Aktivitäten der Wanderruderer
in der Vergangenheit (Archiv)




Wanderruderer auf Urlaubsfahrt


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Archiv:  2009  

Silvesterwanderung im Tiefschnee

So viel Schnee war bisher hier nicht normal.



Bild 1: Die (doch relativ kleine) Kolonne setzt sich in Bewegung.


Bild 2: Alle sind zünftig gekleidet.


Bild 3: Erster Halt in Vorheide: jeder packte seine geistigen Getränke aus.


Bild 4: Da kann eine Pause trotz Kälte schon mal 'ne Weile dauern.


Bild 5: Wir haben es aber trotzdem wieder bis in die Innenstadt geschafft. Schließlich warteten die Feiern noch auf uns.


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Ausflug der Wanderruderer zum Nikolaustag


Ansprache
Bild 1: Vor versammelten Nikoläusen gibt unser Wanderruderwart - das ist der Kleine (3. v. links) - Verhaltensmaßregeln für den bevorstehenden Ausflug.

jeder hat 'was zu sagen
Bild 2: Hier ist der Wanderruderwart rechts und besser zu sehen. Was halten die Damen nur so krampfhaft fest?

Erwartung
Bild 3: Wann geht's dann nun endlich los?

Bootsstau
Bild 4: Bootsstau vor der Abfahrt auf dem Steg und Aufstellung für ein Pressefoto

Pyromane
Bild 5: Unser Vereinspyromane (Er ist übrigens kein Feuerwehrmann, sondern ein Polizist.) lässt sich auch diesmal die Gelegenheit zum Kokeln nicht entgehen. Hier sieht man die Spree am Wochenendgrundstück in Kummerow vorbei fließen.

Aufwärmen von innen
Bild 6: Obwohl das Wetter an diesem Tag sehr schön war, durfte das Aufwärmen von innen nicht vernachlässigt werden.

Gespräche
Bild 7: In der Nachbarschaft wurden Bäume gefällt, so dass man bei Gesprächen die Lautstärke etwas anheben musste.

Webmaster
Bild 8: Der Webmaster und Fotograf sollte auch mal aufs Bild kommen.

Gespräch
Bild 9: Bei diesem Gespräch mit der Hausärztin ging es mal nicht um Krankheiten.

kleines Grundstück mit großer Terrasse
Bild 10: kleines Grundstück mit großer Terrasse, auf der alle Platz gefunden haben

vor dem Aufbruch
Bild 11: Es wird schon langsam zum Aufbruch geblasen. Vor dem Dunkelwerden sollen wir schließlich im Bootshaus sein.

Clubraum
Bild 12: Auch der unwirtliche Zustand unseres Clubraums konnte uns nicht davon abhalten, im Bootshaus noch einen Absacker zu trinken.


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Urlaubsfahrt der Wanderruderer 2009
diesmal gemeinsam mit dem Rüdersdorfer RV
- auf Peene, Tollense, Trebel, Recknitz, Ryck und Warnow -
- in Mecklenburg / Vorpommern -

mit Fotos von HP Kozerski (Theo) und Doris Kleinert


Truppe
Bild 1: Das war die Truppe, die an dieser Fahrt beteiligt war (im Prinzip) vor unserer Unterkunft am Zielort Rostock. Annemarie war schon wieder zu Hause, Jürgen gab ein Gastspiel, und Doris hat uns alle fotografiert.

auf dem Tollensesee
Bild 2: Endlich haben wir im Windschatten am Ufer des Tollensesees einen Platz zum Anlegen für unsere Mittagspause gefunden.

Kirchboot auf einer Rampe in Anklam
Bild 3: Das Boot wird auf einer Slipanlage in Anklam ins Wasser geschoben.

Hafen von Malchin
Bild 4: Vom Kummerower See kommend, haben wir den Hafen von Malchin erreicht.

im Hafen von Neukalen
Bild 5: Mittagspause in Neukalen (Wohnort von Frank Hielscher); hier am Wasser gibt es noch Bockwurst mit Brot für 1 € und 0,5l Pilsner für 2 €

Dahmer Kanal
Bild 6: auf dem engen Dahmer Kanal zum Malchiner See; die für MeckPom typischen Bootsschupen sind meistens abbruchreif

Dahmer Kanal
Bild 7: Der Kanal ist so eng, dass nur auf einer Seite gerudert werden kann.

an der Trebel
Bild 8: Mittagspause an der Trebel bei Wotenik

Demmin
Bild 9: Demmin, hier fließen Tollense und Trebel in die Peene

Greifswald
Bild 10: auf dem Ryck von Greifswald zum Greifswalder Bodden

Greifswalder Bodden
Bild 11: der Greifswalder Bodden ist ziemlich flach; wir mussten lange bis zum Ufer laufen; dann haben uns die vielen Marienkäfer die Mittagspause vergällt

Wieck am Greifswalder Bodden
Bild 12: abends ging es nochmals nach Wieck in eine bekannte Fischgaststätte

auf der Recknitz
Bild 13: hier sieht der kleine Fluss Recknitz noch harmlos aus; wenig später mussten wir uns durch riesige schwimmende Krautinseln quälen

auf der Recknitz
Bild 14: Hat Rudern nicht 'was mit Wasser zu tun? Wo ist es denn? Um ans Ufer zu kommen, muss das Boot über das Kraut (hier ist es nur Schilf) dort ans Ufer gebracht werden, wo man auch durchs Schilf auf festen Boden kommt.

an der Recknitz
Bild 15: Wanderrudern hat eben auch was mit Wandern zu tun, aber auch mit Busfahren.

an der Recknitz
Bild 16: Schwere Technik ist nötig, um das Kraut aus der Krautsperre in der Recknitz zu entfernen.

Ribnitzer See
Bild 17: Die Recknitz mündet in den Ribnitzer See, den südlichen Teil des Saaler Bodden.

Strand von Markgrafenheide
Bild 18: Wir gönnen uns eine Pause am Strand von Markgrafenheide.

Rostock: Anlegestelle der ehemaligen Internationalen Gartenschau
Bild 19: An der Anlegestelle der ehemaligen Internationalen Gartenschau in Rostock machen wir unsere Mittagspause.

Rostock, von der Warnow gesehen
Bild 20: die Silhouette (neudeutsch Skyline) von Rostock

Schleuse in der Warnow
Bild 21: Während der Fahrt auf der Warnow zu unserer Unterkunft passieren wir die einzige Schleuse auf unserer gesamten Tour.


Einen ausführlicheren Bericht aus ökologischer Sicht über diese Wanderfahrt findet Ihr auf der Homepage des RRVK.


