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Archiv:  2010  


Nachwuchsarbeit im Ruderclub Beeskow



die Kindertrainingsgruppe des Ruderclubs Beeskow von Norbert Köppen am Ergometer


Artikel von Eberhard Keil an die MOZ:
Leider haben in den vergangenen Jahren viele Leistungssportler den Ruderclub Beeskow verlassen, insbesondere im vorigen Jahr. Diese Entwicklung ist auch in anderen Vereinen zu beobachten. Denn mit der Studienaufnahme, dem Beginn einer Lehre oder der Delegierung zur Sportschule wechseln die Sportler zum großen Teil ihre Wohnanschrift und sind damit für den Leistungssport im hiesigen Verein verloren. Das Jahr 2010 war damit ein recht schwaches Jahr für den Leistungssport im Ruderclub. Denn der Aufbau einer guten Mannschaft im Rudersport benötigt mindestens drei Jahre Zeit, so dass die sportlichen Erfolge im Jahre 2010 ausblieben.
Aber im nächsten Jahr besteht eine berechtigte Hoffnung, dass die Leistungssportler wieder an die Erfolge früherer Jahre anknüpfen können. Norbert Köppen, seit Jahren erfolgreicher Trainer im Ruderclub Beeskow, hat wieder viele Kinder für den Rudersport gewinnen können. Sie trainierten mit großem Eifer und haben nach dem sommerlichen Wassertraining jetzt mit dem regelmäßigen Wintertraining in der Fitnesshalle des Ruderclubs begonnen. Zwei weitere Trainingsgruppen bestehen, die von Doris Kleinert, Thomas Röschke und Eberhard Keil betreut werden. Erfreulich ist, dass auch die ehemaligen Leistungssportler Maria Adler und Nick-Marvin Fromm als Übungsleiter die Trainingsarbeit unterstützen. Eine erste Bewährungsprobe für die junge Mannschaft ist der Advents-Cup im Ergometer-Rudern Anfang Dezember in Cottbus.
Mit dieser erfreulichen Entwicklung des Leistungssports dürfte wieder die erfolgreiche Tradition des Clubs fortgesetzt werden. Schließlich kann nur mit diesen leistungsbereiten Kindern der Fortbestand des Rudersports in Beeskow gesichert werden. Sie sind schließlich in späteren Jahren der Nachwuchs für die Freizeitsportler, die auch in diesem Jahr sehr aktiv waren und viele Wanderfahrten im Ausland und auf unseren heimischen Gewässern unternommen haben.



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Abrudern 2010

- Fotos von Maik Haß und Jürgen Klabuhn-


  

Bilder 1 und 2: Vereinsvorsitzende Doris Kleinert zieht ein Resumée der abgelaufenen Saison.


Bild 3: "Ehrenmitglied" Eberhard Keil tauft den kürzlich erworbenen Doppelachter um.


Bild 4: Jetzt heißt das Flaggschiff unseres Vereins "Schwielochsee".


Bild 5: Das war 's dann! Nun wird gerudert und gefeiert.



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Kinderwanderfahrt 2010



Artikel von Eberhard Keil an die MOZ:
Wie in jedem Jahr wurde für die Kinder des Ruderclubs in der letzten Ferienwoche eine Kinderwanderfahrt organisiert. Die Organisation gestaltete sich aufgrund der Wetterlage und der starken Strömung der Spree anfangs sehr schwierig. Doch schließlich war durch eine kurzfristige Umorganisation die Durchführung möglich. Die erste Etappe zum Schwielochsee wurde verkürzt. Das neue Ziel war der Tiefe See. Die augenblicklich starke Strömung erforderte eine erhebliche Anstrengung für die Kinder, so dass sie sich bei der Kaffeetafel in Kummerow mit Saft und Kuchen erst einmal für die Rückfahrt stärken mussten. Ursprünglich war das Zeltlager in Glowe vorgesehen. Doch wegen der schon erwähnten Schwierigkeiten wurde das Nachtlager im Bootshaus des Ruderclubs aufgeschlagen. Das war eine gute Entscheidung. Denn nachts gingen dann noch einige kräftige Regengüsse nieder.
Am nächsten Morgen nach dem gemeinsamen Frühstück wurde spreeabwärts nach Radinkendorf gerudert. Bei dieser Tour sollten die Kinder auch eine Schleusung erleben und die Funktionsweise einer Schleuse kennen lernen. Schnell ging es voran. Denn auch hinter Wehr und Schleuse strömte die Spree kräftig. Auf der Rückfahrt mussten sich die Kinder dagegen um so mehr anstrengen, um gegen die Strömung voran zu kommen. Wieder im Bootshaus gelandet, wurden die Boote gereinigt und anschließend in der benachbarten Fischgaststätte gemeinsam zu Mittag gegessen. Die Kinder waren froh und stolz . Denn trotz der widrigen Umstände haben sie bei den Ausfahrten doch etliche Kilometer im Ruderboot zurückgelegt und dabei nicht nur die angenehmen Seiten des Rudersports kennen gelernt. Das schönste Erlebnis für die Kinder war wohl, dass sie fern vom Elternhaus übernachten und sich in der Gemeinschaft mit anderen Kindern austoben konnten. Nebenbei dient auch diese Wanderfahrt dem Zweck, die Kinder für den Rudersport zu begeistern und an den Club zu binden.



