Aktivitäten der Rennruderer







          Regatta Mühlberg 20   Ergo Mühlbg 20   Ergometercup 19 
 KW 2019    LM 19 in Brbg/H    BW München 2019    Werder Herbst 19   K&J-WanderF 19   Quali BW 2019 
 Rüdersdorf Frühj. 19   KiRegatta Brgb/H 19   Grünau Frühj. 2019   Athletik 2018   LM 2018 Brbg/H   Werder Herbst 18 
 K&J-Wanderfahrt 18   K&J-Spiele 18   Rüdersdorf&Brbg/H   Grünau Frühj. 2018   Ergometer-LM18   Ergometercup 17 
 LM 2017 in Brbg/H   DM München 2017   Quali BW 2017   Rüdersdorf Frühj. 17   Grünau 2017   Ergometercup 16 
 Heimatregatta KW 2016   Werder Herbst 2016   K&J-Spiele 2016   BW 2016   Quali BW 2016   LM 2016 in Brbg/H 
 Rüdersdorf Frühjahr 16   Grünau 2016   Fürstenwalde 16   Sportlerwahl 2015   Regatta KW 15   LM 2015 
61. Havelregatta Wanderfahrt15  BW 2015   Quali BW 2015   61. Rüdersdorf   Kinderregatta 15 
 Grünau 2015   Fürstenwalde 15   Sportlerwahl 2014   Regatta in KW 14   Havelregatta14   Wanderfahrt14 





Regatta in Mühlberg/Elbe und Abrudern 2020

Foto: Verein, Text: Eberhard Keil

Die Leistungsruderer des Ruderclub Beeskow 1920 e.V. haben den ganzen Sommer trainiert in der Hoffnung, dass im Herbst die Regattaplätze wieder geöffnet werden und Regatten stattfinden. Doch leider hat sich dieser Wunsch nicht erfüllt, denn alle angesetzten Regatten, die Landesmeisterschaften und der Bundeswettbewerb wurden gestrichen. Eine große Enttäuschung für alle Leistungssportler. Doch um so größer war die Freude, als der Club eine Einladung zu einer kleinen internen Herbstregatta nach Mühlberg/Elbe erhielt. So reiste am vergangenen Wochenende eine starke Mannschaft des Clubs nach Mühlberg, um auf einem Nebenarm der Elbe mit einigen Rudervereinen aus Sachsen und Brandenburg die Kräfte zu messen. Das Wetter hätte zu dieser einzigen Regatta freundlicher sein können, doch die Sportler waren nun endlich froh, Rennen zu fahren und waren mit großen Eifer dabei. Auch einige Kenterungen wurden locker ertragen, denn jeder Sportler fuhr auf dieser kurzen Strecke mehrere Rennen. So war dann für alle noch eine zweite Chance vorhanden. Für die Beeskower Rudersportler zahlte sich das intensive Sommertraining aus, denn neben vielen Siegen folgten noch viele 2. und 3. Plätze. So siegten im Einer und Zweier Emma Fuchs, Martha Haß, Marlene Voigt, Lotte Voigt und Marius Tornow. Weitere gute Platzierungen erreichten Charlotte Jagenow, Frieda Voß, Theodor Leinert, David Schulze, Marie und Marlon Gaugler und Richard Waldner, die 2. und 3. Plätze belegen konnten. Ein erfreulicher Abschluss der Regattasaison, die in Wirklichkeit gar keine war. Ein kleiner Trost für alle teilnehmenden Leistungssportler, denn alle konnten sich platzieren und eine Urkunde in Empfang nehmen.
Einen Tag nach der Regatta, am Sonntag vergangener Woche, fand dann die Abruderveranstaltung statt. Viele Vereinsmitglieder kamen zum Bootshaus und nutzten das schöne Wetter zu einer Ausfahrt, nachdem die Vorsitzende des Clubs Dr. Dagmar Voigt kurz das Ruderjahr 2020 Revue passieren ließ. Obwohl in diesem Jahr der regelmäßige Sportbetrieb sehr erschwert war, wurden doch noch viele Wanderruderkilometer gerudert und das volle Trainingsprogramm für die Leistungssportler durchgezogen. Ein Höhepunkt war natürlich die Einweihung des neuen Fitnessgebäudes.
Mit der Abruderveranstaltung wurde inoffiziell die Saison beendet. Doch auch in den Wintermonaten sind noch einige traditionelle Rudertouren eingeplant. Nach der Ausfahrt im Rahmen des Abruderns gab es eine zünftige Kartoffelsuppe mit Bockwurst und Kaffeetafel. Auch das Jahr 2021 war schon im Gespräch, denn dann soll die 100 Jahrfeier nachgeholt werden.




Trennlinie




Ergometer-Wettkämpfe 2020 in Mühlberg/Elbe

Foto und Text: Eberhard Keil

Auch in den Wintermonaten sind die Leistungssportler nicht nur in der Halle oder Schwimmbad aktiv, sondern auch einzelne Wettkämpfe stehen an. Das sind neben Athletiktests die in der Halle veranstalteten Ergometer-Wettkämpfe. Am letzten Wochenende hatten sich ein Teil der Leistungssportler früh getroffen, denn es ging nach Mühlberg/Elbe. Da die Beeskower Ruderer zu dem Mühlberger Ruderverein einen recht guten Kontakt haben, wurde natürlich die Einladung zum Wettkampf angenommen, obwohl die Anreise immer sehr beschwerlich ist. Insgesamt waren 14 Rudervereine angereist, zum großen Teil aus dem sächsischen. Für die Leistungsruderer aus Brandenburg teils unbekannte Gegner. Es waren also recht interessante und spannende Wettkämpfe zu erwarten. Angefeuert von den Zuschauern und den Sportlern wurden tolle Leistungen erbracht. Die Beeskower Ruderer haben sich in ihren Altersklassen gegen die Übermacht aus Sachsen tapfer geschlagen. Nicht nur, dass sie in einigen Rennen den 1. Platz belegten, sondern es erreichten einige Ruderer gegenüber dem letzten Ergo-Wettkampf bedeutend bessere Zeiten. Im Einer konnte Chantal Kasten den 1. Platz erreichen und war im Zweier mit Finja-Malin Büttner ebenfalls erfolgreich. Die jüngsten Ruderinnen Martha Haß und Marlene Voigt ruderten im Zweier und erreichten den 1. Platz. In den anderen Zweier-Rennen haben die Mannschaften Lotte Voigt, Emma Fuchs und Marius Tornow, David Schulze den 2. Platz belegt. Auch die Platzierungen der anderen Leistungssportler von Beeskow ist bemerkenswert, so konnten die Mädchen Finja-Malin Büttner, Charlotte Jagenow, Emma Fuchs, Lotte Voigt, Marlene Voigt, Marie Hesse, Jette Merle Grommisch mit ihren Leistungen in diesem großen Teilnehmerfeld recht zufrieden sein, schließlich sind die erreichten Plätze zwischen 2 bis 4 ebenfalls eine tolle Leistung. Auch die Jungen David Schulze und Marius Tornow sind knapp an einer Medaille vorbei gerudert, denn sie landeten auf dem 4. Platz.
Auch die anderen Leistungssportler wie Frieda Voß und Niels Britz haben, indem sie auch unter den 10 besten Ruderern ihrer Altersklassen landeten, zu dem guten Mannschaftsergebnis beigetragen.
Erwähnenswert ist noch, dass Niels Britz und Marie Hesse eine erfreuliche Leistungssteigerung erreichten und auch Marius Tornow und Chantal Kasten mit einer großen Energieleistung in ihrem großen Teilnehmerfeld diese Platzierungen belegten.
Herzlichen Dank an Maik Haß, Uli Hesse und Luise Kuhnert, die die Fahrdienste und die Betreuung übernommen hatten.




Trennlinie




  2019  

Ergometer-Advents-Cup 2019 in Cottbus

Foto und Text: Eberhard Keil

Für die Leistungsruderer ist der vom Cottbuser Rudersportverein e.V. veranstaltete Advents-Ruderergometer-Cup eine willkommene Abwechslung während des doch recht eintönigen Wintertrainings. So reisten am Wochenende 16 Sportler des Ruderclub Beeskow 1920 e.V. zum 15. Advents-Cup nach Cottbus. An dieser Veranstaltung nahmen alle Rudervereine von Ostbrandenburg teil, so dass dieser Wettkampf nicht nur eine angenehme Abwechslung, sondern auch eine sportliche Herausforderung war. Eine Besonderheit dieses Wettkampfes ist, dass die Leistungen der Wettkämpfer vom Ergometer direkt auf eine Leinwand übertragen werden, so dass die Sportler und die Zuschauer das Geschehen unmittelbar beobachten können. Das ist natürlich eine besondere Motivation für die Teilnehmer und fördert die Begeisterung der Zuschauer.
Der Ergometerwettkampf ersetzt natürlich nicht die Ruderei auf dem Wasser. Hier entscheidet die Ausdauer und Kraft, so dass oftmals ein Sieger bei den Regatten nicht auch ein Sieger bei diesem Wettkampf ist. Die Ruder-Technik, die bei einer Regatta von großer Bedeutung ist, spielt beim Ergometer-Rudern nicht die entscheidende Rolle. Es gab oftmals überraschende Ergebnisse, so auch hier in Cottbus. Die Beeskower Ruderer haben sich deshalb schon in Vorbereitung auf diesen Ergo-Wettkampf im Wintertraining darauf eingestellt. Das hat sich dann in Cottbus ausgezahlt. Erfreulich war, dass die Beeskower sich in diesem erlesenen Feld sehr gut geschlagen haben. Es konnte zwar kein 1. Platz erreicht werden, doch ein großer Teil der Beeskower Ruderer ruderte in der Spitzengruppe erfolgreich mit. So erreichten Lotte Voigt, Marie Hesse, Martha Haß, Chantal Kasten, Marius Tornow und David Schulze in ihren Rennen jeweils einen 2. Platz. Eine tolle Leistung bei diesem Teilnehmerfeld. Auch Marlene Voigt und Finja-Malin Büttner konnten mit dem 3. Platz sehr zufrieden sein. Die weiteren Leistungsruderer von Beeskow wie Niels Britz, Jannik Thom, Richard Waldner, Frieda Voß, Theo Leinert, Charlotte Jagenow und Emma Fuchs erreichten ebenfalls noch Platzierungen zwischen 4.-7. Plätzen.
Zum Abschluss des Wettkampftages fanden noch zwei interessante Rennen statt. So war noch ein Familienzweier und ein Staffelrennen ausgeschrieben. Die Familie Leinert (Vater und Sohn) stellte sich zum Wettkampf, der 2x über 500m ging, und erreichte einen überraschenden 3. Platz. In der Staffel konnte der Ruderclub Beeskow vereint mit dem Frankfurter und Werderaner Ruderclub den 2. Platz belegen und so recht erfolgreich diesen 15. Advents-Cup abschließen.
Herzlichen Dank auch an Andreas Elster, Ulli Hesse, Maik Haß und Luisa Kuhnert für ihre Betreuungs- und Beförderungsdienste.