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jährliche Männerfahrt nach Dänemark
- diesmal wieder nach Haderslev / Hejsager Strand -

mit Fotos von Frank Hielscher

Am zweiten Wochenende im Juni 2009 reiste, wie seit 7 Jahren alljährlich zu dieser Zeit, eine Gruppe von 8 Männern unseres Vereins per Kleinbus nach Dänemark. Dieses Jahr ging es zum fünftenmal nach Haderslev (deutsch: Hadersleben - eines der Zentren der deutschen Minderheit in Dänemark) ca. 70 km nordöstlich von Flensburg. Der dortige Ruderclub DRH (Deutscher Ruderklub Haderslev) gewährte uns in seinem Strandhaus für Ruderer in Hejsager-Strand an der Ostsee für 3 Tage Unterkunft und lieh uns 2 seiner Ruderboote, sogenannte Innenrigger (auch Inrigger), mit denen wir dann Tagesfahrten unternahmen.

die gesamte Truppe am Strand
Bild 1: die gesamte Truppe am Strand nach dem Rudern von etwa 20 km gegen mäßigen Wind über die Ostsee bei der Mittagspause.

unser Vierer mittags am Strand
Bild 2: unser Vierer mittags am Strand, die Mannschaft pennt

derselbe Vierer nach der Rückkehr vor dem Bootsschuppen
Bild 3: derselbe Vierer nach der Rückkehr vor dem Bootsschuppen

Bootswagen im Wasser
Bild 4: der Bootswagen muss von kräftigen Männern durch den Sand ins Wasser und unter das Boot geschoben

Boot auf dem Wagen
Bild 5: geschafft: das Boot ist endlich an Land

Pause
Bild 6: Pause am Strand von Vikaer mit schiefem Tisch

Mittagspause
Bild 7: auch am Strand von Vikaer mit warmer Kleidung

die Balken im Hintergrund hätten sich bei den Diskussionen biegen müssen
Bild 8: auch Mittagspause diesmal am Strand von Soenderballe am Ende der Diernaes-Bucht

Pause
Bild 9: ebendort mit Blick auf den Hafen

auf hoher See
Bild 6: gerudert wurde auch

auf hoher See
Bild 7: bei Rückenwind und mit Sonne war es sogar warm

Terrasse
Bild 6: zurück auf der Terrasse des Gästehauses für Ruderer in Hejsager

Grillen auf der Terrasse
Bild 7: Grillen auf der Terrasse: unsere beiden Grillmeister

Terrasse
Bild 6: nachdenkliche Gesichter

Terrasse
Bild 7: lachende Gesichter der zwei Gäste: Dieter Halmann vom heimischen DRH und Jochen Venth vom VRV - auch Fördermitglied in unserem Verein

Aufenthaltsraum
Bild 6: ein Blick in den Aufenthaltsraum der Rudererunterkunft

Aufenthaltsraum
Bild 7: Man muss schließlich gegen die Kälte ankämpfen.


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Anrudern 2009

mit Bildern, fotografiert von Frank Hielscher und Doris Kleinert

Das traditionelle Anrudern unseres Vereins fand hin und wieder schon bei Schneetreiben statt. Auch im vergangenen Jahr hatten wir mit den Wetterunbilden zu kämpfen. Ganz anders war es in diesem Jahr. Wir bekamen schon einen Eindruck von der bevorstehenden warmen Jahreszeit.

Eröffnung des Anruderns
Bild 1: Alle Teilnehmer lauschen der Eröffnungsrede der Vorsitzenden.

vor dem Ablegender Boote
Bild 3: vor dem Ablegen der Boote

an der Fähre in Leißnitz
Bild 5: Alle Teilnehmer sind bis zur Fähre nach Leißnitz gerudert, etliche sogar weiter.

Säubern der Boote vor dem Bootshaus
Bild 7: Betriebsamkeit beim Säubern der Boote vor dem Bootshaus

Auch Masters-Ruderer legen mit Hand an.
Bild 9: Auch Masters-Ruderer legen mit Hand an.

Ihnen scheint es zu schmecken.
Bild 11: Ihnen scheint es zu schmecken.

Bild 7
Bild 13: Während die Frauen auf der Erde sitzen, haben die Männer Stühle an Tischen ergattert.

Bild 9
Bild 15: Ein Ruderer machte sogar ein Mittagsschläfchen, wahrscheinlich weil er als Beamter es so gewöhnt ist.

Eröffnung des Anruderns
Bild 2: Der Wanderruderwart hat Organisatorisches mitzuteilen.

endlich auf dem Wasser
Bild 4: endlich auf dem Wasser

an der Fähre in Leißnitz
Bild 6: am Steg des Fährhauses in Leißnitz

schon wieder zurück vor dem Bootshaus
Bild 8: Einige reinigen die Boote, andere sehen ihnen zu.

Zum Mittag gab es Gullaschsuppe, vom Verein gesponsort.
Bild 10: Zum Mittag gab es Gullaschsuppe, vom Verein gesponsort.

Jetzt ist Zeit zum Entspannen in der Sonne.
Bild 12: Jetzt ist Zeit zum Entspannen in der Sonne.

Bild 8
Bild 14: Auch die Jugend sitzt bequem.

Bild 10
Bild 16: Das Warten hat sich gelohnt. Solche Leckereien gabs zum Kaffeetrinken.


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Eierfahrt 2009

In der langen Geschichte des Ruderclubs Beeskow 1920 e.V. kam es bisher schon vor, dass die traditionelle Eierfahrt erst Ende März gestartet werden konnte. Zum großen Teil konnten die Eierfahrten aber schon Anfang Januar in Angriff genommen werden. Doch in diesem Jahr verhinderte die geschlossene Eisdecke auf dem Leißnitzer und dem Glower See bisher ein Durchkommen mit Ruderbooten nach Trebatsch. Natürlich wollten schon einige Unentwegte ins Boot steigen und sich mit Hilfsmitteln die entsprechende "Wasserfreiheit" verschaffen. Doch ein Verbot vom Vorstand unseres Vereins hinderte sie daran. Schließlich stehen die Sicherheit der Ruderer und Schutz der Boote an erster Stelle.

Am vergangenen Wochenende war es dann so weit. 10 Ruderer trafen sich am Sonntagvormittag, und bei Temperaturen im Plusbereich, wenig Wind und nur dünnen Eisresten an den Ufern waren die Bedingungen für unsere traditionelle Rudertour nahezu ideal.

Die Tradition der Eierfahrten reicht bis in die Zeit der Gründung unseres Ruderclubs zurück. Bis in die 60er Jahre hinein wurde die Tour nach Niewisch zu der dortigen Gaststätte, die von der Familie Wels bewirtschaftet wurde, gestartet. Nachdem diese geschlossen wurde, ist die Gaststätte an der Spreebrücke der Familie Richter in Trebatsch Ziel unserer Eierfahrten.

Früher gab es als Belohnung für die anstrengende Ruderei von den Gaststättenbetreibern stets eine Mandel Eier, das sind 15 Stück. Die Anzahl der Eier ist in letzter Zeit von Jahr zu Jahr gestiegen. Am vergangenen Wochenende stand schließlich ein Schock Eier - das sind 60 Stück - für die Ruderer bereit.

In diesem Jahr war harte Ruderarbeit notwendig, um sich gegen die derzeit starke Strömung der Spree zu behaupten. Für alle Teilenehmer ist diese Tour immer wieder ein unvergessliches Erlebnis. Kein Motorboot hat uns mit hohen Wellen belästigt. Die Ruderer waren völlig allein auf dem Wasser. Diesmal waren es eher die Ruderer, die die vielen Wasservögel in ihrer Winterruhe störten.