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90 Jahre Ruderclub Beeskow

- Fotos von Carola Horke und Doris Kleinert, Text: Doris Kleinert -



Bild 1: gerudert wurde auch


Bild 2: einer fehlte im dritten Vierer


Bild 3: Ruderer-Nachwuchs


Bild 4: Veteranen (direkte Nachkommen der Gründungsmitglieder)


Bild 5: Kuchenbuffet


Bild 6: es scheint zu schmecken


Bild 7: Warten auf den Festakt mit Bootstaufe


Bild 8: Bootstaufe durch den Beeskower Bürgermeister


Bild 9: Glückwünsche vom Cottbuser Ruderclub


Bild 10: im Festzelt


Bild 11: beim Abendessen


Bild 12: Präsentation


Bild 13: Polonaise

Am 14.08.2010 feierten die Beeskower Ruderer ihren 90. Geburtstag. Obwohl uns der Wettergott lange bangen ließ, konnten wie geplant um 13Uhr die Boote zu Wasser gehen. Drei Vierer, zwei Zweier und für Nachzügler noch zwei Einer waren mit unterschiedlichem Ziel auf der Spree unterwegs. Die zurück gebliebenen Ruderkameraden und die Ruderfrauen schmückten das Festzelt, kochten Kaffee, legten den Kuchen zurecht.
Pünktlich um 16Uhr wurde zum Sturm auf das Kuchenbüffet aufgerufen. Alle Kuchen waren selbst gebacken und schmeckten vortrefflich. Wer Lust hatte, konnte einen kleinen Spaziergang auf dem Kietz unternehmen oder zum Hafenfest auf der Spreeinsel vorbeischauen. Viele Ruderer und ihre Gäste nutzten die Zeit für Gespräche.
Gegen 18Uhr wurde es unruhig vor dem Bootshaus, ein nagelneues Boot vom BBG (Bootsbau Berlin) lag auf zwei Böcken und wartete darauf, getauft zu werden. Dieser Akt war im Programm aber für 19Uhr vorgesehen. So blieb noch etwas Zeit für Fachsimpeleien oder Erinnerungen an Regatten, Wanderfahrten oder gemeinsame Trainingserlebnisse. Unsere Gäste lobten die Sauberkeit und Ordnung in den Bootshallen und auf dem Gelände. Dafür erforderliche Arbeiten werden auf viele Schultern verteilt.
Pünktlich um 19Uhr hielt die Vereinsvorsitzende Doris ihre Festrede. Mit herzlichen Worten hieß sie alle Gäste und Vereinsmitglieder willkommen. Mit Hinweis auf die zu vollziehende Taufe eines C-Bootes dankte sie den Sponsoren , die sich an den Kosten beteiligten. Dazu gehören der Landkreis, der Kreissportbund , die Sparkasse sowie die Stadt Beeskow. Als private Spender waren die Familien Friedhelm Felscher und Günther Voß beim Fest vertreten.
Den Taufakt übernahm der Bürgermeister Herr Frank Steffen. Der Name "Glower See" reiht sich ein in die Liste der anderen Wanderruderboote, die alle Bezeichnungen nach Gewässern unserer Hauptruderstrecke oder von schönen Stellen an der Spree haben.
Nach der Namensgebung des blau-weißen Bootes, das man als Vierer ohne oder als Dreier mit Steuermann rudern kann, übermittelten Vertreter befreundeter Vereine wie Storkow, Fürstenwalde, Rüdersdorf und Cottbus ihre Glückwünsche. Anschließend wurde zum Abendessen gebeten, das von der Landfleischerei Ranzig deftig und schmackhaft hergerichtet war.
Zu etwas späterer Stunde hielt unser Wanderruderwart und langjähriger Vorsitzender Eberhard Keil eine Präsentation über bedeutende Ereignisse in der 90-jährigen Geschichte des Vereins. Diese gab etlichen Teilnehmern weiteren Gesprächsstoff für den Abend, andere vergnügten sich beim Tanzen. Für ihre gewissenhafte Arbeit als Kassenwartin erhielt Monika Kieper Blumen und einen Gutschein. Die Vereinsvorsitzende bedankte sich herzlich auch bei den vielen Helfern, die zur Durchführung solch einer Veranstaltung notwendig sind. Beim Aufräumen am Sonntag war die Feststellung "gelungen" von vielen zu hören.