Trennlinie




Staabe-Regatta 2019 in KW

Foto und Text: Dagmar Voigt

Zum Ende der Rudersaison lädt traditionell der Ruderclub Königs Wusterhausen zur Staaberegatta im September umliegende Vereine ein. Diese Regatta bedeutet für viele Ruderanfänger des Jahres: das erste Mal Regattaluft schnuppern! Entsprechend groß war die Aufregung für unsere Elevinnen Martha Haß und Frieda Voß. Im Team der bereits erfahrenen Ruderkameraden aus ihrem Verein reisten sie am vergangenen Samstag nach Niederlehme, um am Ausläufer der Dahme - dem Möllenzugsee - das Regattageschehen aktiv mitzugestalten. Die Vereine des Dahme-Spreekreises ermitteln auch in dieser Regatta ihren Kreismeister.
Den bis zur vollsten Auslastung gefüllten Bootshänger samt zwei Kleinbussen steuerten souverän Matthias Hahn und Heiko Voß mit 13 Kindern und Jugendlichen im Alter von 9-18 Jahren in Richtung Niederlehme. Die Heidelberger Sand und Kies GmbH überließ ihr Gelände den Ruderern und so lagerten auf dem Gelände nun unzählige Ruderboote und Skull statt Sand- und Kiesberge.
Unsere Beeskower starteteten in 11 Rennen und gleich zu Beginn der Regatta konnten sich Theodor Leinert gemeinsam mit Marius Tornow über einen hervorragenden 3. Platz in spontaner neuer Bootsbesetzung freuen. Marius Tornow konnte in weiteren Rennen noch den Einer sowie mit seiner Mannschaft den Mix-Vierer mit Lotte Voigt, Jette Grommisch, Emma Fuchs und Steuerfrau Charlotte Jagenow gewinnen.
Unsere drei jüngsten Ruderinnen Marlene Voigt, Frieda Voß und Martha Haß starteten gemeinsam in einem Rennen. Schon die Fahrt zum Start forderte Martha und Frieda viel Geduld und Mut ab, denn gleich zu Beginn verhakten sich die beiden Boote bei Wellengang und Wind und die beiden mussten nun erst einmal ihre Geschicklichkeit beweisen, um sicher zur Startlinie zu gelangen. Martha kam nach Marlene als Drittplazierte ins Ziel, wobei Frieda im Schlussspurt ihr den Platz fast noch hätte streitig machen können, wenn die Sportlerin in Friedas Nachbarbahn nicht ihre Spur verlassen hätte und somit Frieda ungewollt behinderte. Aber auch das gehört zu den Erfahrungen, die man nur durch aktive Teilnahme an einer Regatta sammeln kann. Und auch das Entschuldigen im Nachgang lehrt unsere Nachwuchssportler das Fairness ein hohes Gut ist und das Miteinander die Freude am gemeinsamen Sport noch mehr wachsen lässt. So stiegen alle fröhlich und stolz über das Geschaffte aus den Booten.
Die "großen" bewunderten das erste Rennen ihrer Vereinskameraden und feuerten sehr lautstark an. Aber auch in allen anderen Rennen mit Beeskower Beteiligung standen Aktive und mitgereiste Betreuer, Eltern und Trainer Norbert Köppen am Ufer und fieberten mit. Und so stand bei der Siegerehrung der Beeskower Ruderclub häufig auf dem Treppchen. Lotte Voigt und Emma Fuchs konnten sich über Gold im Einer, Zweier und Vierer freuen. Jette Grommisch errang hervorragend Silber in ihrem Einerrennen. Im Einerrennen der 11 jährigen Mädchen standen auf dem Siegerpodest Charlotte Jagenow als Siegerin und Finja Büttner als Zweitplazierte. Gemeinsam im Zweier holten die beiden Bronze. Auch Theodor Leinert erruderte in seinem Einerrennen einen respektablen 4. Platz in einem starken Feld. Marie Hesse musste sich gegen starke Konkurrenz in ihrem Einerrennen der 14 Jährigen durchsetzen und fuhr als Fünfte durch's Ziel.
Die Juniorinnen Charlotte Gorsky und Christin Hahn konnten in ihrem Einerrennen den 2. bzw. 3. Platz erringen, im Zweier verpassten sie knapp den dritten Rang.
Insgesamt sahen alle Mitgereisten spannende Rennen und glückliche zufriedene Gesichter der Aktiven. Unser Ruderclub konnte sich nach dem hervorragenden 7. Platz der Vereinswertung bei der diesjährigen Landesmeisterschaft in der vergangenen Woche in Brandenburg im Feld der großen Vereine erneut Respekt und Anerkennung verschaffen!




Trennlinie




Landesmeisterschaften 2019 in Brandenburg/Havel

Fotos: Dagmar Voigt, Text: Eberhard Keil

Am Wochenende fanden in Brandenburg/Havel die offenen Landesmeisterschaften Brandenburg 2019 auf dem Beetzsee statt. Insgesamt starteten am 21. und 22. September über 400 Ruderinnen und Ruderer. Die Teilnehmer reisten nicht nur aus den Vereinen des Landes Brandenburg, sondern auch aus Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Tschechien an.
Insgesamt waren 35 Rudervereine am Start. Die Beeskower Ruderer fuhren recht zuversichtlich zu diesen Meisterschaften, denn in den vorausgegangenen Regatten wurden immer recht gute Ergebnisse erzielt. Diese Tendenz hat sich dann auch bei diesen Landesmeisterschaften bestätigt. Bei herrlichem Ruderwetter mussten sich die Teilnehmer über die Vorläufe für das Finalrennen qualifizieren. Diese Aufgabe lösten die Beeskower Ruderer sehr erfolgreich, denn alle schafften den Sprung ins Finale. Das war schon eine tolle Leistung. Am Sonntag wurden dann die Finalrennen ausgefahren. Bei idealen Bedingungen erlebten die Zuschauer spannende Rennen, die zur Freude der Beeskower Schlachtenbummler oftmals erfolgreich für den Beeskower Ruderclub endeten. In der Geschichte des Ruderclubs war noch keine Mannschaft so erfolgreich bei den Landesmeisterschaften wie in diesem Jahr. Vier Landesmeistertitel, vier Silbermedaillen und eine Bronzemedaille waren eine sehr erfolgreiche Bilanz für diese Meisterschaft. Die Teilnehmer waren alle sehr zufrieden, denn jeder Ruderer konnte mit einer Medaille nach Hause fahren. Landesmeister wurden der Mädchen/Jungen-Doppelvierer mit der Mannschaft Emma Fuchs, Marius Tornow, Oscar Scherbatzki, Lotte Voigt und Steuerfrau Charlotte Jagenow, im Einer konnten Charlotte Gorsky und Charlotte Jagenow eine Goldmedaille in Empfang nehmen, Letztere war dann noch mit Finja Malin Büttner im Doppelzweier erfolgreich. Eine besondere Freude bereitete der Nachwuchs-Doppelvierer mit Marlene Voigt, David Schulze, Finja Malin Büttner, Charlotte Jagenow mit Steuerfrau Jette Merle Grommisch, die überraschend einen zweiten Platz erreichten, obwohl sie erst seit kurzer Zeit in dieser Besetzung trainieren. Weitere zweite Plätze erreichten noch Christin Hahn und Charlotte Gorsky im Junioren-Doppelzweier und im Mädchen-Einer Finja Malin Büttner. Besonders hervorzuheben sind die Leistungen von Marius Tornow und Lotte Voigt, die in ihren Rennen eine Silbermedaille erkämpften. Im Jungen-Einer waren 22 Teilnehmer und beim Mädchen-Einer waren 13 Teilnehmerinnen am Start, so dass die erreichte Platzierung eine sehr gute Leistung war. Eine Bronzemedaille holten sich dann noch Emma Fuchs und Lotte Voigt im Doppelzweier. Christin Hahn im Einer und Oscar Scherbatzki, Marius Tornow im Zweier erreichten in ihren Finalrennen mit dem 4. Platz ebenfalls noch eine gute Platzierung.
Der Trainer Norbert Köppen und die mitgereisten Eltern konnten mit den Leistungen ihrer Schützlinge sehr zufrieden sein. Eine tolle Vorstellung der Ruderinnen und Ruderer bei dieser Landesmeisterschaft. Das spiegelt sich dann auch in der Vereinswertung nieder. So erreichte der Ruderclub Beeskow den 7. Rang bei 35 teilnehmenden Vereinen und konnte manchen namhaften Verein hinter sich lassen.




Trennlinie




Bundeswettbewerb 2019 in München

Foto + Text: Sabine Fuchs

Der 51. Bundeswettbewerb im Rudern für Jungen und Mädchen fand am vergangenen Wochenende (7. bis 8.9.) zum fünften Mal auf der olympischen Regattastrecke in München-Oberschleißheim statt. Der Bundeswettbewerb der Jungen und Mädchen ist mit jährlich ca. 1.000 Teilnehmenden im Alter zwischen 12 und 14 Jahren die größte Veranstaltung der Deutschen Ruderjugend. Er unterteilt sich in drei verschiedene Sportwettbewerbe. Bei der Langstrecke werden 3.000 Meter und bei der Bundesregatta 1.000 Meter gerudert. Beim Allgemeinen Sportwettbewerb werden jugendgemäße Spiel- und Wettkampfformen absolviert. Insgesamt werden 22 Rennen ausgeschrieben, zu denen die Landesruderjugenden jeweils maximal zwei Boote nominieren können.
Für dieses Ereignis konnte sich der Mixed-Vierer des RC Beeskow mit Marius Tornow, Lotte Voigt, Emma Fuchs, Oscar Scherbatzki und Steuerfrau Charlotte Jagenow qualifizieren. Und so steigerte sich Aufregung und Trainingspensum in den letzten Tagen vor der Abreise.
Bereits am frühen Freitagmorgen um 04.30 Uhr startete das Team in Begleitung einiger Eltern Richtung Süden. Staufrei in München angekommen, konnten sich alle erst einmal ein Bild von der imposanten Strecke und Tribüne machen. Diese wurde bereits zu den olympischen Sommerspielen 1972 erbaut und steht mittlerweile unter Denkmalschutz. Nachdem auch der Trainer und Betreuer Maik Haß sowie das Boot vor Ort waren, ruderte sich der Vierer auf dem klaren Wasser ein und entdeckte ganz nebenbei noch so einige Fische. Sicher hätten die Kinder auch gern dort geangelt oder gebadet. Aber das erste Rennen über 3000 m sollte früh um 8 Uhr starten und so wurde zu Abend gegessen und dann ging es zum Schlafen in die Turnhalle mit dem Bundesland Hessen und Thüringen zusammen.
Nach kurzer Nacht gab es Frühstück um 05.45 Uhr. Im Regen und bei herbstlichem Wetter wurde das Boot gegen 7 Uhr ins Wasser gebracht und der Vierer plus Steuerfrau machte sich bereit, um auf die Langdistanz zu gehen. Dabei war auf der Strecke eine Wende zu vollziehen, weshalb versetzt gestartet worden war. Mit gleichmäßigem Schlag erruderte sich der Beeskower Ruderclub einen hervorragenden Platz im B-Finale. Am Nachmittag gab es den allgemeinen Sportwettbewerb, wo so einiges den Kindern abverlangt wurde. Ruderwissen und Teamgeist war gefragt. Es wurde Geschicklichkeit und Schnelligkeit in verschiedenen Staffeln getestet. Die Mädchen und Jungen wurden in verschiedene Riegen eingeteilt. Auch diese Ergebnisse flossen in die Gesamtplatzierung des Bundeswettbewerbes ein.
Am nächsten Morgen folgte nun der Start im B-Finale für die Beeskower Ruderer in der Distanz von 1000m. Aufgrund des starken Nebels musste der Beginn des Wettkampfes um mehrere Stunden verschoben werden. Der Nebel verschwand, Kälte und Regen kamen. Entsprechend angespannt war das Team. Nach dem Startschuss lag das Boot unserer Ruderer erst einmal ganz am Schluss des Feldes. Schon bald begann aber eine regelrechte Aufholjagd. Einen Konkurrenten nach dem anderen ließen die Beeskower hinter sich und fuhren einen guten gleichmäßigen Schlag im strömenden Regen. So konnte das junge Team der 12jährigen sich am Ende bis auf den Silberrang vorkämpfen und errang damit eine Medaille. Abgekämpft und glücklich traten die Kinder so ihre Heimreise an. Voller Eindrücke und stolz über das Erreichte fuhr die Mannschaft mitsamt Eltern und Trainer zurück nach Beeskow. Allen, die dieses Erlebnis den Kindern ermöglichten, gebührt großer Dank. Insbesondere dem Trainer Norbert Köppen und Betreuer und Trainer Maik Haß, Patrick Jagenow als Fahrer und den Elternpaaren Jagenow, Fuchs und Tornow, die sich um das Wohl der Athleten vor Ort sorgten. Ganz herzlichen Dank auch an Heiko Voss, der den Bus für die Fahrt zur Regatta zur Verfügung stellte und so überhaupt die Teilnahme ermöglichte.