Teilnehmer der Eierfahrt 2009
Die Teilnehmer an der Eierfahrt 2009 vor der Rückfahrt in Trebatsch


Ein wenig erschöpft landeten die zwei Vierer mit Steuermann in Trebatsch an der Spreebrücke an. In der Gasstube der Familie Richter erwarteten uns ein liebevoll gedeckter Tisch und die besagten 60 Eier. Nicht nur warme Getränke wurden gratis gereicht, auch ein vielseitiges Speisenangebot aus der hervorragenden Küche stand für alle Ruderer unentgeltlich bereit. Langsam hatten es sich die 10 Ruderer in der Gaststätte gemütlich gemacht, und die Steuerleute hatten sich wieder aufgewärmt, da wurde schon wieder "Reise, Reise" gerufen. Denn laut Eierfahrtregel muss die Rückfahrt am selben Tag erfolgen.

Auch dieser letzte Teil der Eierfahrt wurde gemeistert. Anschließend haben die Ruderer noch im Bootshaus zusammen gesessen und aus der Ferne auf die Familie Richter für die sehr gute Bewirtung angestoßen.

Traditionsgemäß wird diese Rudertour im Bild dokumentiert, das dann in der Zielgaststätte einen würdigen Platz erhält. Wer die Gaststätte "An der Spreebrücke" in Trebatsch besucht, kann sich im Saal die Bildergalerie über unsere Eierfahrten ansehen.

Bericht von Eberhard Keil an die MOZ

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Archiv:  2008  

Ausflug zum Cottbuser Ruderclub nach Jessern

mit Fotos von Frank Hielscher

vor dem Anlegen in Jessern
Bild 1: einer der beiden Vierer kurz vor dem Anlegen in Jessern

in Jessern
Bild 3: aber geistige Getränke gab's auch

Am Sonntag, dem 17.8.08 haben sich zwei Vierer und ein Zweier auf den knapp 20 km weiten Weg nach Jessern gemacht. Traditionell statten wir dem Cottbuser Ruderverein, der vor der Wende den gleichen Namen getragen hatte wie der unserige, einen Besuch ab. Das ist immer ein Vergnügen. Besten Dank an die Gastgeber!

in Jessern
Bild 2: Es ist erstaulich, welche Wirkung Kaffee auf Ruderer haben kann.

in Jessern
Bild 4: Na, na, ist hier 'was durcheinander geraten?


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Sommeraktivitäten 2008

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In vielen Artikeln wurden in diesem Jahr die Regattaleistungen der Ruderer des Ruderclubs Beeskow 1920 e.V. gewürdigt. Augenblicklich befinden wir uns in einer kurzen Sommerpause des Regattabetriebes. Doch für die Wanderruderer des Vereins ist gerade jetzt eine sehr aktive Zeit.

Vergangene Woche kehrten beispielsweise 10 Ruderer von der Kreisumfahrt zurück. Sie ruderten in sechs Tagen die Strecke Beeskow-Fürstenwalde-Berlin-Prieros-Leibsch-Beeskow mit insgesamt 240 km. Damit stellt diese Route eine hohe sportliche Herausforderung für die Freizeitsportler des Clubs dar. Diese Umfahrt ist unter den Wassersportlern eine beliebte Tour. Die Beeskower ruderten von ihrem Bootshaus los und fuhren die Spree abwärts bis Drahendorf. Hier wurden die Boote mittels Bootswagen zum Oder-Spree-Kanal umgesetzt. Dann ging es weiter über Fürstenwalde, die Müggelspree bis zum Müggelsee. Ein herrliches Ruderrevier bot sich uns, dass dann weiter über die Dahme bis nach Prieros führt. In Prieros wurden zwei Nächte verbracht, um auch die Teupitzer Gewässer zu erkunden. An den folgenden Tagen gelangten die Freizeitsportler dann von Märkisch-Buchholz über Leibsch und Trebatsch wieder nach Beeskow. Herrliches Sommerwetter und viele Badepausen waren angenehme Begleiter bei den oftmals strapaziösen Etappen.

Neben dieser Urlaubstour stehen und standen im Laufe des Jahres aber auch noch andere Fahrten auf dem Plan.

Die bereits zur Tradition gewordene Männerfahrt nach Dänemark führte zu dem Ruderclub Haldeslev. Der Club ist im Besitz eines Bootshauses an der dänischen Ostsee, so dass bei günstigen Wetterverhältnissen Ostseetouren mit dem Ruderboot unternommen werden konnten. Diesmal herrschte während unseres Aufenthaltes ideales Ruderwetter, so dass die Beeskower bei ruhiger See einige vorgelagerte Inseln besuchen konnten. Ein unvergessliches Erlebnis.

Vorwiegend wird natürlich auf unseren heimischen Gewässern gerudert. Viele Fahrten führen zum Schwielochsee. Außerdem stehen Besuche bei anderen Rudervereinen auf dem Programm, um die dortigen Ruderreviere zu erkunden. Auch besuchen uns viele Ruderer aus der gesamten Bundesrepublik. Die in Beeskow vorhandenen guten Übernachtungsmöglichkeiten im Sportlerheim direkt an der Spree nutzen viele Ruderer als eine gute Ausgangsbasis für ihre mehrtägigen Wanderfahrten.

Die Saison der Beeskower Wanderruderer geht weiter und endet offiziell mit dem Abrudern im Oktober. Doch bis dahin stehen noch viele Fahrten auf dem Programm, wie beispielsweise der Besuch bei den Cottbuser Ruderern in Jessern, die traditionelle Männer-Achterfahrt Richtung Schwielochsee, eine Tour auf den Berliner Seen und einige Vereinsfahrten auf den umliegenden Gewässern.


Bericht Eberhard Keils vom 11.8.2008 an die MOZ

Fotos von der Spree-Dahme-Kreisumfahrt


Bild 1: an der Bootsschleppe in Drahendorf


Bild 3: eine der 2 Bootsschleppen in Märkisch Buchholz


Bild 2: Pause auf dem Seddinsee


Bild 4: Mittagsruhe in Klein-Köris



jährliche Männerfahrt nach Dänemark
- diesmal nach Haderslev / Hejsager -

mit Fotos von Jochen Venth und Frank Hielscher

Anfang Juni 2008 reiste, wie seit 6 Jahren alljährlich zu dieser Zeit, eine Gruppe von 8 Männern unseres Vereins per Kleinbus nach Dänemark. Dieses Jahr ging es zum viertenmal nach Haderslev (deutsch: Hadersleben - eines der Zentren der deutschen Minderheit in Dänemark) ca. 70 km nordöstlich von Flensburg. Der dortige Ruderclub DRH (Deutscher Ruderklub Haderslev) gewährte uns in seinem Strandhaus für Ruderer in Hejsager an der Ostsee für 3 Tage Unterkunft und lieh uns 2 seiner Ruderboote, sogenannte Innenrigger, mit denen wir dann Tagesfahrten unternahmen.