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Archiv:  2009  

Weihnachtsfeier des Clubs am 19.12.09

Es waren aber nur Wanderruderer und Fördermitglieder gekommen.



Bild 1: Männer unter sich

jeder hat 'was zu sagen
Bild 2: Seniorin lauscht bei der jüngeren Generation.

Erwartung
Bild 3: der Frauenblock


Bild 4: Alle scheinen auf etwas zu warten.


Bild 5: Oder wollen sie Weihnachtslieder singen?


Bild 6: Bis es den ersten Alkohol gibt, werden besinnliche Gespräche geführt.


Bild 7: Auch bei den Männern geht es noch besinnlich zu.


Bild 8: Fachgespräche sind die Rettung.


Bild 9: nein, ein Märchenrätsel - hier die Würdigung der Sieger


Bild 10: Experten überprüfen, ob dabei alles mit rechten Dingen zuging.


Bild 11: Jetzt ist es lustig geworden.


Bild 12: Frauen werden zu Eishockeyexperten gemacht.


Bild 13: Sie singen das Eisbärenlied.


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Ostler und Westler vereint auf der Spree
Wiedervereinigungs-Herbst-Achterfahrt 2009 in Beeskow


Truppe
Bild 1: Was macht denn unser Bootswart in diesem Vierer? Er gehörte doch gar nicht zu den Teilnehmern.

Zur 20. Wiedervereinigungs-Herbst-Achterfahrt trafen sich am Wochen- ende (6. - 8.11.) Ruderer aus ganz Deutschland in Beeskow. Nach 1995 und 2001 war die Kreisstadt bereits zum 3. Male Austragungsort des sport­lichen Events, das zur Wendezeit ins Leben gerufen wurde. "Mehr als fünfzig Ruderer nehmen an unserer Achterfahrt teil", freute sich Eberhard Keil vom Beeskower Ruderclub 1920. Die weiteste Anreise hatten die Sportfreunde aus Konstanz am Bodensee. Mehr als zwanzig Vereine, unter anderem aus Berlin, Neuruppin und Rathenow, hatten ihre Teilnehmer entsandt. Diese machten sich bei herrlichem Herbstwetter in zehn Booten auf eine Tour in Richtung Schwielochsee. Dort erwartete die Wassersportler nicht nur ein deftiges Eisbeinessen. Geladen wurde auch zu einem Burschenschaftstreff, bei dem die Ruderer selbst für die musikalische Umrahmung mit Liedern und Trink­sprüchen sorgten. Bereits am Freitagabend hatte Bürgermeister Fritz Taschenberger die illustre Runde mit einer Kiste "Einheits-Sekt" überrascht.


Bild 2: Aus den Achtern wurden Doppelvierer. Unser Verein besitzt nämlich nur einen Achter (in 2 Teilen).


Bild 3: Beachtlich, wie viele Doppelvierer hier vor unserem Bootshaus auf der Spree schwimmen.


Bild 4: Ein Transport von Achtern auf der Straße für so viele Teilnehmer wäre ein logistischer Kraftakt geworden.

