesem Zeitpunkt niemand. Souverän fuhren die Boote in die Schleuse, aber nach Schließen der Tore tat sich über eine Stunde nichts mehr. Dank Internet erfuhren wir, dass normalerweise alle halbe Stunde geschleust wird - aber wohl nicht bei uns. Zunehmend nervöser harrten die Sportler in der Schleuse aus und versuchten sich mit Ratespielen, Lieder singen und Geschichten erzählen abzulenken, aber auch die Wartenden vor der Schleuse wurden unruhig. Nach mehr als 1,5 Stunden wurden wir erlöst, und es wurde dann doch noch geschleust. Nach dieser unfreiwilligen Aufregung musste sich natürlich in der Spree abgekühlt werden. Am Sonntag zum Abschluss der Wanderfahrten ruderten wir auf bekanntem Terrain in Richtung Kummerow. Beim Wiederanlanden im Beeskower Bootshaus hatten die Eltern bereits das Mittagessen vorbereitet, so dass nach dem Booteputzen gemeinsam abschließend gegessen werden konnte.
Eine fröhliche und ereignisreiche Tour ging somit zu Ende und wir danken allen, die uns tatkräftig unterstützten und zum Gelingen beitrugen.













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Qualifikation für den Bundeswettbewerb 2019

Foto: Norbert Köppen, Text: Eberhard Keil

Kurz vor den Ferien trafen sich am Pfingstsonnabend die Ruderkinder der Rudervereine des Landes Brandenburg an der Regattastrecke in Brandenburg/Havel. Hier fand die Qualifikation für den Bundeswettbewerb 2019 statt, der Anfang September in München ausgetragen wird. Dieser Wettbewerb ist mit einer Deutschen Meisterschaft der 12 bis 14-jährigen Jungen und Mädchen zu vergleichen. Hier treffen aus allen Ländern der Bundesrepublik die jungen Ruderer um auf der 3000m und 1000m Strecke die Besten der Jahrgänge zu ermitteln. Doch bevor die Jugendlichen zu dieser begehrten Veranstaltung fahren können, müssen sie sich auf Landesebene für den Bundeswettbewerb qualifizieren. Die Beeskower waren in Brandenburg/Havel mit einem Vierer mit der Mannschaft Emma Fuchs, Lotte Voigt, Oscar Scherbatzki, Marius Tornow und Steuerfrau Charlotte Jagenow am Start. Sie mussten einmal ein Rennen über 3000m fahren und danach die normale Strecke über 1000m rudern. Die Bedingungen auf der Strecke waren äußerst schwierig, denn durch den starken Wind hatten die Ruderer mit einem starken Wellengang zu kämpfen. Die Beeskower kamen dann auch völlig durchnässt im Ziel an und auch einige Wellen kamen über Bord, so dass das Wasser im Boot die Ruderarbeit behinderte. Ein Sieg war also nicht möglich. Hinzu kam, dass durch die schlechte Wende bei dem 3000m Rennen viel Zeit verschenkt wurde. Doch trotz dieser Missgeschicke konnte die vorgegebene Qualifikationszeit erreicht werden, so dass der Beeskower Vierer zum Bundeswettbewerb vom Landesruderverband delegiert wird. Die Mannschaft wird dann in München in dieser Bootsklasse das Land vertreten. Die junge Mannschaft konnte am Ende der Wettkämpfe die Berufungsurkunde vom Präsidenten des Landesruderverbandes in Empfang nehmen.
Im Zusatzwettbewerb dieser Qualifikationsrennen haben 11-jährige Ruderinnen und Ruderer ihre Wettkämpfe ausgetragen. Eine tolle Leistung hat hier Finja Büttner gezeigt. Sie siegte im Einer-Rennen und auch im Doppelzweier mit ihrer Partnerin Charlotte Jagenow erreichte sie den 1. Platz.




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Frühjahrsregatta 2019 in Rüdersdorf