das war die Truppe - allerdings ohne den Fotografen - am Strand
Bild 1: Das war die Truppe - allerdings ohne den Fotografen - am Strand nach dem Rudern von etwa 20 km über die Ostsee bei der Mittagspause.

unser Zweier bei einer Pause
Bild 2: schönes Wetter: auf der Ostsse / unser Zweier bei einer Pause

unsere Boote
Bild 3: unsere Boote, während die Mannschaften am Strand pennen

Hafen von Barsö
Bild 4: nach einem ziemlich missglückten Anlegemanöver auf der Insel Barsö

auf Barsö
Bild 5: auch auf Barsö

Pause
Bild 6: das Gästehaus für Ruderer in Hejsager

Grillen auf der Terrasse
Bild 7: Grillen auf der Terrasse: einer unserer beiden Grillmeister


Bild 8: gleich geht die Plackerei wieder los

Pause
Bild 9: Pause auf hoher See


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Anrudern 2008

mit Bildern vom Start (fotografiert von GMD, Arendsee / MOZ)
und aus Leißnitz, fotografiert von unserem Kumpel Frank Hielscher (auf Bildern 8 + 12)

die Boote werden ins Wasser gebracht
Bild 1: Die Boote werden ins Wasser gebracht.

kurz vor dem Einsteigen
Bild 3: kurz vor dem Einsteigen

Los gehts. Es sieht noch alles so friedlich aus.
Bild 5: Los gehts. Es sieht noch alles so friedlich aus.

Bild 7
Bild 7: nun in Leißnitz: Die Boote sind in Sicherheit.

Bild 9
Bild 9: Das Mittagessen lässt aber auf sich warten.

Bild 11
Bild 11: Haben wir nicht einen schönen Clubraum?.

Um es vorweg zu sagen: Das diesjährige Anrudern stand unter keinem guten Stern. Dabei hat alles weniger mit Astrologie als vielmehr mit Meteorologie zu tun. Schon bei der Ansprache unserer Vorsitzenden Doris Kleinert zur Eröffnung der neuen Rudersaison begann es derart heftig zu regnen, dass wir das diesjährige Anrudern in der Bootshalle beginnen mussten. Glücklicherweise war es nur ein Schauer.

Aber diese Art von Regen, verbunden mit heftigem Wind, begleitete uns den ganzen Tag. Mit 6 Vierern machten wir uns dann in einer Regenpause auf den Weg wieder mal nach Leißnitz. Denn die dortige Gaststätte "Schur" hat nicht nur den Vorteil, in akzeptabler Entfernung vom Bootshaus in Wassernähe zu liegen, sondern auch einen Saal zu besitzen, in dem eine größere Zahl von Ruderern aufgewärmt und verköstigt werden kann. Als wir vom Steg unseres Vereinsgeländes ablegten, was von der Lokalpresse begleitet wurde, ahnte noch niemand, welche gefährliche Situationen einige von uns bald zu überstehen hatten.

Gerade das Aufwärmen, verbunden mit dem Trocknen nasser Rudererbekleidung, war diesmal dringend nötig. Denn als wir am Ostufer des Leißnitzsees anlanden wollten, verdunkelte sich wieder mal der Himmel, heftiger Wind und hohe Wellen trieben uns gegen das Ufer, und Regen machte auch diejenigen Stellen unserer Bekleidung noch nass, die die Wellenspritzer von der Bordwand noch nicht erreicht hatten. Der Wind wurde so heftig, dass die Boote nur noch schwer zu manövrieren waren. Nur kräftiges Rudern konnte noch verhindern, dass sie auf das Ufer zugetrieben und damit im Schilf manövrierunfähig wurden.

das Boot kann bis ans Wasser gefahren werden
Bild 2: Das Boot kann bis ans Wasser "gefahren" werden.

Das erste Boot legt ab.
Bild 4: Das erste Boot legt ab.

Die jungen Leute machen auch mit.
Bild 6: Die jungen Leute machen auch mit.

Bild 8
Bild 8: Die Klamotten sind auch gewechselt - naja fast. Mensch Doris!!

Bild 10
Bild 10: Sind Ruderer nicht mächtig stark?.

Bild 12
Bild 12: Sogar die Aussicht ist respektabel.

Bei einigen Booten schlugen Wellen über die Bordwand. Eines unserer neuen Boote wurde auf einen im Wasser verdeckt stehenden Pfahl getrieben. Glücklicherweise wurde es nur leicht beschädigt. Nur mit großer Kraftanstrengung konnten wir die Boote aufs Ufer bringen. Denn sie waren zum Teil erheblich mit Wasser gefülllt. Im See konnten wir die Boote nicht belassen. Wellen und Wind hätten ein zerstörerisches Spiel mit ihnen getrieben.

Als wir zur Gaststätte gingen, schien schon wieder die Sonne. Dennoch waren sowohl die Ruderer als auch andere Vereinsmitglieder, die nicht mit Ruderbooten nach Leißnitz gekommen waren, froh, dort einen gut geheizten Saal vorzufinden, in dem wir in den nächsten zwei Stunden gut aufgehoben waren. In dieser Zeit waren wir nämlich geschützt vor den Unwettern, die zwischenzeitlich den Leißnitzsee heimsuchten. Von innen erwärmten uns eine hervorragend schmeckende Kartoffelsuppe und diverse heiße oder aufheizende Getränke.

Als wir uns wieder auf den Heimweg machten, war es zwar ein wenig kühler geworden, aber es stürmte und regenete nicht mehr, so dass wir keine Mühe hatten, gegen die Wellen abzulegen und auf den See zu gelangen. Im Clubraum unseres sanierten Bootshauses erwartete die Ruderer eine liebevoll gedeckte Kaffeetafel. Einige Frauen des Vereins hatten Kuchen gebacken, und die Nichtrudernden hatten Kaffee gekocht und die Tische gedeckt. So klang in gemütlicher Atmosphäre ein ereignisreiches Anrudern aus.


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Eisbeinfahrt nach Leißnitz

mit Bildern von Frank Hielscher

Bild 1
: gerade angekommen

Bild 2
Bild 2: für die Presse

Bild 3
Bild 3: die ganze Truppe mit Wirt

Bild 4
Bild 4: und das ist nicht das größte

Bild 5
Bild 5: Warum hat Dieter bloß die Brille auf?

Bild 6
Bild 6: gemütliche Runde im Clubraum unseres Bootshauses


Der neue Wanderruderwart unseres Vereins, der ehemalige Vorsitzende, machte gleich zu Beginn seiner Amtsperiode mit einer Neuerung auf sich aufmerksam. Er organisierte eine Wanderfahrt, die wir so bisher noch nicht im Programm hatten: eine Eisbeinfahrt nach Leißnitz. Mit "Eisbein" ist dabei das allgemein bekannte schmackhafte, bei vielen aber wegen seines hohen Kalorien- und Cholesteringehalts in Verruf geratene Gericht gemeint und nicht, wie man in Anbetracht der derzeitigen Temperaturen auf dem Wasser meinen könnte: die Füße unserer Steuerleute.