Trennlinie




Herbstregatta 2019 in Werder/Havel

Fotos: Uli Hesse, Text: Dagmar Voigt

Mit 7 Einern und einem Zweier starteten die Beeskower Ruderer am Sonntag (8.9.) über die 500m. Fast 700 Meldungen waren trotz parallel stattfindendem Bundeswettbewerb für die Regatta eingegangen und so trafen sich viele Vereine nicht nur aus Berlin und Brandenburg, sondern auch aus Dresden, Rostock, Hamm, Ribnitz-Damgarten.
Für einige unserer jungen Ruderer sollte es das Regattadebüt werden. Das bedeutete im Vorfeld große Aufregung und beim Eintreffen auf dem Regattagelände mit dem Bild unzähliger Boote und vielen Ruderern bei so manchem ein mulmiges Gefühl. Aber dank der Ermunterung und Unterstützung der Juniorinnen Christin Hahn und Charlotte Gorsky lief alles ruhig und organisiert ab.
Die Debütanten Marie Hesse, Marlene Voigt und David Schulze absolvierten souverän ihre Einerrennen und konnten sich über die erfolgreiche Teilnahme freuen. Marlene Voigt errang sogar auf ihrer ersten Regatta einen 2. Platz. Theodor Leinert erruderte sich bei seiner nunmehr 2. Regatta ebenfalls einen respektablen Platz in seinem Einerrennen. Im Zweier erruderten sich die Juniorinnen Christin Hahn und Charlotte Gorsky einen 2. Platz. Christin Hahn kam ebenfalls als Zweite in ihrem Einerrennen ins Ziel.
Siegreich ins Ziel ruderten sich Finja Büttner und Charlotte Gorsky, die sich am Siegersteg nicht nur die Goldmedaille sondern auch den traditionellen Obstkorb abholen konnten. Bei herrlichem Sonnenschein erlebte so der Beeskower Rudernachwuchs einen erfolgreichen Einstieg in die Regattawelt und kann beruhigt die noch anstehenden Wettkämpfe in Angriff nehmen, denn in 2 Wochen stehen die Landesmeisterschaften auf dem Beetzsee in Brandenburg an, gefolgt von der traditionellen Staaberegatta in Königs-Wusterhausen. Alle Aktiven, mitgereisten Trainer und Eltern waren während des Regattatages in Gedanken bei den Trainingskollegen des Bundeswettbewerbsvierers und fieberten dem Ergebnis entgegen. Der Jubel brach aus, als dann die Nachricht aus München kam: Der Vierer wurde Zweiter im B-Finale. Alles in allem war es also ein sehr erfolgreiches Ruderwochenende unserer Beeskower Kinder- und Ruderjugend. Allen, die dieses ermöglichten gebührt unser Dank!







Trennlinie




Kinder- und Jugendwanderfahrt 2019

Fotos: Dagmar Voigt, Wolfgang Haas, Text: Dagmar Voigt

Am ersten Ferienwochenende trafen sich die Ruderkinder und -jugendlichen zu ihrer alljährlichen Wanderfahrt. Dabei galt es nicht, wie sonst im Jahreslauf, auf dem Siegertreppchen zu stehen, sondern gemeinsam die Gegend per Wanderruderboot zu erkunden und die Gemeinschaft zu genießen. 13 Kinder und Jugendliche im Alter von 9-18 Jahren ließen sich auf das Abenteuer ein.
Am Freitag ging es mit 3 Vierern nach Leißnitz zur Fähre. Nach Stärkung mit Bratwurst und Pommes sowie Fassbrause traten wir den Rückweg an. Die Übernachtung erfolgte als Luftmatrazenlager im Bootshaus, so dass am Abend noch ausgiebig in der Spree gebadet werden konnte. Die geplante Rudertour am Samstag sollte spreeabwärts führen. Demzufolge musste geschleust werden. Ein aufregendes Ereignis, denn kaum jemand der Leistungsruderer hatte bisher eine Schleusung erlebt. Es klappte alles hervorragend und so konnten wir die Spree Richtung Radinkendorf erkunden. Erstaunt nahmen die Sportler wahr, wie schön auch dieser Spreeabschnitt ist. In Radinkendorf wurde dann ausgiebig gepicknickt und gebadet. Dank einer kreativen Ruderfamilie wurde im Rahmen einer Texilfarbenwasserbombenschlacht jeder Teilnehmer mit einem individuellen T-Shirt belohnt. Ein herrlicher Spaß, der in Erinnerung bleiben wird.
Auch die Rücktour, nun wieder spreeaufwärts, wurde gemeistert. Dass die bevorstehende Schleusung sich allerdings in die Länge zog, ahnte zu diesem Zeitpunkt niemand. Souverän fuhren die Boote in die Schleuse, aber nach Schließen der Tore tat sich über eine Stunde nichts mehr. Dank Internet erfuhren wir, dass normalerweise alle halbe Stunde geschleust wird - aber wohl nicht bei uns. Zunehmend nervöser harrten die Sportler in der Schleuse aus und versuchten sich mit Ratespielen, Lieder singen und Geschichten erzählen abzulenken, aber auch die Wartenden vor der Schleuse wurden unruhig. Nach mehr als 1,5 Stunden wurden wir erlöst, und es wurde dann doch noch geschleust. Nach dieser unfreiwilligen Aufregung musste sich natürlich in der Spree abgekühlt werden. Am Sonntag zum Abschluss der Wanderfahrten ruderten wir auf bekanntem Terrain in Richtung Kummerow. Beim Wiederanlanden im Beeskower Bootshaus hatten die Eltern bereits das Mittagessen vorbereitet, so dass nach dem Booteputzen gemeinsam abschließend gegessen werden konnte.
Eine fröhliche und ereignisreiche Tour ging somit zu Ende und wir danken allen, die uns tatkräftig unterstützten und zum Gelingen beitrugen.













Trennlinie




Qualifikation für den Bundeswettbewerb 2019

Foto: Norbert Köppen, Text: Eberhard Keil

Kurz vor den Ferien trafen sich am Pfingstsonnabend die Ruderkinder der Rudervereine des Landes Brandenburg an der Regattastrecke in Brandenburg/Havel. Hier fand die Qualifikation für den Bundeswettbewerb 2019 statt, der Anfang September in München ausgetragen wird. Dieser Wettbewerb ist mit einer Deutschen Meisterschaft der 12 bis 14-jährigen Jungen und Mädchen zu vergleichen. Hier treffen aus allen Ländern der Bundesrepublik die jungen Ruderer um auf der 3000m und 1000m Strecke die Besten der Jahrgänge zu ermitteln. Doch bevor die Jugendlichen zu dieser begehrten Veranstaltung fahren können, müssen sie sich auf Landesebene für den Bundeswettbewerb qualifizieren. Die Beeskower waren in Brandenburg/Havel mit einem Vierer mit der Mannschaft Emma Fuchs, Lotte Voigt, Oscar Scherbatzki, Marius Tornow und Steuerfrau Charlotte Jagenow am Start. Sie mussten einmal ein Rennen über 3000m fahren und danach die normale Strecke über 1000m rudern. Die Bedingungen auf der Strecke waren äußerst schwierig, denn durch den starken Wind hatten die Ruderer mit einem starken Wellengang zu kämpfen. Die Beeskower kamen dann auch völlig durchnässt im Ziel an und auch einige Wellen kamen über Bord, so dass das Wasser im Boot die Ruderarbeit behinderte. Ein Sieg war also nicht möglich. Hinzu kam, dass durch die schlechte Wende bei dem 3000m Rennen viel Zeit verschenkt wurde. Doch trotz dieser Missgeschicke konnte die vorgegebene Qualifikationszeit erreicht werden, so dass der Beeskower Vierer zum Bundeswettbewerb vom Landesruderverband delegiert wird. Die Mannschaft wird dann in München in dieser Bootsklasse das Land vertreten. Die junge Mannschaft konnte am Ende der Wettkämpfe die Berufungsurkunde vom Präsidenten des Landesruderverbandes in Empfang nehmen.
Im Zusatzwettbewerb dieser Qualifikationsrennen haben 11-jährige Ruderinnen und Ruderer ihre Wettkämpfe ausgetragen. Eine tolle Leistung hat hier Finja Büttner gezeigt. Sie siegte im Einer-Rennen und auch im Doppelzweier mit ihrer Partnerin Charlotte Jagenow erreichte sie den 1. Platz.




Trennlinie




Frühjahrsregatta 2019 in Rüdersdorf

Foto: Norbert Köppen, Text: Eberhard Keil

Die Frühjahrsregatta in Rüdersdorf auf dem Kalksee hat eine lange Tradition. Zum nunmehr 65. Mal wurde die Regatta ausgetragen. Sie ist bei allen Leistungsruderern sehr beliebt, das beweisen die hohe Anzahl von Teilenehmern der Rudervereine aus der gesamten Bundesrpublik. Auch die Beeskower Ruderer waren mit ihrer Mannschaft angereist. Aufgrund der erzielten guten Ergebnisse auf den letzten Regatten in Grünau und Brandenburg hofften alle Wettkämpfer auch auf dem Kalksee auf die Fortsetzung dieser positiven Entwicklung. Das Teilnehmerfeld in Rüdersdorf ist im Vergleich zu den vorangegangenen Regatten noch größer und leistungsstärker. Und endlich war im Vergleich zu den anderen Regatten das Wetter ideal, so dass die Wettkämpfer unter sehr fairen Bedingungen die Rennen absolvieren konnten.
Im Einer konnten die Beeskower Mädchen wiederum ihre Leistungsstärke unter Beweis stellen. Gegen ein starkes Teilnehmerfeld war Lotte Voigt in ihrer Altersklasse nicht zu schlagen und siegte souverän in ihrer Abteilung und erreichte von 20 Einern in allen gestarteten Abteilungen ihrer Altersklasse auch die schnellste Zeit. Mit dem Sieg bei den Landesmeisterschaften im letzten Jahr und den Siegen auf allen Regatten in diesem Jahr nimmt sie eine Spitzenposition in ihrer Altersklasse in Brandenburg und darüber hinaus ein. Auch Finja Büttner hat sich im Einerrennen ihrer Altersklasse behauptet und als Sieger das Rennen beendet. Die Jungen standen den Mädchen nicht nach. So erreichten Marius Tornow und Oscar Scherbatzki in ihren Einer-Rennen einen 2. Platz und auch im Doppelzweier konnten sie mit einem 2. Platz das Rennen abschließen. Das waren sehr gute Leistungen, denn sie hatten sich gegen starke Rudervereine aus Stralsund, Magdeburg, Berlin und Plaue durchzusetzen. Auch Emma Fuchs hat mit einem 2. Platz im Einer in ihrer Altersklasse die erfolgreiche Bilanz der Beeskower Nachwuchsruderer weiter aufgebessert. Sie ruderte dann noch im Doppelzweier mit Lotte Voigt, hier erreichten sie einen 3. Platz. Im Juniorinnenbereich startete Christin Hahn im Einer. Sie konnte mit dem 2. und 3. Platz ebenfalls mit den gezeigten Leistungen zufrieden sein.
In den nächsten 14 Tagen ist verstärktes Training angesagt, denn am Pfingstsonnabend finden in Brandenburg die Qualifikationskämpfe für den Bundeswettbewerb in München statt. Hier werden dann die Fahrkarten für die Teilnahme am Bundeswettbewerb vergeben, der einer Deutschen Jugendmeisterschaft entspricht.