Foto: Norbert Köppen, Text: Eberhard Keil

Die Frühjahrsregatta in Rüdersdorf auf dem Kalksee hat eine lange Tradition. Zum nunmehr 65. Mal wurde die Regatta ausgetragen. Sie ist bei allen Leistungsruderern sehr beliebt, das beweisen die hohe Anzahl von Teilenehmern der Rudervereine aus der gesamten Bundesrpublik. Auch die Beeskower Ruderer waren mit ihrer Mannschaft angereist. Aufgrund der erzielten guten Ergebnisse auf den letzten Regatten in Grünau und Brandenburg hofften alle Wettkämpfer auch auf dem Kalksee auf die Fortsetzung dieser positiven Entwicklung. Das Teilnehmerfeld in Rüdersdorf ist im Vergleich zu den vorangegangenen Regatten noch größer und leistungsstärker. Und endlich war im Vergleich zu den anderen Regatten das Wetter ideal, so dass die Wettkämpfer unter sehr fairen Bedingungen die Rennen absolvieren konnten.
Im Einer konnten die Beeskower Mädchen wiederum ihre Leistungsstärke unter Beweis stellen. Gegen ein starkes Teilnehmerfeld war Lotte Voigt in ihrer Altersklasse nicht zu schlagen und siegte souverän in ihrer Abteilung und erreichte von 20 Einern in allen gestarteten Abteilungen ihrer Altersklasse auch die schnellste Zeit. Mit dem Sieg bei den Landesmeisterschaften im letzten Jahr und den Siegen auf allen Regatten in diesem Jahr nimmt sie eine Spitzenposition in ihrer Altersklasse in Brandenburg und darüber hinaus ein. Auch Finja Büttner hat sich im Einerrennen ihrer Altersklasse behauptet und als Sieger das Rennen beendet. Die Jungen standen den Mädchen nicht nach. So erreichten Marius Tornow und Oscar Scherbatzki in ihren Einer-Rennen einen 2. Platz und auch im Doppelzweier konnten sie mit einem 2. Platz das Rennen abschließen. Das waren sehr gute Leistungen, denn sie hatten sich gegen starke Rudervereine aus Stralsund, Magdeburg, Berlin und Plaue durchzusetzen. Auch Emma Fuchs hat mit einem 2. Platz im Einer in ihrer Altersklasse die erfolgreiche Bilanz der Beeskower Nachwuchsruderer weiter aufgebessert. Sie ruderte dann noch im Doppelzweier mit Lotte Voigt, hier erreichten sie einen 3. Platz. Im Juniorinnenbereich startete Christin Hahn im Einer. Sie konnte mit dem 2. und 3. Platz ebenfalls mit den gezeigten Leistungen zufrieden sein.
In den nächsten 14 Tagen ist verstärktes Training angesagt, denn am Pfingstsonnabend finden in Brandenburg die Qualifikationskämpfe für den Bundeswettbewerb in München statt. Hier werden dann die Fahrkarten für die Teilnahme am Bundeswettbewerb vergeben, der einer Deutschen Jugendmeisterschaft entspricht.




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Kinderregatta 2019 in Brandenburg/H

Foto: Norbert Köppen, Text: Eberhard Keil

Es ist eine schöne Tradition, dass die Kinder der Ruderclubs aus Brandenburg, Sachsen und Berlin am zweiten Wochenende im Mai nach Brandenburg/Havel zur Kinderruderregatta eingeladen werden. Auf der internationalen Regattastrecke am Beetzsee wurden die Wettkämpfe für die 11-14 Jährigen ausgetragen. 20 Vereine waren angereist und über 300 startende Kinder kämpften um einen Sieg in den einzelnen Rennen. Wertvolle Sachgeschenke für die ersten 3 Plätze lagen bereit und alle Ruderinnen und Ruderer erhielten dadurch noch einen zusätzlichen Anreiz. Doch unabhängig davon ruderten die Kinder in diesem Alter, nicht anders als zu erwarten, mit großem Ehrgeiz um eine gute Platzierung. Das Wetter hatte leider kein Einsehen für diese eifrigen Rudererinnen und Ruderer, denn es regnete den ganzen Tag und der Wind beeinträchtigte oftmals den Rennverlauf. Doch die Kinder haben sich davon nicht beeindrucken lassen, denn im Training wird ja oft auch unter diesen Bedingungen gerudert. Man hatte im Laufe des Renntages den Eindruck, dass die Beeskower Nachwuchsruderer sehr gut mit diesen Unannehmlichkeiten zurecht kamen, denn in den von ihnen besetzten Rennen erreichten sie hervorragende Ergebnisse. Besonders gute Leistungen boten Marius Tornow und Lotte Voigt, die in ihren stark besetzten Rennen souverän den 1. Platz belegten. Besonders hervorzuheben ist, dass beide Beeskower von gesamten Abteilungen ihrer Altersklasse die beste Zeit gerudert sind. So waren bei den Mädchen 18 und bei den Jungen 23 Einer am Start. Der Mixed-Doppelvierer mit der Besatzung Emma Fuchs, Lotte Voigt, Marius Tornow, Oscar Scherbatzki und Steuerfrau Jette Grommisch konnte ebenfalls an den Siegersteg anlegen und die Goldmedaillen empfangen. Eine große Überraschung war auch der Sieg der Mannschaft im Doppelzweier mit Finnja Büttner und Charlotte Jagenow, die in dieser Formation erstmalig starteten und auf Anhieb diesen 1. Platz erruderten. Großes Pech hatte der Jungen-Doppelzweier mit Marius Tornow und Oscar Scherbatzki. Sie standen schon auf dem Siegerpodest, doch dann haben die Schiedsrichterdie Beeskower noch auf den 2. Platz gesetzt. Allein 18 100tel Sekunden fehlten auf den 1. Platz. Das war natürlich nach dem schon angezeigten Sieg auf der Anzeigetafel eine kleine Enttäuschung. Der Trainer und die mitgereisten Eltern konnten sich an den weiteren Rennen über die teilweise überraschenden Erfolge der jungen Ruderinnen und Ruderer vom Ruderclub begeistern. So erreichten Lotte Voigt und Jette Grommisch im Doppelzweier einen 3. Platz. Finja Büttner, Charlotee Jagenow, Jette Grommisch und Oscar Scherbatzki konnten in ihren Einer-Rennen den 2. Platz erreichen und die Silbermedaillen in Empfang nehmen. Emma Fuchs und Jesse Grommisch erreichten in ihren Rennen Platz 4 und 6.
Obwohl die Beeskower Nachwuchsmannschaft mit bestimmten Erwartungen nach Brandenburg fuhr, hatte niemand diese erfolgreiche Bilanz erwartet. Nach diesen Ergebnissen kann man feststellen, dass die Ruderer des Ruderclub Beeskow in diesen Altersklassen in Brandenburg eine Spitzenstellung einnehmen. Ein Erfolg der Trainingsarbeit des Trainers Norbert Köppen und seiner fleißigen Helfer Luisa Kuhnert, Julian Czirr und Jürgen Horke.