Allerdings war das Wetter mal wieder gegen uns. In der Winterperiode ist das zwar nichts Besonderes. Aber wer rudert schon gern im Regen, auch wenn er nur ganz gemächlich vom Himmel fällt. Jedenfalls hat uns das Wetter nicht von unsem Vorhaben abhalten können, zumal der Regen zum Nasswerden dann doch nicht gereicht hatte. Dennoch fiel die Zahl der Teilnehmer an diesem Ausflug etwas geringer aus als erwartet.

Aber das Rudern hat trotzdem Spaß gemacht. Wir ruderten sogar über unser Ziel Leißnitz hinaus. Schließlich sollte unserere Tour auch als Wanderfahrt anerkannt werden. Ja, ohne von irgendwelchen Funktionären aufgestellte Regeln geht es nunmal auch beim Rudern nicht!


Pünktlich, wie angemeldet, um 12 Uhr sind wir zum "Großen Fressen" in der Gaststätte "Schur" in Leißnitz eingetroffen. Wir wurden in einen separaten Raum geleitet, nicht etwa weil wir alle Raucher wären. Nein, man wollte uns das Zusammentreffen mit zamperwütigen Leißnitzern ersparen, die beinahe einen Monat nach Aschermittwoch, dem traditionellen Ende der Faschingszeit, noch immer ihr Unwesen im Dorf trieben.

Für Kenner und Liebhaber des Eisbeinessens war das, was dann von den Wirtsleuten aufgetischt wurde, eine Offenbarung. Die Eisbeine hatten eine Größe, die auch Schwerstarbeiter gesättigt hätten. Dazu gab es noch Erbspüree, Kartoffeln und Sauerkraut sowie ein feines Bockbier. Dieses rustikale Mahl hat allen Anwesenden gemundet, wobei nicht jeder seine Portion aufessen konnte. Für jene hatten die Wirtsleute aber Behälter zum Mitnehmen parat.

Ein wenig angegackert haben wir dann unsere Rückfahrt nach Beeskow angetreten. Obwohl uns schönes Wetter für den Nachmittag versprochen war, tröpfelte es immer noch (oder schon wieder?). Im Bootshaus haben wir die gelungene Fahrt zum Frauentag am späten Nachmittag mit Kaffee und Keksen ausklingen lassen.


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Eierfahrt 2008

auf unserem Steg
vor der Abfahrt zur Eierfahrt 2008 auf unserem Steg

Teilnehmer der Eierfahrt 2008
Das waren die Teilnehmer. Leider passten nur 10 Ruderer in die 2 Vierer.

Eine Tradition, die Eierfahrt, des Ruderclub Beeskow 1920 e.V. fand auch wieder am 1.Tag des Jahres 2008 seine Fortsetzung.

Trotz des ungünstigen Wetters trafen sich 10 kühne Ruderer am Neujahrstag am Bootshaus, um die Eierfahrt Richtung Schwielochsee zu starten. Auf dem Leißnitz- und Glower-See war noch eine Eisdecke vorhanden, doch die Fahrrinnen waren frei, so dass die Ruderer problemlos nach Trebatsch rudern konnten.

Es ist schon eine harte sportliche Herausforderung an alle Teilnehmer, bei Schneegestöber und Temperaturen um null Grad die Strecke von Beeskow bis Trebatsch und zurück zu rudern. Aber Ruderer sind Wind und schlechtes Wetter gewöhnt, so dass diese Herausforderung am 1.Tag des Jahres 2008 gut bestanden wurde. Die Eierfahrt wird seit Bestehen des Ruderclub Beeskow 1920 e.V. gepflegt. Die Boote, die zum ersten Mal im neuen Jahr in der Gaststätte Richter „Zur Spreebrücke“ in Trebatsch anlegen, erhalten eine Mandel Eier und ausreichend wärmende Getränke. So war es auch in diesem Jahr. Die Gaststätte hatte schon die Ankunft der Ruderer vorbereitet, so dass die Kälte und die durchnäßte Kleidung bald vergessen waren. Doch viel Zeit blieb nicht für die Sportler, um das ausreichende und gute Essen und die heißen Getränke zu genießen, sowie die Eier in Empfang zu nehmen. Nach den Eierfahrtregeln muß nämlich am gleichen Tag die Rückkehr erfolgen.

Das Wetter wurde zum Nachmittag nicht besser. Aber Wellen, vom Wind oder Motorbooten ausgelöst, hatten inzwischen einige Eisschollen auf den Seen und vom

Tribut der Wirtsleute an die Ruderer
Das waren die "Mandel" Eier und die "wärmenden" Getränke.


Spreeufer gelöst. Die trieben nun spreeabwärts in der jetzt stärkeren Strömung, so dass die Steuerleute keine leichte Arbeit hatten. Aber bevor es dunkel wurde, landeten die Boote wieder wohlbehalten am Bootshaussteg des Ruderclub Beeskow. Mit dieser interessanten Eierfahrt wurde das Ruderjahr 2008 begonnen, das auch in diesem Jahr viele Höhepunkte im Leistungs- und Wanderrudersport bieten wird. Bei einer Tasse heißen Kaffees wurde nach der Eierfahrt noch ein wenig gefeiert, und langsam kehrte auch die Wärme in die Körper insbesondere der Steuerleute zurück.

leicht veränderter Bericht von Eberhard Keil an die MOZ

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Archiv:  2007  

Ergometer-Advents-Cup 2007
Beeskower Ruderer starteten beim Ergo-Cup in Cottbus

Die Ruderer kommen auch im Winter nicht zur Ruhe.
Nach dem traditionellen Eisbeinlauf am 1.Advent und dem Athletiktest der Junioren in Potsdam waren die Beeskower zum 3 Advents-Cup im Ergometer-Rudern am vergangenen Wochenende in Cottbus eingeladen. Der Ruderclub Beeskow 1920 e. V. nahm mit einem Teil seiner Leistungsruderer daran teil. Der Wettkampf war für alle Altersgruppen offen, so dass die Beeskower Mannschaft sich von den Masters bis zu den jüngeren Jahrgängen an diesem Cup-Rennen beteiligte.

Auf einer großen Leinwand wurden die vom Ergometer direkt übernommenen Leistungensdaten der einzelnen Wettkämpfer dargestellt, so dass Teilnehmer und Zuschauer unmittelbar am Geschehen beteiligt waren. Viele Zuschauer verfolgten mit großer Begeisterung die "Rennen" und die Wettkämpfer wurden zu beachtlichen Leistungen angespornt, so auch die Beeskower Ruderer. Mit vier Siegen und mehreren 2. und 3. Plätzen schlug sich die Mannschaft aus Beeskow erfolgreich in diesem erlesenen Feld.