Trennlinie




Kinderregatta 2019 in Brandenburg/H

Foto: Norbert Köppen, Text: Eberhard Keil

Es ist eine schöne Tradition, dass die Kinder der Ruderclubs aus Brandenburg, Sachsen und Berlin am zweiten Wochenende im Mai nach Brandenburg/Havel zur Kinderruderregatta eingeladen werden. Auf der internationalen Regattastrecke am Beetzsee wurden die Wettkämpfe für die 11-14 Jährigen ausgetragen. 20 Vereine waren angereist und über 300 startende Kinder kämpften um einen Sieg in den einzelnen Rennen. Wertvolle Sachgeschenke für die ersten 3 Plätze lagen bereit und alle Ruderinnen und Ruderer erhielten dadurch noch einen zusätzlichen Anreiz. Doch unabhängig davon ruderten die Kinder in diesem Alter, nicht anders als zu erwarten, mit großem Ehrgeiz um eine gute Platzierung. Das Wetter hatte leider kein Einsehen für diese eifrigen Rudererinnen und Ruderer, denn es regnete den ganzen Tag und der Wind beeinträchtigte oftmals den Rennverlauf. Doch die Kinder haben sich davon nicht beeindrucken lassen, denn im Training wird ja oft auch unter diesen Bedingungen gerudert. Man hatte im Laufe des Renntages den Eindruck, dass die Beeskower Nachwuchsruderer sehr gut mit diesen Unannehmlichkeiten zurecht kamen, denn in den von ihnen besetzten Rennen erreichten sie hervorragende Ergebnisse. Besonders gute Leistungen boten Marius Tornow und Lotte Voigt, die in ihren stark besetzten Rennen souverän den 1. Platz belegten. Besonders hervorzuheben ist, dass beide Beeskower von gesamten Abteilungen ihrer Altersklasse die beste Zeit gerudert sind. So waren bei den Mädchen 18 und bei den Jungen 23 Einer am Start. Der Mixed-Doppelvierer mit der Besatzung Emma Fuchs, Lotte Voigt, Marius Tornow, Oscar Scherbatzki und Steuerfrau Jette Grommisch konnte ebenfalls an den Siegersteg anlegen und die Goldmedaillen empfangen. Eine große Überraschung war auch der Sieg der Mannschaft im Doppelzweier mit Finnja Büttner und Charlotte Jagenow, die in dieser Formation erstmalig starteten und auf Anhieb diesen 1. Platz erruderten. Großes Pech hatte der Jungen-Doppelzweier mit Marius Tornow und Oscar Scherbatzki. Sie standen schon auf dem Siegerpodest, doch dann haben die Schiedsrichterdie Beeskower noch auf den 2. Platz gesetzt. Allein 18 100tel Sekunden fehlten auf den 1. Platz. Das war natürlich nach dem schon angezeigten Sieg auf der Anzeigetafel eine kleine Enttäuschung. Der Trainer und die mitgereisten Eltern konnten sich an den weiteren Rennen über die teilweise überraschenden Erfolge der jungen Ruderinnen und Ruderer vom Ruderclub begeistern. So erreichten Lotte Voigt und Jette Grommisch im Doppelzweier einen 3. Platz. Finja Büttner, Charlotee Jagenow, Jette Grommisch und Oscar Scherbatzki konnten in ihren Einer-Rennen den 2. Platz erreichen und die Silbermedaillen in Empfang nehmen. Emma Fuchs und Jesse Grommisch erreichten in ihren Rennen Platz 4 und 6.
Obwohl die Beeskower Nachwuchsmannschaft mit bestimmten Erwartungen nach Brandenburg fuhr, hatte niemand diese erfolgreiche Bilanz erwartet. Nach diesen Ergebnissen kann man feststellen, dass die Ruderer des Ruderclub Beeskow in diesen Altersklassen in Brandenburg eine Spitzenstellung einnehmen. Ein Erfolg der Trainingsarbeit des Trainers Norbert Köppen und seiner fleißigen Helfer Luisa Kuhnert, Julian Czirr und Jürgen Horke.




Trennlinie




Frühjahrsregatta 2019 in Grünau

Foto: Julian Czirr, Text: Eberhard Keil

Die erste Ruderregatta in diesem Jahr, die am Wochenende auf der Grünauer Regattastrecke ausgetragen wurde, war eine große Herausforderung für die teilnehmenden Ruderer. Nicht nur ein eisiger Wind, sondern dazu noch niedrige Temperaturen und anhaltender Wellengang waren ständige unangenehme Begleiter der Wettkämpfe. Am Sonntag, dem 2. Tag der Regatta, kam noch Regen dazu, so dass es für die Teilnehmer nicht schlimmer kommen konnte. Bei diesem Wetter noch ins Boot zu steigen, zum Start zu rudern und dann noch das Rennen zu fahren, dazu gehört bei allen Wettkämpfern eine große Willensstärke und viel Liebe zum Rudersport. Auch die Beeskower Ruderinnen und Ruderer mussten sich diesen widrigen Verhältnissen stellen und sie haben diese Herausforderung glänzend bestanden. Die Grünauer Regatta im Frühjahr ist immer der erste Test nach der Vorbereitungszeit im Winter, so dass aus der gesamten Bundesrepublik die Rudervereine nach Berlin zu dieser Regatta anreisten. Die Konkurrenz war also sehr groß. Doch die Beeskower Ruderer waren zuversichtlich, denn in diesem Jahr wurde frühzeitig mit dem Wassertraining begonnen. Das war ein besonderer Vorteil bei diesen Witterungsbedingungen. Schon am ersten Tag der Regatta konnte Lotte Voigt im Einer das Rennen gewinnen und auch im Zweier mit Marius Tornow nochmals zum Siegersteg rudern. Das war ein glänzender Auftakt. Marius startete dann noch im Einer und erzielte einen 3. Platz. Der zweite Wettkampftag war dann für alle Teilnehmer aufgrund des Wetters eine besondere Herausforderung. Oftmals sind manche Ruderer erst gar nicht zum Start erschienen. Alle Beeskower Ruderer haben aber dem Wetter getrotzt und sind tapfer ihre Rennen gefahren. Nicht nur, dass Lotte Voigt auch das Einer-Rennen am zweiten Tag gewann, sondern auch Oscar Scherbatzki und Jette Grommisch waren in ihren Einer-Rennen siegreich. Mit Marius Tornow hat dann noch Oscar Scherbatzki den Sieg im Zweier nur knapp verfehlt. Der Mädchen-Zweier mit Lotte Voigt und Jette Grommisch erreichte einen 2. Platz, ihnen fehlte nur eine Sekunde zum Sieg. Auch Finja Büttner erruderte in ihrem Einer-Rennen einen 2. Platz, gefolgt von Charlotte Jagenow auf dem 3. Platz. Das waren sehr gute Platzierungen der beiden Ruderinnen in diesen Rennen. Christin Hahn und Charlotte Gorski starteten im Junioren-Bereich. Es ist erfreulich, dass sie trotz der Abi-Vorbereitungen an diesem Wettkampf teilnahmen. Mit einem 3. und 5. Platz konnten sie sehr zufrieden sein, denn aufgrund der schulischen Verpflichtungen konnten sie nicht sehr viel trainieren.
Herzlichen Dank an alle Helfer und Eltern, die bei diesen widrigen Witterungsbedingungen "ausgehalten" haben und die Wettkämpfer vorbildlich betreuten.




Trennlinie




  2018  

Athletikwettkampf an der Sporthochschule in Potsdam

Fotos: Heiko Voß, Text: Julian Czirr

Am Sonntag, dem 11. November, ist die Ruderjugend des Ruderclubs Beeskow zum jährlich stattfindenden Athletikwettkampf an der Sporthochschule in Potsdam gereist. Hier haben sich fünf Kinder der Altersgruppen 11 und 12 Jahre in den unterschiedlichsten athletischen Disziplinen mit 16 weiteren Rudervereinen des Landes Brandenburg gemessen.
Eine dieser Disziplinen ist der Gewandheitslauf. Bei diesem sind nicht nur Schnelligkeit und Kraft gefordert, sondern auch Geschicklichkeit und Köpfchen. Hierbei gewann Lotte Voigt in ihrer Altersklasse. Beim Dreierhopp konnten Jannis Bullack und Marius Tornow den ersten und zweiten Platz belegen. Emma Fuchs und Oscar Scherbatzki konnten ebenfalls neue Bestleistungen in Disziplinen, wie dem Japantest, Medizinballweitstoßen, Klimmziehen und Springseilspringen erzielen. Ein besonderer Höhepunkt des Wettkampfes waren die überragenden Siege von Lotte Voigt und Jannes Bullack im 1500m-Ausdauerlauf. Hierbei ist ein besonderer Dank an die Beeskower Leichtathleten zurichten, da diese das Ausdauertraining der beiden maßgeblich gefördert haben.
In der Gesamtwertung aller Disziplinen hat Lotte Voigt den erste Platz und Jannis Bullack den dritten Platz in ihren jeweiligen Altersklassen belegt. Somit stellt der Athletikwettkampf einen sehr erfolgreichen Einstieg in die doch eher monotone Wintersaison des Ruderns dar und belohnt die Ruderinnen und Ruderer für ihr hartes Training in der Turnhalle und im Kraftraum. Dieser schöne und abwechslungsreiche, aber auch anstrengende Tag endete mit einem gemeinsamen Mittagessen und der anschließenden Siegerehrung.
Besonderer Dank gilt Heiko Voß, Luisa Kuhnert und Norbert Köppen für die liebevolle und motivierende Unterstützung während des Wettkampfes und des Trainings. Auch die angereisten Eltern waren eine tatkräftige Unterstützung bei der Betreuung.