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Frühjahrsregatta 2019 in Grünau

Foto: Julian Czirr, Text: Eberhard Keil

Die erste Ruderregatta in diesem Jahr, die am Wochenende auf der Grünauer Regattastrecke ausgetragen wurde, war eine große Herausforderung für die teilnehmenden Ruderer. Nicht nur ein eisiger Wind, sondern dazu noch niedrige Temperaturen und anhaltender Wellengang waren ständige unangenehme Begleiter der Wettkämpfe. Am Sonntag, dem 2. Tag der Regatta, kam noch Regen dazu, so dass es für die Teilnehmer nicht schlimmer kommen konnte. Bei diesem Wetter noch ins Boot zu steigen, zum Start zu rudern und dann noch das Rennen zu fahren, dazu gehört bei allen Wettkämpfern eine große Willensstärke und viel Liebe zum Rudersport. Auch die Beeskower Ruderinnen und Ruderer mussten sich diesen widrigen Verhältnissen stellen und sie haben diese Herausforderung glänzend bestanden. Die Grünauer Regatta im Frühjahr ist immer der erste Test nach der Vorbereitungszeit im Winter, so dass aus der gesamten Bundesrepublik die Rudervereine nach Berlin zu dieser Regatta anreisten. Die Konkurrenz war also sehr groß. Doch die Beeskower Ruderer waren zuversichtlich, denn in diesem Jahr wurde frühzeitig mit dem Wassertraining begonnen. Das war ein besonderer Vorteil bei diesen Witterungsbedingungen. Schon am ersten Tag der Regatta konnte Lotte Voigt im Einer das Rennen gewinnen und auch im Zweier mit Marius Tornow nochmals zum Siegersteg rudern. Das war ein glänzender Auftakt. Marius startete dann noch im Einer und erzielte einen 3. Platz. Der zweite Wettkampftag war dann für alle Teilnehmer aufgrund des Wetters eine besondere Herausforderung. Oftmals sind manche Ruderer erst gar nicht zum Start erschienen. Alle Beeskower Ruderer haben aber dem Wetter getrotzt und sind tapfer ihre Rennen gefahren. Nicht nur, dass Lotte Voigt auch das Einer-Rennen am zweiten Tag gewann, sondern auch Oscar Scherbatzki und Jette Grommisch waren in ihren Einer-Rennen siegreich. Mit Marius Tornow hat dann noch Oscar Scherbatzki den Sieg im Zweier nur knapp verfehlt. Der Mädchen-Zweier mit Lotte Voigt und Jette Grommisch erreichte einen 2. Platz, ihnen fehlte nur eine Sekunde zum Sieg. Auch Finja Büttner erruderte in ihrem Einer-Rennen einen 2. Platz, gefolgt von Charlotte Jagenow auf dem 3. Platz. Das waren sehr gute Platzierungen der beiden Ruderinnen in diesen Rennen. Christin Hahn und Charlotte Gorski starteten im Junioren-Bereich. Es ist erfreulich, dass sie trotz der Abi-Vorbereitungen an diesem Wettkampf teilnahmen. Mit einem 3. und 5. Platz konnten sie sehr zufrieden sein, denn aufgrund der schulischen Verpflichtungen konnten sie nicht sehr viel trainieren.
Herzlichen Dank an alle Helfer und Eltern, die bei diesen widrigen Witterungsbedingungen "ausgehalten" haben und die Wettkämpfer vorbildlich betreuten.




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