In der Mastersklasse waren Thomas Röschke und Eberhard Keil gestartet. Sie konnten sich mit den Plätzen 2 und 3 recht gut platzieren. In den weiteren Wettkämpfen konnten Christian Walther, Nick-Marvin Fromm, Julia Walther und Daniel Lehmann in ihren Altersklassen die 1. Plätze belegen, wobei Nick-Marvin Fromm mit einer hervorragenden Zeit wiederum sein Ausnahmetalent in seiner Altersgruppe unter Beweis stellte. Knapp verfehlte Julia Fredrich die Goldmedaille in ihrem Rennen. Sie unterlag ihrer Gegnerin um nur 0,2 Sekunden. Auch die anderen Mädchen wie Susann Hahn und Melanie Hartmann boten sehr gute Leistungen und konnten sich auf die Ränge 4 und 5 platzieren. Besonders erfreulich war die Leistung von Markus Buczekowski, der im Wettkampf über sich hinaus wuchs und einen überraschenden 3. Platz belegte.

die Beeskower Mannschaft beim Ergometer-Cup in Cottbus
die Beeskower Mannschaft beim Ergometer-Advents-Cup in Cottbus


Höhepunkt der Veranstaltung waren die Mannschaftsrennen. Hier konnte der Masters-Zweier mit Thomas Röschke und Norbert Köppen einen 2. Platz erringen. Bei einem weiteren Mannschaftsrennen mussten die nominierten Wettkämpfer jeweils eine Minute rudern. Es gewann die Mannschaft, die die längste Strecke in dieser Zeit zurücklegte. Auch in diesem Wettkampf konnte Beeskow hinter Frankfurt/O. den 2. Platz belegen - in achtbares Ergebnis im Kreis der beteiligten Mannschaften. Es war wiederum eine sehr gut organisierte und interessante Veranstaltung in der Lausitzer Sportschule in Cottbus, die allen Teilnehmern sehr viel Spaß machte, nicht nur wegen des guten Abschneidens der Beeskower Ruderer.


leicht veränderter Bericht von Eberhard Keil an die MOZ


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Eisbeinlauf 2007
Der diesjährige Eisbeinlauf der Ruderer aus Beeskow, Frankfurt/O, Fürstenwalde, Eisenhüttenstadt fand in Beeskow statt.

Das Training auf dem Wasser ist nun in allen Rudervereinen eingestellt. Die Ruderer haben sich in die Sporthallen zurückgezogen, um sich hier die nötige Kondition für die neue Saison im Jahr 2008 zu holen. Ein nicht so beliebter Ausgleichssport der Ruderer ist der Waldlauf. Doch müssen alle Ruderer, die im nächsten Jahr Erfolge feiern wollen, auch diesen Sport sehr intensiv betreiben. Eine kleine Abwechslung für diese oftmals eintönige Trainingszeit ist der Eisbeinlauf der Ruderer am 1.Advent.

Über 50 Ruderer und Ruderinnen aus Frankfurt/Oder, Fürstenwalde, Berlin sind der Einladung des Ruderclub Beeskow 1920 e.V. gefolgt.

Gestartet wurde über 5km und 10km. Die Strecke führte am Ökö-Hof vorbei, dann entlang der Holzspree. Am Tiefen See war der Wendepunkt für die lange Strecke. Vom Beeskower Ruderclub nahmen 15 Sportler teil. Sie erreichten hinter Fürstenwalde den 2.Platz. Die Sieger bei den Männern waren Peter Knauthe über 10km und Andre Engert aus

Fürstenwalde über 5km. Bei den Frauen siegte über die Langstrecke Sabine Kombach-Pijur aus Berlin und über 5km die Beeskowerin Sandra Tseche.

Ein hervorragende Leistung vollbrachte der Jugendruderer Nick- Marvin Fromm von Beeskow über 5km. Er war fast um 4 Minuten schneller als die Männer. Der Zweitplatzierte in dieser Altersklassse, Christian Walther aus Beeskow, war ebenfalls noch schneller als der Sieger in der Männerklasse.

Maria Adler von Beeskow war ebenfalls Sieger bei den Mädchen. Doch bei dieser Veranstaltung standen nicht so sehr die Siege im Vordergrund, sondern die Freude am Lauf bei trockenem Wetter und das Wiedersehen nach den letzten Regatten im Herbst.

Nach der Laufveranstaltung folgte der zweite Teil und zwar das Eisbeinessen. So wurden die verbrannten Kalorien wieder ersetzt und einige Schnäpse sorgten für die notwendige Verteilung.
Bericht von Eberhard Keil an die MOZ


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Teilnahme am traditionellen Rudermarathon auf der Oder in Frankfurt/O

Der Frankfurter Rudermarathon am 22.9.07 fand zum 22. Mal statt. Bei strahlendem Sonnenschein gingen 43 Teams an den Start. Der Herausforderung auf der Oder stellten sich wieder etliche Rudervereine aus Ostdeutschland. Den westdeutschen Rudervereinen, von denen schon einige eine Teilnahme probiert hatten, scheint die Strecke zu anstrengend zu sein.

Denn das sportliche Niveau des Rudermarathons erhöht sich von Jahr zu Jahr. Selbst Olympiasieger und Weltmeister wollen hier hin und wieder ihre alte Klasse unter Beweis stellen. Neu war diesmal die Streckenführung, die den Zuschauern mehr Einblick ins Rudergeschehen gewährte. Dabei mussten die Frauen- und Mixedteams acht Kilometer absolvieren, die Männer hingegen 15 km.

Um 14 Uhr erfolgte der erste Start. Es gingen die Frauen auf die Strecke. Der BRC stellte hier diesmal kein Boot.

Bei der Mixed-Kategorie rudern jeweils zwei Frauen und zwei Männer in einem Team. Auch in dieser Disziplin fehlte es uns diesmal an Ruderinnen, während wir in den vergangenen Jahren immer relativ erfolgreich ein Boot ins Rennen schicken konnten.

Beim traditionell bestbesetzten Wettbewerb, dem Männer-Rennen, hat unser Verein zwar teilgenom- men. Aber die Erfolglosigkeit der Beeskower Ruderer

Start und Ziel vor der Stadtbrücke nach Slubice
Start und Ziel vor der Stadtbrücke nach Slubice

setzte sich fort. Denn hier war das sportliche Niveau besonders hoch. Die Entscheidungen über die Platzierungen waren oft nur eine Sekundenangele- genheit. Bei einer Wettkampfdauer von zirka einer Stunde ist das ungewöhnlich. Unter den 21 gemeldeten Booten kam unser vermeintlich starkes Boot sowohl in der absoluten als auch in der relativen Wertung nur auf Platz 18 (relative Zeit = absolute Zeit + - vom Alter der vier Ruderer abhängige Bonus- oder Strafzeit). Ein Analytiker würde resümieren, mit dem Training habe man das wohl nicht so ernst genom- men. Stand etwa die Leißnitzer Fähre zu oft im Wege?