Trennlinie




Landesmeisterschaften in Brandenburg/Havel

Fotos: Dagmar Voigt, Text: Eberhard Keil

Am vorletzten Wochenende im September waren die Leistungsruderer des Ruderclub Beeskow zu den offenen Landesmeisterschaften nach Brandenburg/Havel gereist, die wichtigste Regatta im Jahr und damit auch der Höhepunkt der Regattasaison. 29 Rudervereine hatten ihre Meldung für diese Regatta auf dem Beetzsee abgegeben. Über Vorläufe mussten sich die Teilnehmer für die Finalrennen qualifizieren. Das ist für die Sportler keine leichte Aufgabe, denn sie hatten an den beiden Wettkampftagen mehrere Rennen zu bestreiten. Der Wetterumschwung am Wochenende bescherte den Ruderern noch manche Schwierigkeiten. Starker Wind und am zweiten Tag kräftiger Regen erforderte von den Ruderern viel Können und Kondition. So blieben einige Kenterungen nicht aus. Der Wasserrettungsdienst war ständig im Einsatz. Die Beeskower waren noch zusätzlich vom Pech verfolgt, denn sie hatten durch die Auslosung vorwiegend die windanfälligen Außenbahnen erhalten. Es war erstaunlich, wie clever unsere Beeskower Ruderer diese schwierigen Bedingungen meisterten, denn alle konnten sich für Finalläufe qualifizieren. Ein sehr erfreuliches Ergebnis, so dass mit Spannung der 2. Wettkampftag erwartet wurde. Obwohl die Teilnahme am Finalrennen schon ein Erfolg war, hofften doch alle noch einen Podestplatz bei diesen Meisterschaften zu erreichen. Als der Mädchen/Jungen-Vierer zum Start fuhr, hat keiner geglaubt, dass die Mannschaft, aufgrund der bisher gezeigten Leistungen in dieser Saison, um die ersten Plätze rudern würde. Doch der Vierer erreichte einen guten Start und ging gleich in Führung. Mit hohem Einsatz und guter Wasserarbeit konnten sie den Vorprung halten und siegten überraschend in diesem Finalrennen. Sie konnten dann stolz an den Siegersteg anlegen und wurden als Landesmeister entsprechen gewürdigt. Das war die Überraschung des Tages, um so größer war die Freude bei den Wettkämpfern, beim Trainer und den mitgereisten Eltern. Die Sieger waren Jette Merle Grommisch, Lotte Voigt, Oscar Scherbatzki, Marius Tornow und Steuerfrau Charlotte Jagenow. Eine sehr gute Leistung erreicht auch Lotte Voigt im Einer in ihrer Altersklasse. 19 Boote hatten sich in dieser Altersklasse gemeldet. Über die Vorläufe hatten sich 8 Boote für den Endlauf qualifiziert. Schon in den Vorläufen hatte sich gezeigt, dass Lotte Voigt der hohe Favorit für den Endlauf sein würde. Sie bestätigte auch mit einem klaren Sieg ihre Favoritenrolle in ihrer Altersklasse im Land Brandenburg. Das war von Lotte Voigt eine große Leistung. Damit konnte sich der Beeskower Ruderclub über zwei Landesmeister freuen. Im kleinen Finale erreichte Charlotte Jagenow einen 4. Platz und Finja Malin Büttner einen 6. Platz. Das war bei einer Landesmeisterschaft auch ein erfreuliches Ergebnis. Marius Tornow hatte sich unter 24 Booten ebenfalls für den Finallauf qualifiziert. Im Endlauf erreichte er einen 5. Platz. Das war ebenfalls ein überraschendes Ergebnis und ein großer Erfolg für Marius. Im kleinen Finale konnte Oscar Scherbatzki (8. Platz) auch mit seiner Leistung zufrieden sein. Die Jungen und Mädchen starteten noch im Doppelzweier und verpassten knapp einen Medaillenplatz. Beide Zweier erreichten einen undankbaren 4. Rang. Auch die Juniorinnen Christin Hahn und Charlotte Gorski sind im Einer und Zweier gestartet. Es war klar, dass bei diesem erlesenen Feld keine vorderen Plätze zu erreichen waren, denn sie hatten nicht die Zeit - aufgrund der schulischen Anforderungen - intensiv zu trainieren. Doch schon die Teilnahme an den Meisterschaften und das Erreichen der Finalläufe ist ein Achtungserfolg. Die Beeskower konnten sehr zufrieden ihre Heimreise antreten. Zwei Goldmedaillen und weitere gute Platzierungen bei Landesmeisterschaften sind ein beachtlicher Erfolg für den Ruderclub Beeskow.
Eine besondere Anerkennung verdient der Trainer Norbert Köppen, der die Mannschaft gut vorbereitet hatte. Und ein herzlicher Dank an die Familien Hahn und Voß, die den Transport und die Verladung der Boote übernommen hatten. Auch die mitgereisten Eltern, die mit Spannung und großer Aufregung die Rennen verfolgt haben, waren eine tatkräftige Unterstützung bei der Betreuung der Kinder.







Trennlinie




63. Havelregatta in Werder/H


Text: Eberhard Keil, Fotos:

Nach den Sommerferien starten nun die Leistungsruderer des Ruderclub Beeskow in den zweiten Teil der Regattasaison. Der Auftakt war die 62. Herbstregatta in Werder/Havel. Eine ideale Regattastrecke, die von allen Vereinen der Bundesrepublik sehr geschätzt wird. Das Meldeergebnis zu dieser Herbstregatta bestätigte auch diese Einschätzung, denn 65 Vereine aus der gesamten Bundesrepublik gaben ihre Meldungen für diese Regatta ab. Die Beeskower Ruderer hatten dann auch in ihren Rennen mit hochkarätigen Gegnern zu tun. Dementsprechend waren alle Teilnehmer sehr aufgeregt. Auch war es schwierig, aufgrund der langen Sommerferien, den Leistungsstand im Vergleich zu den anderen Vereinen einzuschätzen. Am Regattatag herrschten ideale Bedingungen, so dass alle Wettkämpfer nicht noch zusätzlich mit Wind, Wellen oder Regen zu kämpfen hatten. Erfreulich war, dass sich die Beeskower Ruderer recht erfolgreich in dieser erlesenen Ruderfamilie behaupten konnten. Ein besonders spannendes Rennen fuhr der Mädchen-Doppelzweier mit der Besatzung Jette Grommisch und Lotte Voigt. Nach vielen Positionskämpfen während des Rennens konnten sie äußerst knapp den ersten Platz belegen. Der Jungen-Doppelzweier mit Oskar Scharbatzki und Markus Tornow, angespornt durch den Sieg der Mädchen, kämpften in ihrem Rennen verbissen um eine gute Platzierung. Im Ziel konnten sie jubeln, denn sie belegten den 1. Platz. Die Zweierbesatzungen starteten dann noch im Einer. Auch hier waren die Leistugnen sehr beachtlich. So erreichte Lotte Voigt den 2. Platz in ihrem Einer-Rennen. Sie verschenkte den sicher geglaubten 1. Platz durch eine Bojenberührung und fing dadurch einen kapitalen "Krebs". Auch Markus Tornow hat mit dem 2. Platz im Einer gegen namhafte Gegner ein tolles Ergebnis erzielt.
Mit gemischten Gefühlen gingen die beiden Juniorinnen Christin Hahn und Charlotte Gorsky an den Start, denn aufgrund der schulischen Anforderungen war ein regelmäßiges Training kaum möglich. Doch sie überraschten ebenfalls durch sehr guten Leistungen, indem sie im Doppelzweier einen 2. Platz belegten und in den Einer-Rennen Charlotte mit Platz zwei und Christin mit Platz drei dies Rennen beendeten. Charlotte Jagenow konnte mit einem 3. Platz im Mädchen-Einer ebenfalls äußerst zufrieden sein. Weiterhin zeigten Oskar Scharbatzki, Jesse Grommisch und Jette Grommisch in ihren Rennen mit 4. und 5. Plätzen gute Leistungen.
Man muss bei der Einschätzung der Ergebnisse davon ausgehen, dass hier in Werder die jüngsten Leistungsruderer des Beeskower Ruderclubs am Start waren. Für sie ist es nicht einfach, sich im Trubel des Regattabetriebes und dann noch auf der Strecke mit Wind, Wellen und Strom zu recht zu finden. Doch die Regattaergebnisse zeigen, dass es den Mädchen und Jungen gut gelungen ist, sich diesen sehr schwierigen Anforderungen zu stellen. In 14 Tagen bei den Landesmeisterschaften ist die nächste Bewährungsprobe. Mit diesen guten Leistungen in Werder kann die Mannschaft optimistisch nach Brandenburg/Havel fahren.



Trennlinie




Kinder- und Jugendwanderfahrt 2018

Fotos: Dagmar Voigt, Heike Leschke, Text: Julian Czirr

Traditionell steigen in den Sommerferienwochen viele Leistungsruderer aus ihren schmalen Rennbooten in die breiteren Wanderruderboote um. Ziel sind hierbei nicht die Siegertreppchen und Medaillen, sondern das gemeinsame Erleben der Natur und der Gemeinschaft. Und so gingen in den ersten Ferientagen wieder die Kinder und Jugendlichen des Ruderclubs Beeskow 1920 e. V. auf eine Wanderruderfahrt.
Bei angenehmen 23°C trafen wir uns am ersten Ferienfreitag am Bootshaus in Beeskow. Nachdem die Boote zu Wasser gebracht und das Gepäck der Mädchen und Jungen verstaut war, machten wir uns auf den Weg spreeaufwärts.. Nach einigen kleinen Pausen erreichten wir die Fähre in Leißnitz, die uns Quartier gewährte. . Dort wurden mit tatkräftiger Unterstützung der Eltern die Zelte aufgebaut und eingerichtet. Anschließend beendeten wir den Tag gemeinsam in gemütlicher Runde am Grill. Hier wurden wir von unser Grillmeisterin Heike Leschke vorzüglich mit Grillwürstchen versorgt. Neben Salaten, welche von den Eltern zubereitet wurden, begeisterten die Fährleut abschließend noch mit Marshmallows die Kinder und Jugendlichen.
Am zweiten Tag machten wir uns, nach einem üppigen Frühstück, gegen 10 Uhr auf den Weg in Richtung Schwielochsee. Dort angekommen entschieden wir uns für den Weg Richtung Niewisch. Nach einer entspannten Fahrt über den ungewöhnlich ruhigen See erreichten wir den Zeltplatz in Niewisch und verbrachten dort nach einem stärkenden Mittag mit Fischstäbchen, Pommes und Schnitzel, den restlichen Nachmittag mit Baden und Sonnen. Nachmittags traten die Ruderinnen und Ruderer den Rückweg nach Leißnitz an. MitGegenwind und Wellen kämpfend, trafen wir nach anstrengenden zwei Stunden wieder an der Fähre ein. Dort wurden wir von den Fährleuten mit einem leckerem Abendbrot empfangen. Nachdem wir uns satt gegessen hatten stießen einige Eltern und Mitglieder des Ruderclubs zu uns. So veranstaltete Thomas Röschke einige Spritztouren mit seinem Motorboot für die Kinder. Gemeinsam ließen wir den herrlichen Sommerabend ausklingen.
Nach zwei schönen Tagen traten wir nach der Räumung unserer Schlafplätze den Rückweg spreeabwärts nach Beeskow an. Nachdem die letzten, abermals durch Gegenwind erschwerten, Kilometer befahren waren, wurden die Boote gründlich geputzt, das Gepäck zurück transportiert und alles abschließend im Bootshaus verstaut. Als gemütlichen Abschluss servierten uns die Vereinsmitglieder Hot Dogs am Bootshaus. Nach einem kurzem Badin der Spree am Bootssteg nahm die diesjährige Kinderwanderfahrt nach über 30 Kilometern Rudern ein entspanntes und fröhliches Ende.
Besonderer Dank gilt hierbei Dagmar Voigt, Heike Leschke, und Luisa Kuhnert für die Organisation dieser Wanderruderfahrt, sowie allen Betreuern, Helfern, Eltern und spontanen Besuchern. Und natürlich geht ein herzliches Dankeschön an die Leißnitzer Fährleute.