Text aus der MOZ vom 9.11.2009, Fotos: Karl-Heinz Arendsee


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Archiv:  2008  

Winteraktivitäten


Ergometer statt Ruderkasten
Bericht aus der MOZ vom 14.11.08 von SEBASTIAN SENF

am Ergometer
Trainer Norbert Köppen mit zwei seiner Schützlinge

Normalerweise treibt es sie bei jedem kleinen Sonnenstrahl aufs Wasser hinaus. Doch bei den derzeitigen Temperaturen bleibt ihnen nichts anderes übrig, als mit Kraftraum und Ergometer vorlieb zu nehmen. Für die Ruderer des RC Beeskow ist es nicht immer leicht, die kalte Jahreszeit zu überstehen. Trotzdem bleiben sie bei Laune und nutzen die Gelegenheit, sich auch in anderen Sportarten auszuprobieren.

Für alle Altersklassen, so auch für die jungen Ruderer, finden wöchentlich einige Trainingseinheiten statt. Dem Verein gehören 18 Kinder und Jugendliche an. Zu den jungen Ruderern gehören zehn Jugendliche, die bereits Vereinsmitglied sind, außerdem noch acht Kinder, die in der Schüler-Ruderriege aktiv sind. "Vor gut einem Jahr trat die Beeskower Grundschule 2 an uns heran, und wir waren gerne bereit, die Kinder für den Rudersport zu begeistern", berichtet Doris Kleinert, seit diesem Jahr Vorsitzende des Ruderclubs in Beeskow. Acht Kinder hat der Verein auf diese Weise für sich gewinnen können.

Die Sechs- bis Zwölfjährigen treffen sich jeden Montag- und Mittwochnachmittag in der Uferstraße, im Vereinsheim des RC Beeskow, um ihrer neuen Leidenschaft nachzugehen. Weitere Kinder, die Interesse am Rudersport haben, sind stets willkommen. Eine Voraussetzung ist natürlich, schwimmen zu können. "Als Ruderer muss man mit dem Element Wasser verbunden sein und darf keine Scheu davor haben", erläutert Doris Kleinert. Weitere Grundlagen fürs Rudern seien ein guter Gleichgewichtssinn und eine ausgeprägte Koordinationsfähigkeit. Alles andere lernten die Kinder dann ganz von selbst.

Zum Beispiel wie ein Ergometer funktioniert. Die Rudermaschine ersetzt während der kalten Jahreszeit das Boot. Mit einem Messgerät werden Streckenlänge und Zeit festgehalten. Zu den "Wintersportarten" der Ruderer zählen neben dem Ergometerrudern aber auch Kraftsport, Gymnastik, Stangenklettern oder Volleyball. Dabei werden Rücken- und Armmuskulatur für die bevorstehende Saison getrimmt. "Das Rudern ist eine sehr komplexe Sportart, die alle Muskelgruppen des Körpers beansprucht", sagt Doris Kleinert. Daher seien die "Wintersportarten" sehr verschieden angelegt für die Sportler. Alle Muskelbereiche sollen trainiert werden. Zufrieden mit der Arbeit im Verein zeigt sich auch die Grundschule 2. "Der Verein ist uns sehr entgegengekommen", sagt Schulleiterin Annette Genzel.

Besonders für junge Kinder sei das Rudern eine gesundheitsfördernde Sportart. Die Feinmotorik und der Rücken würden besonders trainiert. "Rudern gehört zum Ganztagsangebot unserer Schule und wird von den Kindern gerne angenommen", sagt Annette Genzel.

Wegen der Komplexität der Sportart fangen die Kinder zunächst mit dem Training an den Geräten an, bevor es dann aufs Wasser geht. Meistens sind die Kinder im Alter zwischen acht und zehn Jahren, wenn sie erstmals in ein richtiges Ruderboot steigen. "Das hängt auch ganz von der Größe und der Entwicklung des Kindes ab", sagt Norbert Köppen, Trainer beim RC Beeskow.

Dann können die Jüngeren den erfolgreichen Ruderern des Vereins nacheifern, wie zum Beispiel Nick-Marvin Fromm, dem aktuellen brandenburgischen Landesmeister seiner Altersklasse im Einer, und Tom Eric Richter, Fromms neuem Partner im Doppelzweier. Unter Anleitung von Trainer Köppen halten die beiden sich derzeit, genauso wie die anderen Vereinsmitglieder, mit Ergometer und Kraftsport fit. Nick-Marvin und Tom Eric treffen sich zwei- bis dreimal wöchentlich, um weiter "am Ruder" zu bleiben. Denn das Training im Winter stellt, nicht weniger als die Einheiten im Sommer auf dem Wasser, einen elementaren Bestandteil des Rudersports dar.