unser Männervierer vor dem Start
unser Männervierer vor dem Start; die Ruderer mit abgewandten Gesichtern, als würden sie ahnen, was sie erwartet - (Fotos: FRC)

mehr zum Frankfurter Rudermarathon bei www.rudermarathon.de


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jährliche Urlaubsfahrten der Wanderruderer
2007: Bodensee

am Bodensee

Unser diesjähriges Ruderrevier war der Bodensee. Am Sonnabend, dem 21.7.07, ganz früh ging es los dorthin. Wir haben ein geliehenes Kirchboot mitgenommen und haben damit dann vom Sonntag, dem 22.7.07, bis Sonnabend, dem 29.7.07, den Bodensee erkundet. Übernachtet haben wir in Konstanz und Lindau. Von dort haben wir dann Tagesfahrten unternommen.
Eines unserer Ziele von Konstanz aus war der kleine schweizerische Ort Arbon mit einem exklusiven Ruderclub, der dort Seeclub heißt. Dank der freundlichen Unterstützung der Mitglieder dieses Clubs, vor allem des Bootswartes, Herrn Henk van der Bie, konnten wir dort Boot und Bootshänger über Nacht abstellen. Ohne den Bootswart hätten wir das Boot an dieser Stelle nicht aufs Ufer bekommen.
Wie schwierig es war, das Boot aus dem Wasser und wieder hinein zu bekommen, mögen die ersten Bilder unserer Wanderfahrt verdeutlichen, die uns freundlicherweise Herr Henk van der Bie geschickt hatte.

Kirchboot auf dem elektrisch verstellbaren Steg des Seeclubs Arbon
Bild 1: Das Boot wird auf den elektrisch verstellbaren Steg geschoben.

Kirchboot auf dem elektrisch verstellbaren Steg des Seeclubs Arbon
Bild 2: Es geht nur langsam voran ins Wasser.

Kirchboot im Bodensee
Bild 3: geschafft

Kirchboot mit Besatzung im Bodensee
Bild 4: Nun kann es losgehen.

Die folgenden Bilder hat Frank Busch dankenswerterweise zur Verfügung gestellt.

Mainau: das Schloss der Bernadottes
Bild 5: Mainau: das Schloss der Bernadottes kurz vor einem 'Event'

Mainau: blumenumsäumte Wasserkaskade
Bild 6: Mainau: blumenumsäumte Wasserkaskade (von Ignoranten auch Rheinfall genannt)

Hafeneinfahrt von Konstanz
Bild 7: die Hafeneinfahrt von Konstanz mit der Imperia

Hafeneinfahrt von Lindau
Bild 8: Hafeneinfahrt von Lindau mit bayrischem Löwen

am Rhein: der schweizerische Ort Gottlieben
Bild 9: am Rhein: Uferbebauung im schweizerischen Ort Gottlieben

der Seeclub Arbon, vom Wasser aus gesehen
Bild 10: der Seeclub Arbon, vom Wasser aus gesehen

Mittagsrast in der Nähe des Rheinzuflusses
Bild 11: Mittagsrast in der Nähe des Rheinzuflusses

alle Teilnehmer dieser Wanderfahrt
Bild 12: alle Teilnehmer dieser Wanderfahrt


hier der Bericht unseres Vorsitzenden, der (der Bericht natürlich) leicht verändert in der Regionalzeitung MOZ abgedruckt wurde:
Urlaubsrudertour 2007 auf dem Bodensee

Im Ruderclub Beeskow ist es schon zur Tradition geworden, dass jährlich eine Urlaubswanderfahrt organisiert wird. In diesem Jahr hatten sich 13 Mitglieder des Clubs für die geplante Rudertour auf dem Bodensee gemeldet.

Da die Wasserfläche dieses großen Binnensees auch sehr wellig oder unruhig sein kann, waren die Wanderruderboote unseres Clubs für diese Tour nicht geeignet. Vom Spandauer Ruderclub Friesen wurde für diese Fahrt ein Kirchboot ausgeliehen, das auch bei etwas rauerem Wetter das Rudern auf dem See möglich macht. Das Kirchboot ist ein robustes größeres Ruderboot, das ursprünglich von der finnischen Dorfbevölkerung für den Kirchgang benutzt wurde (allerdings ohne Rollsitze). Ein Kirchboot hat 14 Plätze für Ruderer und einen für den Steuermann.

Auf der Autobahn ging es dann samt Kirchboot nach Konstanz, so dass am nächsten Tag die erste Etappe auf dem Bodensee in Angriff genommen werden konnte. Herrliches Wetter und Windstille begleiteten die Ruderer auf dem Überlinger See entlang der Insel Mainau, dann in Richtung Überlingen und in einer großen Schleife zurück nach Konstanz. Beim Ruderclub der Universität Konstanz fanden wir herzliche Aufnahme und einen Stellplatz für das Kirchboot, was sich bekanntlich am Bodensee etwas schwierig gestaltet (vgl. Bilder 1 bis 3).

Die 2. Etappe führte die Rudergruppe durch Konstanz in Richtung Insel Reichenau nach Radolfzell. Unterwegs wurden einige Badepausen eingelegt und ein ausgiebiges Picknick auf einer Badewiese bereitet vgl. Bild 11). Es war wieder ein anstrengender Tag, aber auch ein unvergessliches Erlebnis, bei herrlichem Wetter über diesen Teil des Bodensees zu rudern.

Am nächsten Tag wurde der Tatendrang der Gruppe jählings unterbrochen, denn der Hafenmeister von Radolfzell ließ uns nicht aus dem Hafen. Die Sturmwarnleuchten um den Bodensee waren angeschaltet, so dass eine Ausfahrt nur auf eigene Gefahr möglich war. So wurde der geplante Ruhetag

vorgezogen. Der Besuch der Insel Mainau stand auf dem Programm, und danach folgte eine Stadtbesichtigung in Konstanz. Am nächsten Tag lachte wieder die Sonne und, unterstützt vom leichten Schiebewind, landeten wir wieder in Konstanz.

Die nächsten Etappen führten uns entlang des südlichen Ufers des Bodensees bis nach Lindau / Bregenz. Der Wind und die Wellen haben uns manchmal ein bisschen geärgert, aber die herrliche Uferlandschaft und die im Hintergrund sichtbaren gewaltigen Berge ließen manche Anstrengungen vergessen. Überall fand die Rudergruppe eine herzliche Aufnahme. So im Schweizer Ruderclub Arbon, dessen Mitarbeiter übrigens auch schon Beeskow besucht haben, und bei den Hafenmeistern und Seglern in den einzelnen Häfen rund um den Bodensee. Am letzten Tag wurde noch ein Abstecher nach Bregenz gemacht, um die weltbekannte Festspielbühne zu umrudern. Am Nachmittag fuhr die Gruppe nach Friedrichshafen zum Zeppelinmuseum. Die Ruderer hatten oftmals viele interessante Begegnungen. Durch das Tragen der Ruderkleidung, auf der natürlich auch der "Ruderclub Beeskow 1920 e.V." aufgedruckt ist, haben uns einige Einheimische und Touristen angesprochen, die unseren Ort durch Radtouren, Wasserwanderfahrten u.a.m. in guter Erinnerung hatten.

Kurios auch eine Begegnung: Ein älterer Herr verband keine guten Erinnerungen mit unserer Stadt. Er war in den letzten Tagen des Krieges im Jahr 1945 als Soldat in Beeskow und ist schließlich im Kessel Halbe gelandet.