Trennlinie




Kinder- und Jugendsportspiele in Brandenburg/H

Fotos: Jan-Peter Voigt, Text: Dagmar Voigt

Die seit 1996 im zweijährigen Rhythmus stattfindenden Kinder- und Jugendsportspiele des Landes Brandenburg stellten in diesem Jahr wieder einen Saisonhöhepunkt für den Ruderclub Beeskow 1920 e.V. dar. So fuhren sechs Teilnehmer am vergangenen Wochenende mit großen Erwartungen zur Regatta.Trotz starken Windes und hoher Wellen gelangen den Beeskow Ruderern große Erfolge auf dem Beetzsee.
Jette Grommisch und Lotte Voigt begannen im Mädchen-Doppelzweier der Altersklasse 11/12 mit einem 3. Platz. Im Doppelzweierrennen der Altersklasse 10/11 am Sonntag konnten sie sich dann steigern und erruderten eine Gold-Medaille. Im Einer setzte sich Lotte Voigt dann deutlich von der gesamten Konkurrenz ab und gewann im Mädcheneiner AK 10/11. Marius Tornow kam im Jungeneiner AK 10/11 als Dritter ins Ziel. Jesse Grommisch startete in der höheren Altersklasse (11/12) und erreichte einen respektablen vierten Platz im großen Feld der Konkurrenten. Einen tollen Erfolg errangen Oscar Scherbatzki und Marius Tornow bei ihrer Zweierpremiere. Sie erruderten den 3. Platz. Den Abschluss des erfolgreichen Wochenendes bildete der Mix-Vierer mit Jette Grommisch, Lotte Voigt, Oscar Scherbatzki, Marius Tornow und Steuerfrau Charlotte Jagenow. Sie konnten sich über den 3. Platz freuen.
Aber auch Spiel und Spaß kamen an diesem anstrengenden Regatta-Wochenende nicht zu kurz. Ein attraktives Rahmenprogramm konnten die Kinder auf dem Regattagelände genießen. Ein großes Dankeschön gilt dem Betreuerteam mit Norbert Köppen, Jürgen Horke, Luisa Kuhnert und Julian Czirr, die es den Kindern ermöglichten, ein tolles Sportfest mit vielen Gleichgesinnten zu erleben.





Trennlinie




Frühjahrsregatten 2018
in Rüdersdorf und Brandenburg/H

Fotos: Dagmar Voigt, Text: Eberhard Keil
An den beiden letzten Wochenenden waren die Beeskower Ruderer des Ruderclub Beeskow stark beschäftigt, denn der Besuch von 2 Regatten stand auf dem Wettkampfplan und zwar die Frühjahrsregatta in Rüdersdorf und die Kinderregatta in Brandenburg/Havel. Beide Regatten sind wichtig für die Leistungssportler des Clubs, denn hier können sie bei diesen großen Regatten mit den vielen Vereinen aus der gesamten Bundesrepublik ihre Leistungsstärke und ihre Chancen bei zukünftigen Wettkämpfen einschätzen. Vor allem unsere Jüngsten lernen hier die oftmals schwierigen Verhältnisse während des Wettkampfes kennen. Bei beiden Regatten war das Wetter ideal, so dass kein Wettkämpfer benachteiligt war. In Rüdersdorf haben sich die Beeskower vor allen Dingen auf den Juniorenbereich konzentriert. Leider konnte die Beeskower Favoritin Charlotte Gorsky verletzungsbedingt nicht im Einer starten, doch im Zweier erreichte sie mit Kristin Hahn einen 2. Platz. Kristin startete dann noch in zwei Einer-Rennen. Hier erreichte sie Platz 3 und 4. Luisa Kuhnert konnte ebenfalls mit ihrem 3. Platz im Einer-Rennen sehr zufrieden sein. Die Kindermannschaft des Clubs hat zum Teil zum ersten Mal Wettkampfatmosphäre geschnuppert. Sie konnten zwar keine Siege erringen, doch die erreichten Leistungen (Platz 2 - 4) waren gute Vorzeichen für die in der darauffolgenden Regatta in Brandenburg. Hier zeigtenn dann auch die Kinder tolle Leistungen. Allen voran muss man die Ruderleistung von Lotte Voigt würdigen. Sie gewann in ihrer Abteilung souverän das Rennen. Zum Abschluss der Rennen gab es für Lotte Voigt noch eine besondere Überraschung. Als Schnellste im Einer-Rennen ihrer Altersklasse erhielt sie noch einen Pokal. Doch auch die anderen Kinder des Clubs haben mit ihren Leistungen gezeigt, dass sie sich nicht verstecken müssen. Schließlich haben an dieser Regatta 18 Vereine und 300 Kinder teilgenommen. So erreichte der Vierer mit der Besetzung Finja Büttner, Jette Grommisch, Marius Tornow, Lotte Voigt und Charlotte Jagenow einen 2. Platz. Im Zweier haben Jette Grommisch und Lotte Voigt bis kurz vor dem Ziel geführt, dann rutschte Jette vom Rollsitz. Der Sieg war dahin, aber sie konnten den 2. Platz noch retten. In ihrer Altersklasse starteten noch im Einer Charlotte Jagenow, Marius Tornow, Jesse Grommisch und Finja Büttner, die einen 3., 4. und 5. Platz belegten. Im Zweier waren noch Marius Tornow und Oskar Scharbatzki am Start und erreichten den 5. Platz. Die Organisatoren der Kinderregatta in Brandenburg hatten eine toller, "kindgerechte" Regatta organisiert. Zur Freude der 1.-3-Platzierten erhielten sie ein Sachgeschenk und Medaillen. Da die Beeskower recht erfolgreich waren, war die Überraschung und Freude besonders groß.
Es ist beabsichtigt, da noch einige Trainingsplätze frei sind, die Kindergruppe zu erweitern. Also Kinder (Jahrgang 2007/2008), die Lust zum Rudern haben, sind immer dienstags ab 16:00 Uhr herzlich willkommen.






Trennlinie




Frühjahrsregatta 2018 in Grünau

Fotos: Babett Hahn, Text: Eberhard Keil
Ein sonniges und vor allen Dingen windstilles Wochenende war ein gelungener Auftakt für die diesjährige Regattasaison der Ruderer. Die international bekannte Regattastrecke in Berlin-Grünau war der richtige Rahmen für dieses sportliche Ereignis. Das in den letzten Wochen sehr kalte Wetter hatte keinen Trainingsbetrieb auf dem Wasser zugelassen, so dass die Vorbereitungen der ersten Regatta sehr schwierig waren. Im Winter wurde sehr fleißig trainiert, aber das Trockentraining bzw. Ergometer-Rudern ersetzt bei weitem nicht das Training auf dem Wasser. Auch die Beeskower Ruderer konnten erst kurz vor der Grünauer Regatta mit dem Wassertraining beginen, denn aus Sicherheitsgründen (Wassertemperaturen) war dies bisher nicht möglich. Deshalb nahm nur eine kleine Gruppe von Leistungsruderern vom Ruderclub Beeskow an diesem Auftakt in Berlin Grünau teil. Es war erstaunlich, dass trotz der widrigen Wetterverhältnisse sehr viele Vereine aus der ganzen Bundesrepublik nach Berlin kamen, so dass die einzelnen Rennen sehr gut besetzt waren. Erfreulich war, dass die kleine Delegation des Ruderclub Beeskow in diesem erlesenen Feld recht erfolgreich war. Der leichte Doppelzweier mit Christin Hahn und Charlotte Gorsky konnte leider nicht in der leichten Klasse starten, da einige Abmeldungen erfolgten. So mussten sie in einer anderen Klasse starten. Trotz dieses Handicaps konnten sie den 2. Platz erreichen und eine Silbermedaille in Empfang nehmen. Das war ein gelungener Start in die neue Saison. Beide Sportlerinnen stiegen dann in den Einer und waren auch hier sehr erfolgreich. Charlotte Gorsky konnte sich souverän gegen die starke Kokurrenz durchsetzen und den 1. Platz belegen. Im gleichen Rennen konnte Christin Hahn mit einem 3. Platz zufrieden sein. Es war erstaunlich, dass die beiden Ruderinnen, trotz der geringen Möglichkeit zum Wassertraining, diese Leistung erreicht haben.
Ein besonderes Erlebnis war für André Posaschkow die Teilnahme an dieser Regatta in Grünau, denn das letzte Mal hat er vor 31 Jahren an der Regatta teilgenommen. In seinem Masters-Einer-Rennen erreichte er den 1. Platz, so dass der Wiedereinstieg in den Wassersport sehr gut gelungen war. Schon eine Woche vorher nahm er an der Langstreckenregatta in Fürstenwalde teil und war auch hier mit einem 2. Platz erfolgreich. Für die kleine Delegation des Ruderclub Beeskow ein guter Auftakt zur Regattasaison 2018, so dass auch der Betreuer der Mannschaft, Matthias Hahn, recht zufrieden sein konnte.






Trennlinie




Ergometer-Landesmeisterschaften 2018 in Schwedt

Foto und Text: Eberhard Keil
Dass die Ruderer sich aktiv in den Wintermonaten auf die kommende Saison vorbereiten, beweisen die vielen Ergometerveranstaltungen verschiedener Vereine. Der Höhepunkt des Wintertrainings ist immer die Landesmeisterschaft im Ergometerrudern in Schwedt. Diesmal waren die Beeskower Ruderer nur mit einer kleinen Delegation nach Schwedt angereist, wegen Krankheit und schulischen Verpflichtungen konnten einige Leistungsruderer nicht anreisen. 35 Rudervereine hatten zu diesem wichtigen Wettkampf ihre Mannschaften gemeldet. Für das Publikum und für die Sportler bei dieser ganztägigen Veranstaltung konnten sie alle Rennen live auf einer Leinwand verfolgen. In teilweise dramatischen Rennen entschieden nicht selten zehntel Sekunden über Titel und Medaillen. Für die einzelnen Läufe standen zehn Ergometer zur Verfügung, so dass für die Wettkämpfer und auch für das Publikum interessante und spannende Rennen geboten wurden. Die Altersklasse von Lotte Voigt vom Ruderclub Beeskow war mit 24 Teilnehmern sehr stark besetzt. Eine schwierige Aufgabe für die Beeskowerin. Schon bei anderen Veranstaltungen hat sie ihre Leistungsstärke bewiesen, so auch hier in Schwedt. Mit nur einer Zehntelsekunde Vorsprung konnte sie sich gegen die gestarteten 24 Ruderer den Sieg holen. Damit errang sie den Titel einer Landesmeisterin und konnte die Goldmedaille in Empfang nehmen. Ein bisschen Pech hatte Marius Tornow, der knapp eine Medaille verfehlte und auf dem undankbaren vierten Platz landete. Insgesamt starteten in seiner Altersklasse 29 Ruderer, so dass diese Platzierung beachtenswert ist. Lara Ballnow musste 1000 Meter auf dem Ergometer rudern und konnte bei 13 Teilnehmern einen achten Platz erreichen. Das war auch für sie eine gute Leistung. Die kleine Delegation des Ruderclub Beeskow konnte mit diesem erfolgreichen Abschneiden sehr zufrieden sein. Die recht weite Anreise nach Schwedt hatte sich gelohnt.


(v.l.n.r.): Lara Ballnow, Lotte Voigt (Landesmeisterin), Marius Tornow



Trennlinie




  2017  

13. Adventsergometercup in Cottbus

Text: Eberhard Keil
Obwohl ein Teil der Freizeitsportler zu der traditionellen Nikolausfahrt auf der Spree nach Kummerow nochmals in die Boote stiegen, finden die sportlichen Aktivitäten der Ruderer vorwiegend im "Trocknen" statt. Zur Abwechslung des oftmals eintönigen Wintertrainings veranstalten verschiedene Vereine Vergleichskämpfe auf Ruder-Ergometern. Am Wochenende waren die Beeskower Ruderer vom Cottbuser Ruderverein zum 13. Advents-Cup im Ergometer-Rudern eingeladen. In Cottbus treffen sich alle Vereine von Ostbrandenburg. Dieser Wettkampf ist nicht nur eine willkommene Unterbrechung des Wintertrainings, sondern auch gleichzeitig ein Test über die körperliche Verfassung der einzelnen Sportler. Der Ruderclub Beeskow hatte seinen Rudernachwuchs zu diesem Vergleichswettkampf geschickt, auch sie sollten sich langsam an die Atmosphäre im Rahmen eines Wettkampfes gewöhnen. Diese Hallenkämpfe sind immer spannend und für die Ruderer und Zuschauer aufregend, denn die Rennen werden direkt vom Ergometer auf eine große Leinwand übertragen. So nehmen Zuschauer und auch die Aktiven unmittelbar am Wettkampfgeschehen teil. Für die jungen Ruderer vom Beeskower Ruderclub war diese Form des Wettkampfes natürlich sehr aufregend, so dass einige Ruderer bestimmt mit "weichen Knien" auf die Ergometer stiegen. Doch schon nach den ersten geruderten Metern waren die jungen Ruderer voll da und konnten sich in ihren Altersklassen sehr gut platzieren. Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Lotte Voigt, die mir einer hervorragenden Zeit über 500m den ersten Platz in ihrer Altersklasse belegte. Auch David Schulz war in seiner Altersklasse erfolgreich und konnte ebenfalls eine Goldmedaille in Empfang nehmen. Im starken Feld der Juniorinnen startete Luisa Kuhnert. Sie musste 2000m rudern und erreichte mit einem 2. Platz eine sehr gute Platzierung. Eine tolle Leistung boten auch die jüngsten Ruderer Marius Tornow, Johannes Kockjoy und Karl Krüger. Sie belegten die Plätze 2, 3 und 5 in ihren Rennen. Des weiteren vervollständigten Jette und Jens Grommisch und Lara Ballnow mit guten Platzierungen in ihren Altersklassen die erfolgreiche Bilanz der Beeskower Ruderer bei dem 13. Adventsergocup in Cottbus. Nun folgen die Landesmeisterschaften im Ergometerrudern in Schwedt. Die Freizeitsportler werden - wenn das Wetter es zulässt - sich am 1. Januar 2018 auf die traditionelle Eierfahrt begeben.



Trennlinie




Landesmeisterschaften 2017 in Brandenburg/H

Foto und Text: Eberhard Keil
Der Höhepunkt der Regattasaison der Ruderer sind die Landesmeisterschaften. Sie fanden am letzten Wochenende auf der internationalen Regattastrecke in Brandenburg/Havel statt. Da das Land Brandenburg eine Hochburg des Rudersports ist, sind die Wettkämpfe für alle Ruderer eine harte Prüfung. Hier starten Ruderer, die auf vielen internationalen Regatten schon gewonnen haben und sich nun auch den Landesmeistertitel holen wollen. Das sind vor allen Dingen die Ruderer aus den Leistungszentren des Landes. Im Chor dieser großen Vereine mussten sich nun die Beeskower Ruderer bewähren. Ein Ziel für alle Wettkämpfer war, in den Vorläufen vordere Plätze zu belegen, um damit in die Finalläufe zu kommen. Die Aufgabe war schon recht schwer, sie wurde aber durch die widrigen Witterungsverhältnisse auf der Regattastrecke am Wochenende noch schwieriger. Doch den Beeskower Ruderern sind diese Bedingungen nicht fremd, denn im Training wird auch bei schlechtem Wetter trainiert. Die am Sonnabend durchgeführten Vorläufe wurden von allen Beeskowern mit gutem Erfolg absolviert, denn alle Ruderer vom Ruderclub Beeskow erreichten vordere Plätze, so dass sie an den Finalrennen teilnehmen konnten. Eine tolle Leistung. Zu den Finalläufen am Sonntag hatten sich dann die Beeskower Ruderer gegen namhafte Gegner zu behaupten. Auch bei diesen Finalkämpfen konnten sie erfreuliche Ergebnisse erzielen. So erreichte Charlotte Gorsky im leichten Einer einen hervorragenden 2. Platz. Auch überraschend war der 3. Platz des Doppelzweiers mit Luisa Kuhnert und Linda Betker, die in ihrem ersten Rennen als Renngemeinschaft des RC Beeskow/RC Plaue einen 3. Platz belegten. Christin Hahn konnte mit dem 2. Platz in ihrem Einer Rennen auch eine Silbermedaille in Empfang nehmen. Erfreulich war, dass Julian Czirr, nachdem er wieder zum Rudersport zurückgefunden hat, über die Vorläufe in seinem Einer-Rennen das Finale erreichte und hier überraschend Platz 3 und Platz 5 belegte. Im Einer starteten noch einmal Luisa Kuhnert und im Doppelzweier Christin Hahn und Charlotte Gorsky im Finale. Hier erreichten sie den 5. bzw. 6. Platz. Der Doppelzweier konnte nicht - wie gewohnt - aufgrund der Gewichtsbeschränkung bei den Leichtgewichtsrennen starten, sondern musste bei den "schweren" Zweiern das Rennen beschreiten. Das war ein Handicap für die beiden Mädchen, die nur wenig über der Gewichtsbeschränkung lagen. Leider konnten die Beeskower Ruderer keine Goldmedaille für den Ruderclub holen, doch die sehr guten Platzierungen der Wettkämpfer sind doch ein Beweis, dass bei der Teilnahme von 35 Vereinen und der starken Konkurrenz, die Beeskower Ruderer sich in diesem qualitativ hohen Niveau der Leistungsruderer im Land erfreulich gut geschlagen haben.




Trennlinie




Staabe Regatta in Königs Wusterhausen

Foto und Text: Eberhard Keil
Eigentlich war bisher der Auftakt zu den Regatten im Herbst die Havel-Ruderregatta in Werder/Havel. Zur großen Enttäuschung von über 700 gemeldeten Ruderern und 57 Vereinen mußte diese Regatta wegen massiven Schilfpflanzenbewuchses kurzfristig abgesagt werden.
So haben viele Vereine die Möglichkeit genutzt, sich für die Staabe-Regatta in Königs-Wusterhausen anzumelden. Doch auch hier waren durch den Platzmangel (Bootslagerung) gewisse Grenzen gesetzt. Die Veranstalter entschieden sich wie schon in den vergangenen Jahren vorwiegend Vereine aus der Umgebung einzuladen. 15 Vereine waren am Start u.a. der Ruderclub Beeskow 1920 e.V. - ein Stammgast auf dieser Regatta.
Herrliches Herbstwetter bescherte den Ruderer ideale Bedingungen. Dazu kommt, daß auf dieser Regatta eine recht entspannte und familiäre Atmosphäre herrscht, da es hier um keine großen Titel geht und sich die Vereine der Umgebung gut kennen und verstehen. Der Ruderclub Beeskow war auf dieser Regatta bisher immer sehr erfolgreich. Das war auch in diesem Jahr wiederum der Fall.
Erstmals nahmen unsere jüngsten Ruderer, die in diesem Jahr mit dem Rudern begonnen haben, an dieser Regatta teil. Groß war die Aufregung bei den Jüngsten und bei den mitgereisten Eltern vor den Rennen. Die jungen Ruderinnen Lotte Voigt, Finja Büttner, Jette Grommisch und Charlotte Jagenow haben alle bravourös das Ziel erreicht, denn keiner ist gekentert. So konnte sogar Lotte Voigt in ihrem ersten Rennen Platz 2 im Einer und Platz 3 im Zweier mit Jette Grommisch belegen. Charlotte Jagenow belegte in ihrem Rennen einen hervorragenden 3.Platz. Im 2. Einer Rennen ruderte Finja Büttner nur knapp an einem Medaillenplatz vorbei.
Die erfahrenen Leistungsruderer haben auf dieser Regatta ebenfalls sehr gute Leistungen gezeigt. Ein Garant für einen Sieg ist immer der Doppelzweier mit Christin Hahn und Charlotte Gorsky. Beide siegten in dieser Bootsklasse und konnten sich noch über einen 1.Platz und einen 3. Platz in den Einer Rennen freuen. Auch Jan-Gregor Kurylyzsyn und Marten -Lauren Büttner haben ein sehr gute Leistungen gezeigt und souverän im Doppelzweier den 1.Platz belegt. Pech hatte Jan-Gregor, denn kurz vor dem Ziel wurde er im Endspurt von seinem Gegner behindert und kenterte. Der sichere Sieg war damit ins Wasser gefallen. Marten- Laurin erreichte in seinem Einer Rennen einen 4.Platz. Viel beschäftigt war Luisa Kuhnert. Sie startete im Mix-Zweier mit Julian Czirr und zwei Mal im Einer. Auch sie konnte mit einem 1. und 2. Platz im Einer Rennen sehr zufrieden sein.
Erfreulich ist, daß Julian Czirr wieder zum Rudersport zurückgefunden hat. In seinem ersten offiziellen Einer Rennen fuhr er auf den 2.Platz. Das gibt Hoffnung für eine starke Zukunft im Rudersport. Bei strahlender Herbstsonne haben auch der Trainer Norbert Köppen mit dem Betreuer Mathias Hahn und die mitgereisten Eltern einen wunderbaren Regattatag erlebt, der durch die Erfolge der Kinder und Jugendlichen noch lange in Erinnerung bleiben wird.




Trennlinie




Deutsche Jugendmeisterschaften in München
und Bundeswettbewerb in Brandenburg/H

Fotos: Firma Hahn, Text: Eberhard Keil
Zwei wichtige Ereignisse standen an den letzten Wochenenden auf dem Programm der Leistungsruderer des Ruderclub Beeskow 1920 e.V. In München fanden auf der Olympiastrecke die Deutschen Meisterschaften der Junioren statt und in Brandenburg/Havel trafen sich die besten 12-14-jährigen Ruderer der Bundesrepublik zu ihren Meisterschaften (49. Bundeswettbewerb). Für die Wettkämpfe in München hatte sich der leichte Doppelzweier mit den Juniorinnen Charlotte Gorsky und Christin Hahn qualifiziert. In Brandenburg startete der Jungen-Doppelzweier mit Jan-Gregor Kurylyszyn und Marten-Laurin Büttner. Beide Ruderer hatten sich auf den vorangegangenen Regatten für diese Regatta qualifiziert und vertraten damit in dieser Bootsklasse das Land Brandenburg. Für die beiden Juniorinnen wartete in München eine starke Gegnerschaft. In der leichten Klasse waren sie die einzige ostdeutsche Mannschaft von den 26 gemeldeten Booten. Sie hatten sich damit gegen die starken Vereine und Ruder-Bundesstützpunkte der alten Bundesländer durchzusetzen. Das war für die beiden Ruderinnen, die für einen relativ kleinen Verein starteten und bei weitem nicht die Trainingsmöglichkeiten und Betreuung im Vergleich zu den großen Vereinen und Stützpunkten hatten, eine riesige Herausforderung. Deshalb konnte nur das Ziel sein, sich im Mittelfeld dieser starken Mannschaften zu behaupten. Das ist den Mädchen auch gelungen, denn sie konnten sich bis zum Hoffnungslauf durchkämpfen und somit ihre Zielstellung erreichen. Wenn auch der große Erfolg ausgeblieben ist, waren schon die Teilnahme an den Meisterschaften und die Rennen auf der Olympiastrecke in München ein bleibendes Erlebnis für die beiden Mädchen. Herzlichen Dank gebührt der Familie Mathias Hahn, die die Vorbereitung der Teilnahme und die Betreuung der Mannschaft übernommen hatten.
Die zweite Beeskower Mannschaft, die an dem Bundeswettbewerb in der Mannschaft des Landes Brandenburg der 12-14-jährigen teilgenommen hatten, mussten einmal die Langstrecke über 3000m rudern und danach über die normale 1000m Strecke an den Start gehen. Über die Langstrecke war die Leistung nicht ausreichend, um in die Finalkämpfe einzugreifen. Hoher Wellengang und starker Wind machten den Beeskowern einige Probleme. Nach den Zeiten der Langstrecke erfolgte die Zuordnung zu den einzelnen Leistungsabteilungen. In ihrer Abteilung konnten sie dann auf der 1000m Strecke den 1. Platz belegen und eine Goldmedaille in Empfang nehmen. Hier haben sie ihre wirkliche Leistungsstärke gezeigt. Ein kleines Trostpflaster für die Ergebnisse auf der Langstrecke. Unabhängig von den erbrachten Leistungen konnten die beiden Jugendruderer Jan-Gregor Kurylyszyn und Marten-Laurin Büttner als Mitglieder der Mannschaft des Landes Brandenburg unvergessliche Rudertage erleben. Der RC Beeskow bedankt sich bei der Familie Büttner, die die Betreuung der Ruderer während des Bundeswettbewerbes übernommen hatte.
Das am kommenden Wochenende veranstaltete 2. Kietzer Wassersportfest ist ein Abschluss des 1. Teils der Regattasaison, die dann im September mit den Landesmeisterschaften einen weiteren Höhepunkt hat.