Auch diese Wanderrudertour war wieder ein tolles Erlebnis und gleichzeitig eine sportliche Herausforderung für alle Teilnehmer. Schließlich wurden 181 Kilometer gerudert. Besonders beeindruckend war die vielseitige und abwechselungsreiche Landschaft, die herzliche Aufnahme und Hilfsbereitschaft der Sportkameraden in den angesteuerten Clubs und Häfen rund um den Bodensee.


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Wanderfahrt mit einem Kirchboot

Es ist schon zur Tradition geworden, dass sich Ruderer vom Rüdersdorfer Ruderverein Kalkberge (RRVK) und vom Ruderclub Beeskow 1920 in jedem Jahr einmal treffen und eine gemeinsame Wanderfahrt auf den brandenburgischen Wasserrevieren durchführen. Initiatoren dieser Fahrt sind Eberhard Keil (RC Beeskow) und Dr. Hans Peter Kozerski (Theo) vom RRVK.

Am 07.07.07 war es wieder mal so weit. Je elf Sportler aus Beeskow und Rüdersdorf trafen sich am diesjährigen Ausgangspunkt der Reise, in Beeskow. Die Ruderwanderfahrt führte über die Spree zum Wergensee, weiter über den Speisekanal auf den Oder-Spree-Kanal bis Kaisermühl. Die Fahrt endete schließlich am Katharinensee in Müllrose. Bei wechselhaftem Wetter waren die Beeskower und Rüdersdorfer Ruderer mit dem Kirchboot und einem Vierer unterwegs.

Gerade einmal fünf dieser "Kirchboote" existieren noch in Deutschland. Mit zwölf Metern Länge und rund zwei Metern Breite weist das Schiff eine respektable Größe auf und lässt andere muskelbetriebene Sportfahrzeuge vergleichsweise wie Spielzeug aussehen.

Das Kirchboot bietet Platz für 14 Ruderer und einen Steuermann, der das Boot finnischen Ursprungs auf Kurs hält. Seinen Namen verdankt das "Kirchboot" der Tatsache, dass im finnischen Seengebiet in früheren Zeiten die Familien und ganze Dorfgemeinden zur Kirche ruderten.

Vom größten finnischen Kirchboot, das im 19. Jahrhundert in den Gewässern um Savonlinna benutzt wurde, erzählt man sich, es habe sogar 120 Personen gefasst. Gut, dass Traditionen bis heute noch so gepflegt werden.

im Kirchboot
So wird im Kirchboot gerudert.

aus: MOZ vom 13.7.07


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jährliche Männerfahrt nach Dänemark
- diesmal nach Kopenhagen -

Anfang Juni 2007 reiste eine Gruppe von 8 Männern unseres Vereins per Kleinbus nach Kopenhagen. Der dortige Ruderclub Öresund gewährte uns in seinem komfortablen Bootshaus für 3 Tage Unterkunft und lieh uns 2 seiner Ruderboote, sogenannte Innenrigger, mit denen wir dann Tagesfahrten unternahmen.

auf dem Oberdeck der Fähre zwischen Rostock und Gedser
schönes Wetter: auf dem Oberdeck der Fähre zwischen Rostock und Gedser

Ausfahrt auf die Ostsee vor Warnemünde
auf der Fähre vor der Ausfahrt auf die Ostsee vor Warnemünde

unsere Delegation mit Mette, der Chefin des Öresund Roklubben
unsere Delegation mit Mette, der Chefin des Öresund Roklubben von Kopenhagen

die bekannte Oeresund-Brücke im Hintergrund
Noch am Anreisetag ging es raus auf die Ostsee: Dieter mit der bekannten Oeresund-Brücke im Hintergrund

Vierer-Mannschaft im Riemenboot vor der Küste
Vierer-Mannschaft im Riemenboot vor der Küste in der Nähe der Oeresund-Brücke

Vierer-Mannschaft im Riemenboot
im heutigen Hafen von Kopenhagen: Vierer-Mannschaft im Riemenboot vor einer restaurierten ehemaligen Marinekaserne in Kopenhagen

die moderne Meerjungfrau
Die moderne Meerjungfrau will kaum jemand sehen.

kleine Meerjungfrau im Hafen von Kopenhagen
Touristenattraktion: lille Meer-Maid, die kleine Meerjungfrau im Hafen von Kopenhagen

im Hafen von Kopenhagen
Der Hafen von Kopenhagen gehört heute fast ausschließlich den Touristen.

im Hafen von Kopenhagen
mehrere Kreuzfahrtschiffe haben hier ihr Domizil

im Innenrigger, dem für die Ostsee typischen gedeckten Ruderboot
im Innenrigger, dem für die Ostsee typischen gedeckten Ruderboot

letztes Beisammensein am Abend vor der Abreise
letztes Beisammensein am Abend vor der Abreise auf dem Gelände des Bootshauses des Ruderclubs Öresund Kopenhagen



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WebMaster in eigener Sache

Auf der jährlichen Mitgliederversammlung des RCB (Ende Februar 2010) wurde mir als dem Verantwortlichen für unseren Internetauftritt ein Rüffel erteilt. Ich war bisher nämlich nicht nur WebMaster, sondern quasi auch Redakteur. Diese "Doppelbelastung" traute man mir offensichtlich nicht zu. Denn in der Vergangenheit seien die Beiträge vor allem über die Aktivitäten der Wanderruderer, zu denen ich übrigens auch gehöre, zu freizügig gewesen. Zu viel Alkohol im Vereinsleben sei offensichtlich geworden, und überhaupt lasse die Qualität der Beiträge sehr zu wünschen übrig. Das schädige den Ruf unseres Vereins, meinte ein einzelner Herr. Und der Vorstand hatte ihm nicht widersprochen, obwohl jeder weiß, ein wenig Alkohol fördert die Geselligkeit auch bei Ruderern.

Wer beurteilt eigentlich, was den Ruf des Vereins (nicht den des Vorstands) schädigt oder was nicht? In Zukunft werde ich also die mir zugestellten Beiträge nur noch grob bearbeiten ins Internet stellen, also keine redaktionellen Änderungen daran vornehmen. Hinschmeißen werde ich die Arbeit an der Homepage aber nicht. Denn das war vielleicht sogar gewollt.

Zu meinem Entsetzen gab es bei der Vollversammlung niemanden, der sich gegen diese offensichtliche Zensur ausgesprochen hätte, die besagter Herr forderte, und dessen Motive für die Kritik nach wie vor im Dunkeln bleiben, zumal er immer selbst gern einen getrunken hatte. Vielleicht lag die Sprachlosigkeit aber nur daran, dass die Mehrzahl der anwesenden (Vorstands)Mitglieder die Internetpräsentation ihres Vereins nur unzureichend kennt. Das bewerte ich als Nichtachtung meines freiwilligen Engagements.

Die kritisierten Beiträge belasse ich dennoch auf unserer WebSite. Nach der Versammlung gab es nämlich auch von außen viele zustimmende Äußerungen zur Gestaltung der Vereins-Homepage.