Trennlinie




Qualifizierung für den Bundeswettbewerb 2017


Text: Eberhard Keil
Nach dem mäßigen Abschneiden des Jungen-Doppelzweiers auf der Rüdersdorfer Frühjahrsregatta waren die Hoffnungen sehr gering, dass der Zweier die Qualifikation zum Bundeswettbewerb 2017 erreicht. Dieser Bundeswettbewerb ist eine Regatta der 13 bis 14-jährigen Ruderinnen und Ruderer auf Bundesebene. Dazu delegieren die Länder ihre besten Mannschaften, die auf einer Qualifikationsregatta erreicht werden. Diese fand für das Land Brandenburg am Wochenende auf der internationalen Regatta-Strecke in Brandenburg/H statt. Der Ruderclub Beeskow 1920 e.V. war mit dem Jungen-Doppelzweier mit der Besetzung Gregor Kurylyszyn und Marten-Laurin Büttner angereist. Alle waren sehr skeptisch, denn die bisherigen Leistungen waren für einen Erfolg bei diesen Ausscheidungskämpfen nicht ausreichend. Doch die Überraschung war sehr groß, als die Jungen sich schon beim ersten Wettkampf über 3000m um eine Minute im Vergleich zu der Rüdersdorfer Zeit verbesserten und einen hervorragenden 2. Platz erreichten. Sie waren nur 3 Sekunden langsamer als der Sieger auf dieser Langstrecke. Beim zweiten Rennen über 1000m bestätigten sie mit einem 2. Platz ihren überraschenden Formanstieg. Mit diesen sehr guten Ergebnissen konnten sie sich für den Bundeswettbewerb, der einer Deutschen Meisterschaft der Jugend-Ruderer entspricht, qualifizieren. Sie werden nun bei dieser Regatta in dieser Bootsklasse das Land Brandenburg vertreten. Eine tolle Leistung der beiden Ruderer.
Im Rahmen dieser Qualifikationsregatta fanden noch Wettkämpfe der Junioren als Rahmenprogramm statt. Hier erreichte Luisa Kuhnert im Einer-Rennen einen 1. Platz. Das war ein sehr umkämpfter Sieg in dieser Bootsklasse, denn mit nur 2/10 Sekunden Vorsprung ruderte sie durch das Ziel.
So konnten sich Trainer, Norbert Köppen, und die Wettkampfteilnehmer über die Ergebnisse sehr freuen und hoffen auf ähnliche Ergebnisse beim Bundeswettbewerb 2017.




Trennlinie



Frühjahrsregatta 2017 in Rüdersdorf


Text: Eberhard Keil
Das war in diesem Jahr ungewöhnlich, dass auf der diesjährigen Frühjahrsregatta in Rüdersdorf so ein herrliches Ruderwetter herrschte. Ideale und gleichwertige Bedingungen für alle Wettkämpfer. Die Regatta in Rüdersdorf ist bei allen Rudervereinen sehr beliebt, so dass auch in diesem Jahr eine Vielzahl von Vereinen aus Brandenburg, Berlin und Sachsen teilnahmen. Sie ist auch nach der Frühjahrsregatta in Grünau der erste Leistungsvergleich der Vereine nach der langen Wintersaison. Auch für den Ruderclub Beeskow 1920 e.V. war bisher diese Regatta immer der erst ernsthafte Leistungstest und damit die Möglichkeit sich ein Bild von der eigenen Leistungsstärke zu machen. Nach Abschluss der zweitägigen Regatta auf dem Kalksee waren die Beeskower Ruderer mit den erreichten Ergebnissen im Vergleich zu den Vorjahren nicht so recht zufrieden. Obwohl die gestarteten Mädchen sehr gute Leistungen zeigten, konnten die Jungen nicht in die Endkämpfe eingreifen. Charlotte Gorsky war im leichten Junioren-Einer ein Lichtblick, denn sie gewann souverän das Rennen. Den 2. Platz belegte Christin Hahn. Beide Mädchen starteten noch im Doppelzweier und konnten sich in diesem Rennen über eine Silbermedaille freuen. Luisa Kuhnert erruderte im Junioren-Einer mit einem 3. Platz ebenfalls ein gutes Ergebnis. Emil Krumbein bestritt in Rüdersdorf sein letztes Rennen, das er mit einem 3. Platz abschloss. Damit verlässt wieder ein sehr guter Leistungsruderer berufsbedingt den Ruderclub Beeskow 1920 e.V.. Schwierige Aufgaben hatten die beiden jungen Ruderer Marten-Laurin Büttner und Gregor Kurylyszyn zu lösen. Sie mussten die die Langstrecke über 3000m rudern und danach noch die normale Strecke über 1000m. Das war gleichzeitig die Vorbereitung für die Qualifizierungswettkämpfe für den Bundeswettbewerb der Jungen und Mädchen. Sie konnten sich im Mittelfeld platzieren. Bis zu den Ausscheidungswettkämpfen ist für beide Ruderer noch eine intensive Trainingsarbeit notwendig, um bei den Ausscheidungswettkämpfen für den o.g. Wettbewerb die Qualifikation zu erreichen. Am nächsten Wochenende ist nun die nächste Regatta in Brandenburg/Havel.




Trennlinie



Frühjahrsregatta 2017 in Grünau

Fotos: Susann Hahn, Text: Eberhard Keil
Aufgrund der bisher widrigen Wetterverhältnisse wurde mit dem Wassertraining in diesem Jahr sehr spät begonnen. In den vergangenen Jahren war die Frühjahrsregatta in Grünau (diesmal am 22./23. April) jeweils der erste Test für die Leistungsruderer des Ruderclub Beeskow. Da aber ein großer Teil durch die verspätete Aufnahme des Wassertrainings noch nicht die notwendige Fitness hatte, starteten in Grünau in diesem Jahr nur zwei Rennruderinnen von Beeskow auf dieser schwierigen Regattastrecke. Sturmboen, Hagel und kräftiger Regen waren ständiger Begleiter bei dieser Regatta, so dass bei diesen erschwerten Bedingungen nur Wettkämpfer erfolgreich waren, die technisch und auch konditionell gut vorbereitet waren.
Die erreichten Zeiten für die einzelnen Strecken lagen fast um ein Drittel über den "normalen" Zeiten. Das zeigt, wie stark die Leistungen der Wettkämpfer durch diese Witterungsbedingungen beeinflusst wurden. Die beiden Beeskower Mädchen Charlotte Gorsky und Christin Hahn starteten im Doppelzweier und im Einer. Es war erstaunlich, dass die beiden Ruderinnen, die schon im vergangenen Jahr so erfolgreich waren, mit diesen Wetterkapriolen so gut zurecht kamen. In dem Doppelzweier-Rennen fuhren sie ein souveränes Rennen und kamen als erste durchs das Ziel. Auch im zweiten Zweierrrennen hatten ihre Gegner gegen den Beeskower Doppelzweier keine Chancen. So konnten sie an den Siegersteg anlegen und die 2. Goldmedaille empfangen. Auch im Einer waren sie erfolgreich. So siegte Charlotte Gorsky vor Christin Hahn im Einer Rennen. Auch hier konnten sie sich gegen die starke Konkurrenz durchsetzen. Das waren überraschende Erfolge, denn aufgrund des geringen Wassertrainings hat keiner mit so einem erfolgreichen Auftakt gerechnet.
Das nächste Ziel ist nun die Rüdersdorfer Regatta. Hier wird wieder die gesamte Mannschaft des Ruderclub Beeskow, hoffentlich so erfolgreich wie in Grünau, an den Start gehen.







Trennlinie




3. Sparkassencup Elbe-Elster in Mühlberg 2017


Text: Eberhard Keil
Nach der traditionellen Eierfahrt der Beeskower Ruderer, die im Vorjahr vom RBB-Fernsehen begleitet und am 1.1.2017 übertragen wurde, starteten die Leistungsruderer zum ersten Leistungsvergleich im Ergometer-Rudern nach Mühlberg/Elbe. Neun Sportler machten sich auf den langen Weg, um sich mit den Ruderern aus weiteren 12 Vereinen zu messen. Das war gleich zu Anfang der Saison keine leichte Aufgabe für die Beeskower Ruderer. Die Wettkämpfe, die unter der Schirmherrschaft der Sparkasse Elbe-Elster veranstaltet wurden, fanden ein begeistertes Publikum. Der Rennverlauf der einzelnen Rennen wurde visuell auf drei Bildwänden übertragen, so dass die Wettkämpfer und Zuschauer jeweils aktuell über das Renngeschehen informiert wurden. Die Beeskower Mannschaft war durch einige Krankheitsfälle dezimiert, doch die angereisten Wettkämpfer vertraten den Beeskower Ruderclub sehr gut und konnten sich in den einzelnen Rennen gegen die großen Vereine aus Leipzig, Potsdam, Frankfurt, Torgau u.a.m. erfolgreich durchsetzen. In den Einerrennen ihrer Altersklassen konnten Luisa Kuhnert, Marius Tornow und Lotte Voigt den 1. Platz belegen und nahmen mit großer Freude die gestifteten Pokale von der Sparkasse Elbe-Elster in Empfang. In den nachfolgenden Zweierrennen konnten sich nochmals Lotte Voigt mit Jette Grommisch und Charlotte Gorsky mit Luisa Kuhnert über den 1. Platz freuen. Charlotte Gorsky erreichte noch im Einer-Rennen einen 2. Platz, sowie Jan-Gregor Kurylyszyn mit Marten-Laurin Büttner im Zweier. Letztere sind noch mit Richard Waldner und Emil Krumbein im Einer gestartet und erreichten die Plätze 3-5.
Die lange Anfahrt hatte sich somit für die Beeskower Ruderer gelohnt. Vor allen Dingen der Nachwuchs hat sich tapfer und erfolgreich geschlagen. Eine gute Grundlage für eine erfolgreiche Rudersaison 2017.
Herzlichen Dank den Ruderkameraden Matthias Hahn und Dieter Gottwald, die schon zum wiederholten Male die Teilnehmer sicher beförderten.




Trennlinie